Laßt uns nie vergessen, daß immer der Fleischgeborene den
Geistgeborenen lästert und verfolgt, und nie umgekehrt (Gal. 4,29).


Adolf Heller (1895 - 1973)
Beitrag per E-Mail weiterempfehlen   Beitrag drucken   0

Prophetie für die Nationen

Der von der Bibel angezeigte dritte Korpus ist die Nationenwelt. Dieser Körper ist allerdings ein waschechter Unheils-Körper, der bestehen bleibt, bis auch ihm in den Heilszeitaltern das volle Heil zuteil wird.

Als Korpus müssen auch die Nationen bewertet werden, weil sie ihre organische Vereinigung im Antichristen finden. Somit ist das vorausgehende und ausreifende Antichristentum gleichfalls korporativ zu sehen. Auch das Antichristentum ist ein Gebilde mit Haupt, Leib und Gliedern.

Von den Nationen spricht das prophetische Wort nur im Zusammenhang mit den anderen Körpern: Israel und Gemeinde Jesu Christi. Allein der Anfang der Nationen ist gesondert erwähnt. In ganz großen Zügen wird berichtet, daß “die Menschen vom Geiste Gottes sich nicht strafen ließen” (1. Mos. 6, 3) und darum in allem Eifer in antigöttlicher (= anstattgöttlicher) Weise die Einheit erstrebten, die im Turmbau zu Babel ihre Darstellung fand. Jedoch war für diesen Korpus die endgültige “Gottesstunde” noch nicht da. Gott hat ihn zunächst nach seiner Weise zerschlagen und zerteilt. Die Teile — Nationen genannt (Luther: Heiden) — sind in alle Himmelsrichtungen verstreut worden und bilden seit jener Zeit die undefinierbare und undisziplinierte Nationen-Welt.

Die anderen Körper nehmen zur Nationenwelt eine unterschiedliche Stellung ein. Der “Leib Jesu Christi” ist aus den Nationen herausgewählt und hat eine Herauswahl-Stellung. Das “Weib Jesu Christi” ist für die Nationen erwählt und hat eine nationale, schließlich eine internationale Stellung. Die Gemeinde hat darum zur Nationenwelt eine indirekte Beziehung, Israel dagegen eine direkte. Die Gemeinde ist unter den Nationen ein “Fremdkörper”, Israel dagegen ist bis zu einer gewissen Zeit der verwandte oder sogar der gleichgeartete Körper. Israel ist eine Nation unter den Nationen.

Nach der eindeutigen Darstellung des prophetischen Wortes steht die Nationenwelt im Zeichen des Tieres! Hierbei darf nicht zuerst das tierische, d. h. das bestialische Wesen gesehen werden, sondern das untergeordnete und unterstellte. Das Tier gehört zur untergeordneten Kreatur.

[weiterlesen ...]

Autor: Malessa, Friedrich | Kategorie(n): Das prophetische Wort, Endzeit, Heilsgeschichte, Kirchentum, Völkerschaften  |  558 x gelesen

Beitrag per E-Mail weiterempfehlen   Beitrag drucken   0

»Endzeit« im 1. Jahrhundert

Die Parallelität zwischen Urchristenzeit und Endzeit

Gliederung:

I. Das Ende kehrt zum Anfang zurück (Urzeit und Endzeit)
II. Die Vision Daniels über den Geschichtsverlauf (Dan. 7)
III. Letzte Tage während der Erdentage Jesu und Seiner Apostel (»Endzeit« im 1. Jahrhundert)


.

Die Parallelen zwischen der Urzeit der Menschheitsgeschichte und der Endzeit sind frappierend. Wer die Anfänge nicht versteht, kann das Ende nicht durchschauen. So müssen wir uns, um einen Blick für die Endzeit zu gewinnen, mit den Anfängen beschäftigen. Verständnis der Urgeschichte gibt Licht für die Endgeschichte. — Weniger bekannt sind ähnliche Beziehungen zwischen der Zeit Jesu und Seiner Apostel und der Endzeit. Diese sollen in der vorliegenden Arbeit beleuchtet werden.

I. Das Ende kehrt zum Anfang zurück (Urzeit und Endzeit)

Die Endzeit, also die Jahre und Jahrzehnte vor der Wiederkunft Jesu Christi mit Seiner Gemeinde in Macht und Herrlichkeit zur Errichtung Seines Königreiches, ist genau besehen eine Zeit der Ausreife. Sie bringt im Kern nichts Neues. Die Weisheit Salomos belehrt uns: »Das, was war, ist das, was wieder sein wird. Und das, was getan wurde, ist das, was wieder getan wird. Und es gibt gar nichts Neues unter der Sonne« (Pred. 1, 9). Das heißt doch mit anderen Worten: Alles war schon einmal da. Wirklich Neues gibt es nicht. Es ist immer nur eine Neuauflage des Früheren in anderer »Gestalt«, aber mit gleichem Wesenskern.

