Wenn die Schrift bezeugt, daß Gott die Welt liebt, so ist damit gar
nichts darüber ausgesagt, wie die Welt ist, sondern nur, wie Gott ist.
Das gilt es einmal ganz klar mit allen Konsequenzen zu fassen.


Adolf Heller (1895 - 1973)
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Der einzige, allein wahre Gott, Sein Sohn und Seine Söhne

»Ich bin Jahweh, und es ist sonst kein Gott außer Mir. Ein gerechter und rettender Gott ist keiner außer Mir … Ich bin Gott und keiner sonst.« — »Ich bin Jahweh, der König Israels und sein Erlöser … Außer Mir ist kein Gott« (Jes. 45, 21.22; 44, 6).

Je näher wir der letzten Zeit des Endes kommen, desto mehr vermischen sich Politik und Religion. Schon vor mehr als 50 Jahren hat Friedrich Malessa vorausgesehen, dass am Ende eine zuvor entstandene Welteinheitsreligion Wegbereiter für eine Welteinheitsregierung sein wird. Einerseits wenden sich die Menschen — insbesondere im europäischen Raum — immer mehr vom inspirierten Wort der Bibel ab, andererseits werden sie immer religiöser. Der Ruf nach dem Dialog mit und unter den Weltreligionen wird immer lauter. Man sucht gemeinsame »Werte« und Ziele herauszufinden, Trennendes zu beseitigen und Toleranz zu üben. Das größte Hindernis für diese Einheitsbestrebungen ist der »Alleinvertretungsanspruch« Jesu: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich« (Joh. 14, 6).

Darum haben im Sommer 2006 namhafte protestantische Theologen in einem Aufruf, der von prominenten Persönlichkeiten mit unterzeichnet wurde, die Christen aufgefordert, »endlich den Alleinvertretungsanspruch Gottes aufzugeben und sich in die Gemeinschaft der Weltreligionen einzureihen« (Topic 6/06). Es ist auffallend, dass die Aufforderungen zur Toleranz gegenüber anderen Religionen einseitig von »Christen« an »Christen« gerichtet werden, während z. B. der Islam nicht daran denkt, seinen Anspruch, die ganze Welt dem Koran zu unterwerfen, aufzugeben und gegenüber dem Gott der Bibel Toleranz zu üben. Mit der Leugnung der Erlösungstat Jesu, des Sohnes Gottes, am Kreuz von Golgatha und der Herabstufung Jesu lediglich zum Propheten, als den Ihn auch der Koran anerkennt, wird die Grundlage der christlichen Botschaft und des Glaubens zerstört (1. Kor. 15, 14-19) und das Christentum zu einer der vielen Religionen degradiert.

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Autor: Herbst, Gerhard | Kategorie(n): Erkenntnis & Wesen Gottes, Kirchentum, Religionen, Zeitgeist  |  3,391 x gelesen

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Das Evangelium von der Sohnschaft

Die frohe Botschaft der Bibel — insbesondere des Neuen Testaments — enthält viele herrliche Verheißungen für die erwählten und berufenen Gläubigen. Eine der kostbarsten göttlichen Gnadengaben ist das Geschenk der Sohnschaft in Verbindung mit der einmaligen Stellung der Gemeinde Jesu Christi.

Der Sohnschaftsstand der Glieder des Leibes Christi ist aber nur möglich infolge der Herrlichkeit des Erstgeborenen, Jesus Christus, und Seiner wunderbaren Mittlerschaft. In Psalm 2, 7 wird die prääonische Zeugung des Sohnes Gottes verkündet. Bis zu diesem wunderbaren Akt war Gott das allein existierende Wesen. Gott, der Vater Jesu Christi, hatte aber einen Entschluss gefasst, nicht nur einen Sohn ins Leben zu rufen, sondern viele Brüder dieses Erstlings (Röm. 8, 29).