Das ist in der Endzeit nicht anders. Alle Entwicklungen und Erscheinungen waren bereits keimhaft am Anfang der Menschheitsgeschichte vorhanden. In der hebräischen Bibel heißt das erste Buch »Im Anfang«. Es schildert nicht nur den Anfang, sondern auch die Anfänge. Endzeit ist von daher nur voll ausgereifte Anfangs- oder Urzeit. So ziehen sich die Emanzipation des Menschen (1. Mose 3), das religiöse Ich-Wesen (Kain) im Gegensatz zum Menschen des Glaubens (Abel — 1. Mose 4), der Okkultismus und der Einbruch der »Götter« (1. Mose 6), das Gericht über die alte Welt (»Tage Noahs« — 1. Mose 7-8), die revolutionäre, technik- und baubegeisterte Einheitsmenschheit im Turmbau zu Babel (1. Mose 11) und das lasterhafte, reiche, stolze und sexuell pervertierte Sodom und Gomorra (»Tage Lots« —1. Mose 19) mit immer neuen Abarten und Variationen nicht nur wie ein roter Faden durch die ganze Geschichte, sondern kulminieren am Ende der Tage vor allem in der »Hure Babylon« und im Antichristentum. In den Endzeitreden prophezeit Jesus, dass es »sein wird wie in den Tagen Noahs und Lots« (Luk. 17, 26ff.).

[weiterlesen ...]

Autor: Wörz, Reiner | Kategorie(n): Endzeit, Gemeinde, Heilsgeschichte, Israel, Versuchung & Verführung, Völkerschaften, Zeitgeschichte & Politik  |  589 x gelesen

Beitrag per E-Mail weiterempfehlen   Beitrag drucken   0

Was haben ökologische und politische Katastrophen mit der Buße des Menschen zu tun?

(Nach einer Tonbandaufnahme eines Vortrags über Joel 1 und 2; überarbeitet und vom Verfasser durchgesehen)

Der Prophet Joel weist im ersten Kapitel seines Buches auf eine für uns Heutige höchst aktuelle Tatsache hin. Er macht dort deutlich, daß zwischen Katastrophen in Natur oder Politik und der Sünde des Volkes Israel, ja der Sünde der ganzen Menschheit, ein direkter und indirekter Zusammenhang besteht. Das heißt, diese Katastrophen ereignen sich nicht zufällig. In den Naturkatastrophen handelt Gott selbst. Sie sind Gerichte Gottes. In ihnen handelt Gott; denn es gibt ja kein Unglück, das der Herr nicht tut. Das ist ein Aspekt, den wir bei Joel ganz deutlich erkennen. Ich möchte dazu heute in 7 Punkten etwas sagen:

  1. Wir leben in einer Zeit nie dagewesener ökologischer Gefahren.
  2. Joel bringt die ökologische Katastrophe in Zusammenhang mit der Sünde des Volkes Israel.
  3. Auch politische Katastrophen haben etwas zu tun mit menschlicher Sünde und göttlichem Gerichtshandeln.
  4. Lösungsversuche ohne Buße müssen scheitern.
  5. Was sagen wir unseren Kindern?
  6. Gerichte Gottes können durch Buße und Umkehr aufgehalten oder reduziert werden.
  7. Gott läßt einmal, in Israel beginnend, nach gründlicher Buße den Segen zurückkehren.

1. Wir leben in einer Zeit nie dagewesener ökologischer Gefahren

In den Versen 1-4 des 1. Kapitels spricht Joel von einer katastrophalen Gleichgewichtsstörung in der Ökologie der Fauna. Wer will, kann in den vier Ausdrücken des 4. Verses — Nager, Heuschrecke, Abfresser, Vertilger — vier Stufen der Metamorphose eines einzelnen Insektes sehen; man kann sie auch als vier verschiedene Insekten auffassen. Auf jeden Fall bricht über die Bauern in Israel eine so große Katastrophe durch Insekten herein, daß das Land an den Rand einer Hungersnot gerät. Wie wir an späterer Stelle lesen, verfault der Same in der Scholle, die Vorratskammern sind leer, und das Opfer im Tempel bleibt aus (V. 17 und V. 9); es ist nichts mehr zu opfern und nichts mehr zu essen da. Es findet eine schwere Gleichgewichtsstörung in der Ökologie der Tiere statt. (Ökologie = Beziehungen der Lebewesen zur Umwelt; Haushalt in der Tier- oder Pflanzenwelt.)

Es ist heute unbestritten, daß wir in den letzten 20 bis 30 Jahren in diese Ökologie, in den Haushalt der Natur, im Zuge der hochentwickelten Landwirtschaft, die wir betreiben, entscheidend eingegriffen haben. Wir bekämpfen z. B. eine Unmenge von Insekten durch Schädlingsbekämpfungsmittel. Dabei ist klar: Wenn ich ein Insekt bekämpfe, dann wird sein Gegner überhandnehmen, der bislang den Ausgleich schuf. Wie gründlich haben wir die Maikäfer vertilgt! Früher war das für uns noch ein Spaß, im Mai in der Frühe des Morgens, wenn es noch kühl war, die Kirschbäume zu schütteln und die Mengen von Maikäfern einzusammeln, die da herunterkamen und für die wir sogar pro Kilogramm etwas Geld bekamen. Inzwischen haben wir sie vertilgt. Wir haben aber noch viel mehr vertilgt, wir haben den gesamten ökologischen Haushalt außer Rand und Band gebracht, und das ist nur sehr schwer wieder gutzumachen.

[weiterlesen ...]

Autor: Mössinger, Manfred | Kategorie(n): Gerichte Gottes, Israel, Völkerschaften  |  384 x gelesen

Beitrag per E-Mail weiterempfehlen   Beitrag drucken   0

Zionismus — Bolschewismus — Antisemitismus

Vorbemerkung: Dies ist die letzte Betrachtung zur Weltlage, die wir aus der Feder von Professor Ströter in der Zeitschrift “Das Prophetische Wort” abgedruckt fanden. Sie erschien erst nach seinem Tode im November/Dezember 1923. Da Ströter am 29. August 1922 in Zürich verstorben ist, muß er diese Betrachtung 1922 — wahrscheinlich aber schon wenige Jahre zuvor — verfaßt haben. Es wird darin das Negative am Judentum, sein Fluchwesen, nicht verschwiegen; viel kräftiger aber ertönt Ströters Nein zum hochmütigen, brutalen Antisemitismus. In geradezu prophetischer Weise — als sähe er im Zeichen des Hakenkreuzes, das er “das Symbol der erlösenden Liebe Gottes mit Teufelskrallen” nennt, Schlimmes kommen — mahnt und warnt er vor dem “gefährlichen Gift judenfeindlicher Gesinnung und Handlungsweise”. Hätte Ströter die Hitlerzeit erlebt, er wäre sicher einer der wenigen gewesen, die von Anfang an das teuflische Blendwerk und den frommen Schein durchschauten.
H. Schumacher


.

Die Judenfrage ist brennend geworden, mehr als seit Jahrhunderten. Man braucht nur drei Worte auszusprechen: Zionismus, Bolschewismus, Antisemitismus — dann hat man sie in ihrer ganzen unheimlichen Ausgestaltung vor sich. Sie ist das drohendste, unheilvollste Ungewitter, das am Himmel der christianisierten Völkerwelt aufsteigt — höher und höher. Wer soll es bannen, wer es zerstreuen?

1. Um beim Z zu beginnen: Was will der Zionismus? Er bedeutet das erst seit 40 Jahren vernehmliche “Erwachen der jüdischen Nation”. Es war etwas Neues, die Welt Überraschendes, daß dieses rastlos umgetriebene, nirgends heimische Wandervolk, das überall nur geduldet wurde und nur zur Miete wohnte, anfing sich zu schütteln und von Heimat und Vaterland nicht nur dumpf zu träumen, sondern deutlich zu reden. Das fand bald seinen kräftigen Ausdruck in der bekannten Herzl’schen Schrift “Der Judenstaat”. Aus dem Inhalt dieses Buches erwuchs der politische (durchaus nicht religiöse) Zionismus. Er stellte mit viel Geschick, unter großem Enthusiasmus und unter dem Beifall vieler bibelgläubiger Nichtjuden Europas und Amerikas auf dem Ersten Zionistischen Kongreß zu Basel 1897 das bestimmte Programm der Forderung einer öffentlich-rechtlich gesicherten Heimstätte für das jüdische Volk in Palästina auf. In etwas mehr als 20 Jahren hat diese Bewegung an Tiefe, Stärke und Ausdehnung derart gewonnen, daß die beiden großen angelsächsischen Reiche, England und die Vereinigten Staaten von Nordamerika, die mit als Sieger aus dem Weltkrieg hervorgingen, sich in unzweideutiger Weise auf das zionistische Programm verpflichtet und dessen Durchführung dem jüdischen Volk versprochen haben. Ein Erfolg einer großen Idee, wie die ganze Völkergeschichte kaum einen ähnlichen aufweisen dürfte.

[weiterlesen ...]

Autor: Ströter, Ernst F., Prof. | Kategorie(n): Israel, Völkerschaften, Zeitgeist, Zeitgeschichte & Politik  |  360 x gelesen

Beitrag per E-Mail weiterempfehlen   Beitrag drucken   0

Der Turmbau zu Babel

(Nach einem Vortrag an Pfingsten 2000 auf der Langensteinbacherhöhe; Audiovortrag)

Im Zuge des europäischen Einheitsprozesses wurde am 1. Januar 2002 die Einheitswährung Euro eingeführt. Auf dem Madrider EU-Gipfel im Dezember 1993, der die Einführung vorbereiten sollte, sagte der damalige portugiesische Ministerpräsident Antonio Guterres: “Dein Name sei Euro, und auf dich will ich die europäische Einigung bauen”. Er spielte damit auf das Wort des Herrn aus Matth. 18, 18 an: “Aber auch ich sage dir, dass du bist Petrus; und auf diesen Felsen will ich meine Versammlung bauen, und des Hades Pforten werden sie nicht überwältigen.” Man kann sich kaum des Eindruckes erwehren, als hätte das Streben nach Einheit und Vereinheitlichung von Staaten nicht nur visionären, sondern beinahe heilbringenden, religiösen Charakter. Warum ist dies so? Warum wird die Welteinheit gerade in unserer Zeit so vorangetrieben?

Um zu verstehen, warum die Menschheit gerade in den letzten Jahren und Jahrzehnten so zur Einheit drängt, lohnt es sich, einen Blick in das Buch der Anfänge zu werfen. Das 1. Buch Mose heißt im Hebräischen einfach “Im Anfang”. In ihm werden uns die Anfänge der Menschheitsentwicklung gezeigt. So wird über urzeitliche Einheitsbestrebungen kurze Zeit nach der Sintflut berichtet. Schon damals zeigte die zur Einheit strebende Menschheit alle Eigenschaften und Wesenszüge, die auch im heutigen Einheitsprozess eine Rolle spielen:

“Und die ganze Erde hatte eine Sprache und einerlei Worte. Und es geschah, als sie nach Osten zogen, da fanden sie eine Ebene im Lande Sinear und wohnten daselbst. Und sie sprachen einer zum anderen: Wohlan, lasst uns Ziegel streichen und hart brennen! Und der Ziegel diente ihnen als Stein, und das Erdharz diente ihnen als Mörtel. Und sie sprachen: Wohlan, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm, dessen Spitze an den Himmel reiche, und machen wir uns einen Namen, dass wir nicht zerstreut werden über die ganze Erde! Und Jehova fuhr hernieder, die Stadt und den Turm zu sehen, welche die Menschenkinder bauten. Und Jehova sprach: Siehe, sie sind ein Volk und haben alle eine Sprache, und dies haben sie angefangen zu tun; und nun wird ihnen nichts verwehrt werden, was sie zu tun ersinnen. Wohlan, lasst uns herniederfahren und ihre Sprache daselbst verwirren, dass sie einer des anderen Sprache nicht verstehen! Und Jehova zerstreute sie von dannen über die ganze Erde; und sie hörten auf, die Stadt zu bauen. Darum gab man ihr den Namen Babel; denn daselbst verwirrte Jehova die Sprache der ganzen Erde, und von dannen zerstreute sie Jehova über die ganze Erde” (1. Mo. 11, 1-9).

1. Verhältnisse zur Zeit des Turmbaues

a) Die Zeit des Turmbaues

Der Turmbau zu Babel könnte um das Jahr 2.000 bis 2.100 Jahre v. Chr. stattgefunden haben; also vor nunmehr über 4.000 Jahren. Das gewaltige Gericht der weltweiten Sintflut lag erst ca. 200 bis 250 Jahre zurück.

b) Die Herrschaftsverhältnisse

Es war die Herrschaftszeit des Diktators Nimrod, eines Prototypen (Vorläufers) des Antichristen aus der Fluchlinie Hams. Er war ein gewaltiger Herrscher, der uns nach der Sintflut als erster Städtegründer genannt wird. Zu seinem Reich gehörte auch das Babel der Urzeit. “Nimrod, der fing an, ein Gewaltiger zu sein auf der Erde. Er war ein gewaltiger Jäger vor Jehova; darum sagt man: Wie Nimrod, ein gewaltiger Jäger vor Jehova! Und der Anfang seines Reiches war Babel …” (1. Mo. 10, 8-10). Nimrod und das I. Babel sind prophetische Modelle für den letzten Weltherrscher, den Antichristen in den Johannesbriefen, und die endzeitliche große Hure von Offb. 17. Das griechische “Thärion” (mst. übersetzt mit “Tier”) als Bezeichnung des Antichristen in der Offb. umfasst das “Jäger sein”. Der letzte Weltherrscher ist, wie sein Vorgänger in der Urzeit, ein gewaltiger Jäger, ein Menschenjäger. Alle, die nicht bereit sind ihm göttliche Anbetung zu bringen, werden grausam verfolgt (Offb. 13, 15).

[weiterlesen ...]

Autor: Wörz, Reiner | Kategorie(n): Das Böse, Endzeit, Unsichtbare Welt, Versuchung & Verführung, Völkerschaften, Zeitgeist  |  474 x gelesen

Beitrag per E-Mail weiterempfehlen   Beitrag drucken   0

Vom Wirken Gottes in der Geschichte

Eine biblische Betrachtung zum 8. Mai 1985 — dem 40. Jahrestag des deutschen Zusammenbruchs am 8. Mai 1945

Lenkt Gott die Geschichte? — Oder herrschen in der Völkerwelt Lüge und Gewalt, das Gesetz des Stärkeren, das Chaos blinder Zufälle?

Wem die Gnade geschenkt wurde, Gottes Wort zu glauben, der weiß, daß Gott alles Geschehen lenkt, und er darf auch ein klein wenig erkennen, wie Gott das tut. Eine völlige Enträtselung des Weges der Völker — mit Aufblühen und Vergehen mächtiger Reiche, Siegen und Niederlagen — steht jedoch noch aus. Der völlig befriedigende Aufschluß darüber, wie und warum Gott die Völker so führte, wie Er sie führt, gehört sicherlich zu denjenigen Gaben der Güte Gottes, die uns erst in der zukünftigen Herrlichkeit beim Herrn geoffenbart werden.

Gott ist der Herr der Geschichte

Daß Gott alles Weltgeschehen lenkt, wird sehr anschaulich im letzten Buch der Bibel in den Kapiteln 4-6 bezeugt. Immer wieder ist in Offenbarung 4 vom Throne Gottes die Rede; er ist das »Zentralbild der Apokalypse« (H. Langenberg); Gott wird als »der auf dem Throne Sitzende« vorgestellt, und alle anderen Wesen und Vorgänge werden in Beziehung zu diesem Herrscherthron gesetzt: 24 Älteste auf 24 Thronen, 7 Feuerfackeln, 4 lebendige Wesen, und schließlich im 6. Vers des 5. Kapitels Jesus, das Lamm.

Aus der Rechten (der Hand der Herrschaft, des Sieges und der Segnung) des Weltenherrschers empfängt dann Jesus nach Kapitel 5 das »Buch der Zukunft«, das »Testament Gottes«, das Ihm Macht und Recht verleiht, Gericht und Herrschaft in Seine Hände zu nehmen. In Offenbarung 6 beginnt Jesus Christus, die Siegel dieser Buchrolle zu lösen, und auf Erden ereignet sich das Emporkommen eines Herrschers, gefolgt von Krieg, Hunger und Tod. Den »Siegelgerichten« folgen in weiteren Kapiteln der Offenbarung die »Posaunengerichte« und »Zornschalengerichte« — apokalyptisches Grauen der Endzeit dieses Zeitalters, das mehr und mehr die ganze Menschheit umfaßt, bis Jesus selbst als »König der Könige« erscheint und auf die Gerichte Heilung und Erneuerung folgen läßt.

Noch viele andere biblische Zeugnisse zeigen, daß Gott — trotz allen Machenschaften der Finsternis — die Völkerwelt, ihre Herrscher und den gesamten Kosmos »fest im Griff hat« und auf pädagogischen Wegen, mit Güte und Strenge, zu von Ihm gesetzten Zielen lenkt:

[weiterlesen ...]

Autor: Schumacher, Heinz | Kategorie(n): Das prophetische Wort, Gemeinde, Gerichte Gottes, Heilsgeschichte, Israel, Völkerschaften  |  244 x gelesen

Beitrag per E-Mail weiterempfehlen   Beitrag drucken   0

Der große und furchtbare Tag — Eine Betrachtung der Botschaft des Propheten Joel

Zu Anfang sei bemerkt, daß die vorliegende Arbeit den Propheten Joel nicht zeitgeschichtlich, d. h. auf die Zeitumstände des Propheten hin deuten will, sondern bewußt endgeschichtlich, und zwar endgeschichtlich im Zusammenhang mit der biblischen Gesamtprophetie, also unter Berücksichtigung möglichst vieler sich beim Forschen im Joelbuch aufdrängender prophetischer Parallelstellen.

Damit soll dem zeitgeschichtlichen Verständnis, das manche Ausleger für das richtige oder gar einzig richtige halten, nicht rundweg jegliche Berechtigung abgesprochen sein. Es ist z. B. möglich, daß zur Zeit Joels, die sich ja nicht fest bestimmen, sondern nur vermuten läßt, da der Prophet keinerlei nähere Angaben über sich selbst macht, eine Heuschreckenplage und vielleicht auch eine Dürre das Land Israel heimsuchten, die den Hintergrund bildeten für einzelne Züge seiner Schilderung der letzten Drangsal. Es ist ferner möglich, daß Joel als Bußprediger an sein Geschlecht auftrat und sein Bußruf, ähnlich dem des Jona an Ninive, auch in einer echten Buße und allgemeinen Trauer wirksam wurde, so daß der Prophet dann seinen Zeitgenossen neue göttliche Segnungen in Aussicht stellen konnte, letztlich einmündend in die Segnungen des messianischen Reiches. In diesem Falle hätte die Joelprophetie, besonders in ihren ersten Teilen, seinerzeit eine gewisse Vorerfüllung erlebt, die aber die prophetische Vollerfüllung kurz vor Beginn des Tages des Herrn und während desselben weder aufhebt noch ersetzt. Denn wir glauben aus Gründen, die nachfolgend im Laufe der Betrachtung noch herausgestellt werden sollen, daß bereits die ersten Kapitel dieses Buches durchaus prophetischen, zukunftweisenden, ja endgeschichtlichen Charakter tragen, nicht zuletzt wegen der auffallenden Übereinstimmung mit dem übrigen Prophetenzeugnis über die “Drangsalszeit über Jakob” und wegen der von Anfang an betonten Nähe des großen “Tages Jehovas” oder “Tages des Herrn”.

[weiterlesen ...]

Autor: Schumacher, Heinz | Kategorie(n): Das prophetische Wort, Endzeit, Gerichte Gottes, Israel, Völkerschaften  |  324 x gelesen

Beitrag per E-Mail weiterempfehlen   Beitrag drucken   0

Die biblische Schau

Gottes Plan für die Zeitalter und die Stellung und Aufgabe der Gemeinde darin im Unterschied von Israel und den Völkern

Inhalt:

Aus dem Vorwort zur ersten Auflage
Die Bibel als Buch der Heilsgeschichte
Unterschied zwischen Reich und Gemeinde
Die Reich-Gottes-Geschichte
Die Leibes-Gemeinde
Auserwählt
Ist die Gemeinde Seines Leibes die Brautgemeinde?
Das doppelte Kennzeichen unserer Zeit
Israels Stellung zu den Völkern
Die Bedeutung der Entrückung
Die Völkerlinien
Das Heil Gottes an die Heiden
Die Stellung der Gemeinde im Rat Gottes
Das Verhalten der Gemeinde
Die Aufgabe der Gemeinde
Der vierfache Dienst der Gemeinde
Das Hoffnungswort des NT
Die Kirchenfrage
Die politische Frage
Die Welt als Feuerofen und Missionsfeld


.

Aus dem Vorwort zur 1. Auflage

Den ersten Anstoß zu diesen Gedanken habe ich etwa 1927 durch Scofield »Teile das Wort der Wahrheit recht« bekommen. Die Nötigung zu ernsthafter Auseinandersetzung kam auf einer Reise nach Brasilien im Mai 1934 bei der Vorbereitung der Pfingstpredigt auf dem Schiff. Von 1936 ab habe ich dann auf den Hauptvorstandsitzungen und Mitarbeitertagungen des Deutschen Gemeinschafts- Diakonieverbandes u. a. über »Unsere Aufgabe im Plane Gottes«, »Die Gemeinde Gottes, ihre ewige Grundlage, ihr Wesen und Ziel«, »Unsere Stellung und Aufgabe gegenüber Evangelium, Christentum und Nationenwelt«, »Gottes Plan für dieses Zeitalter und die Stellung und Aufgabe der Gemeinde darin« gesprochen. Einen besonderen Dienst hat mir der Vortrag von Direktor Pfarrer Th. Krawielitzki getan, den er 1908 auf der Gnadauer Pfingstkonferenz hielt über »Die Zubereitung der Gemeinde Gottes auf den Tag Jesu und die Evangelisation der Welt«, wie ich auch den persönlichen Gesprächen mit ihm sehr viel verdanke für das Verständnis des Kreuzes und im Zusammenhang damit für die Schicksalsfrage der Kinder Gottes: »Fleisch oder Geist«.

Nun liegt hier das Ostern 1943 gehaltene Referat als mein »Glaubensbekenntnis« vor, wie es in den Bombennächten der folgenden Jahre eine wesentliche Umarbeitung erfahren hat, wobei ich einigen Brüdern für mancherlei Anregung und Ergänzung dankbar bin.

Ich habe die herzliche Bitte, dass der Leser diese Ausführungen nicht bloß durchlese, sondern durchdenke, ja durchbete und zum Anlass nehmen möchte, wirklich im Worte Gottes zu forschen. Wir wollen uns von allen Vorurteilen freimachen und täglich in der Schrift forschen, ob sich’s also verhält (Apg. 17,11), um dann die Stellung der Gemeinde im Rat Gottes immer klarer zu erfassen und unsere Aufgabe entsprechend den göttlichen Ordnungen zu erfüllen.

Marburg/Lahn, Passionszeit 1946, K. F. Hering


.

Die Bibel als Buch der Heilsgeschichte

Die Bibel ist das Buch der Heilsgeschichte. In ihr wird uns von Gott und vom Glauben her eine Sinndeutung der Gesamtgeschichte gegeben. Es ist wichtig, dass wir den heilsgeschichtlichen Zusammenhang der Heiligen Schrift erkennen und dadurch das Verständnis der Schrift überhaupt wie auch die rechte Deutung für das ganze Zeitgeschehen in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gewinnen, in das unser Einzelgeschick eingebettet ist. Es ist übereinstimmende Lehre der ganzen Heiligen Schrift, dass der lebendige Gott all Sein Walten und Tun in Schöpfung und Erlösung und Vollendung nach einem großen, weisen, von Ihm selbst vorgesehenen Plan ausführt. Es gelten da u. a. zwei unverbrüchliche Grundsätze: Er tut alles fein zu Seiner Zeit (Pred. 3, 11), und Er behandelt ein jegliches nach Seiner Art (1. Mose 1, 21). Ihm sind von Ewigkeit her alle Seine Werke bewusst und bekannt (Apg. 15, 18). Er wirkt alles nach dem Rat Seines Willens (Eph. 1, 11). Auf ewig steht Sein Wort fest im Himmel, denn es muss Ihm alles dienen (Ps. 119, 89-91).

[weiterlesen ...]

Autor: Hering, Karl F. | Kategorie(n): Gemeinde, Heilsgeschichte, Israel, Völkerschaften, Wort Gottes (Bibel)  |  276 x gelesen

Beitrag per E-Mail weiterempfehlen   Beitrag drucken   0

Der heilsgeschichtliche Zusammenhang zwischen den »Zeiten der Nationen« und der »Vollzahl der Nationen«

»Jerusalem wird zertreten werden von den Nationen, bis die Zeiten der Nationen erfüllt sein werden« (Luk. 21, 24).

»Ich will nicht, Brüder, dass euch dieses Geheimnis unbekannt sei, dass Verstockung Israel zum Teil widerfahren ist, bis die Vollzahl der Nationen eingegangen sein wird, und also wird ganz Israel gerettet werden« (Röm. 11, 25).

In diesen beiden Schriftzeugnissen ist von den »Nationen« die Rede, und in beiden Stellen ist durch das Wörtchen »bis« ein Zeitpunkt markiert, an dem ein entscheidender Wandel in der Heilsgeschichte eintritt. Zum Verständnis wollen wir zunächst klären, was die Schrift unter dem Begriff »Nationen« versteht und in welchem Verhältnis das jüdische Volk zu den »Nationen« steht.

Bevor das Volk Israel nach dem Auszug aus Ägypten den Boden des verheißenen Landes betrat, redete Gott zu Seinem Volk und sagte (5. Mose 7, 6-8): »Ein heiliges Volk bist du dem Herrn, deinem Gott. Dich hat der Herr, dein Gott, erwählt, Ihm zum Eigentumsvolk zu sein aus allen Völkern. Nicht, weil euer mehr wären als alle Völker, hat der Herr sich euch zugeneigt und euch erwählt, denn ihr seid das geringste unter allen Völkern, sondern wegen des Herrn Liebe zu euch, und weil Er den Eid hielt, den Er den Vätern geschworen.« Dieses Eigentumsvolk hat Gott aus allen Völkern der Erde ausgesondert (1. Kön. 8, 53). »Ihr sollt mir heilig sein, denn Ich bin heilig, Ich, Jahweh, und Ich habe euch von den Völkern abgesondert, um mein zu sein« (3. Mose 20, 26). Dieses Volk sollte nach 4. Mose 23, 9b »abgesondert wohnen und nicht unter die Nationen gerechnet werden«. So umfasst der biblische Begriff »Nationen« sowohl im Alten wie auch im Neuen Testament alle Völker der Erde mit Ausnahme des Volkes Israel.

Das Eigentumsvolk sollte den Namen Gottes unter den Nationen heiligen. Stattdessen haben sie Seinen Namen entweiht. Gott machte Seinem Volk drei schwerwiegende Vorwürfe, weshalb Er es unter das angedrohte Gericht bringen musste:

  1. Sie haben Seinen großen Namen entweiht unter den Nationen (Hes. 36, 22).
  2. Sie wollten sein wie die Nationen (Hes. 20, 32).
  3. Sie haben nicht auf Gottes Wort gehört (Jer. 29, 18).

Der Ungehorsam des Volkes erreichte seinen Höhepunkt, als es seinen Messias den Nationen überlieferte (Matth. 20, 19) und Ihn ans Kreuz schlug. »Sie schrieen übermäßig: Er werde gekreuzigt! Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!« (Matth. 27, 23.25). Die Antwort Gottes ließ nicht lange auf sich warten. Im Jahre 70 n. Chr. zerstörten die Römer unter Titus Jerusalem und den Tempel und die Juden wurden unter alle Nationen zerstreut. Diese Gerichte hatte Jesus schon Seinen Jüngern gegenüber angekündigt (Luk. 21, 24): »Jerusalem wird zertreten werden von den Nationen, bis die Zeiten der Nationen erfüllt sein werden.« Jesus markiert in dieser Ankündigung den Beginn und das Ende der »Zertretung Jerusalems« und nennt die Zeit zwischen diesen Ereignissen die »Zeiten der Nationen«. Das Ende der »Zertretung Jerusalems« ist nach Jesu Worten zeitgleich auch das Ende der »Zeiten der Nationen«. Als Israel in dem ihm aufgezwungenen Sechs-Tage-Krieg im Jahr 1967 den Ostteil Jerusalems eroberte und die Stadt vereinte, meinten viele gläubige Christen, nun sei die Zertretung Jerusalems beendet. Ein Rückblick auf die letzten 15 Jahre zeigt uns, dass die Zertretung Jerusalems durch die Nationen noch keineswegs beendet ist, ja, dass der eigentliche Kampf um Jerusalem noch gar nicht voll entbrannt ist. Die Zertretung Jerusalems wird erst beendet sein, wenn der wiedergekommene Messias durch den Hauch Seines Mundes den Antichristen verzehren und Seine Füße auf den Ölberg setzen wird. Wenn Er dann in Jerusalem den Thron Davids besteigen und die Herrschaft über die Völker der Erde übernehmen wird, werden auch die »Zeiten der Nationen« beendet sein, denn nun beginnt der Tag des Herrn.

[weiterlesen ...]

Autor: Herbst, Gerhard | Kategorie(n): Endzeit, Gemeinde, Heilsgeschichte, Israel, Völkerschaften  |  266 x gelesen

Beitrag per E-Mail weiterempfehlen   Beitrag drucken   0

Wo ihr Wurm nicht stirbt …

Ein Beitrag zur Frage der endlosen Verdammnis, Vernichtung oder Allversöhnung

Inhalt:

Einleitung
I. Zeugnisse der Schrift über Israel
   1. Israels Wunde ist unheilbar
   2. Israel wird weder aufstehen, noch aufgerichtet werden
   3. Niemand tröstet Israel
   4. Niemand verlangt Israel wieder heraus
II. Zeugnisse der Schrift über Nationen
   1. Die Glut des Zornes Gottes vernichtet Elam
   2. Niemand wird die vertriebenen Ammoniter sammeln
   3. Assur wird hinweggeschreckt für immer und umkommen
   4. Moab wird vertilgt werden, dass es kein Volk mehr sei
   5. Für Ägypten gibt es kein Pflaster
   6. Sodom und Gomorrha leiden ewigen Feuers Strafe
III. Die zerborstene Erde steht nicht wieder auf
IV. Wer in den Scheol hinabfährt, steigt nicht wieder herauf
V. Die Herrschaft des Menschensohnes ist unvergänglich
VI. Der Wurm der Hölle stirbt nicht
Schluß


.

Einleitung

Wer die gewaltige Wahrheit bezeugt, dass Gott Sein Ziel mit der gesamten Schöpfung einmal erreichen und alles in Seine Herrlichkeit hineingestalten wird, dem wird als stärkster Einwand immer wieder das Wort des Herrn Jesu entgegengehalten: “Wenn dein Auge dich ärgert, so wirf es weg. Es ist besser, einäugig in das Reich Gottes einzugehen, als mit zwei Augen in die Hölle des Feuers geworfen zu werden, wo ihr Wurm nicht stirbt und ihr Feuer nicht erlischt” (Mark. 9, 47.48). Man glaubt damit bewiesen zu haben, dass das Endgeschick für eine Reihe von Geschöpfen entweder gänzliche Auflösung ihrer Existenz oder unaufhörliche Qual sein müsse. Denn, so sagt man in scheinbar aufrichtiger Treue zu diesem ernsten Zeugnis aus dem Munde des Herrn, wenn der Wurm nicht stirbt, so nagt er endlos weiter, und wenn die Flamme nicht erlischt, so brennt sie unaufhörlich.

Wir wollen nicht davon reden, dass dieses Wort den Schlußversen des Propheten Jesaja entnommen ist und zu einer Zeit seine Erfüllung findet, da es noch Sabbate und Neumonde gibt (Jes. 66, 23), also keineswegs den Endzustand kennzeichnet, in dem nach Offb. 22, 5 keine Nacht mehr sein wird, — davon wollen wir nicht reden. Wir können die ernsten Bedenken derer verstehen, die betonen, dass in Mark. 9 nicht von der Gehenna vor den Toren Jerusalems die Rede ist, sondern von der Feuerhölle, für die die Gehenna nur ein zeitliches, irdisches Abbild ist. Die viele denkende Kinder Gottes bewegende Frage nach endloser Verdammnis, Vernichtung oder Allversöhnung wollen wir im Blick auf das Wesen und den Charakter Gottes schriftgemäß zu beantworten versuchen.

[weiterlesen ...]

Autor: Heller, Adolf | Kategorie(n): Allversöhnung, Gerichte Gottes, Heilsgeschichte, Israel, Völkerschaften  |  374 x gelesen

468 Artikel online •
9 Besucher online