Und wer die Heilsgeschichte der Bibel kennt, weiß auch, dass Gott nicht eher ruht, bis auch die ganze Schöpfung in den Sohnesstand versetzt sein wird. Dazu bedarf es der Mithilfe der erlösten Gemeinde, die eine enorm wichtige Zukunftsaufgabe nach ihrer Vollendung erhält. Diese »Ekklesia« (Auswahl, Herausgerufene) ist nicht zum Selbstzweck erlöst, sondern zum Mitherrschen und -regieren bestimmt.

Wir betrachten im Folgenden

  1. Die Sohnschaft der Gemeinde Jesu Christi und die Knechtschaft der Religiosität
  2. Die heilsgeschichtliche Entwicklung der Sohnschaftsphasen
  3. Die Konsequenzen der Erwählung zum Sohnesstand

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Autor: Heinemann, Karl | Kategorie(n): Gemeinde, Glaubensleben & Wandel, Irrlehre, Kirchentum, Religionen  |  3,008 x gelesen

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Kirchen-Ökumene aus der Sicht des prophetischen Wortes

Vorbemerkung: Dieser Artikel erschien 1965. Heute sind die ökumenischen Bestrebungen bereits wesentlich weiter, und vieles von dem, was Dr. Kahn noch mit Grausen kommen sah, hat sich mittlerweile bestätigt und erfüllt — und ist gar schlimmer gekommen. Trotzdem dieser Artikel nicht auf dem heutigen Stand der ökumenischen Verhandlungen und Gegebenheiten ist, stellt er einen lesenwerten, mahnenden, immer noch aktuellen Beitrag zu dieser unbiblisch-religiösen Bündnisbestrebung dar, die im Gesamtrahmen der heilsgeschichtlichen Endzeitprophetie ein wesentlicher Mosaikstein ist für die sich immer deutlicher abzeichnende widergöttliche — Gott sei Dank im letzten Ende nur kurz dauernde! — “Welt-Einheit” des Antichristen.

(Unterstreichungen im Artikel vom Bearbeiter)


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Joh. 10, 14-16: “Ich bin der gute Hirte und erkenne die Meinen und bin bekannt den Meinen, wie mich mein Vater kennt und ich kenne den Vater. Und ich lasse mein Leben für die Schafe. Und ich habe noch andere Schafe, die sind nicht aus diesem Stalle; und dieselben muß ich herführen, und sie werden meine Stimme hören, und wird eine Herde und ein Hirte werden.”

Diesem “eine Herde und ein Hirte” liegt zunächst alle ökumenische Bestrebung zugrunde. Da in dieser Richtung so viel aufrichtiges Bemühen sichtbar wird, ist die Gefahr einer Einbuße an Glaubenssubstanz und damit unbewußter Schrittmacherdienste zum Abfall, ja zum Widerchristen hin sogar, besonders groß. Es ist ein menschliches Vorwegnehmen eines großen Zieles Gottes auf das Reich hin, ähnlich wie beim vorweggenommenen Missionsauftrag von Matth. 28, alle Nationen zu Jüngern zu machen, nur viel schwerwiegender und in der Folge unabsehbar, weil bei den Missionen immerhin viel gottgefälliger Erfolg auf manchen Gebieten sich einstellen kann, während die Gefahr fauler Kompromisse und der Verflachung — als Folge ökumenischer Zielsetzung — unabsehbar ist.

Da, wie gesagt, dennoch — zunächst — sehr viel aufrichtiges Wirken geschieht und auch Frucht zu bringen scheint, ist vor allem die Jugend gefährdet. Sie wird nicht unterscheiden können, was an solchen Bestrebungen wertvoll ist, und was negativ. Ganz im Gegenteil: Sie wird den Gesprächspartnern, welche auf die Gefahren hinweisen — und wären die Argumente noch so überzeugend vom Wort der Bibel her begründet —, entgegenhalten, alles Abbremsen solcher Bestrebungen stelle überaltete “konservative” Einstellungen dar, und es sei an der Zeit, der “neuen Zeit neuen Wind” in das religiöse Segel wehen zu lassen.

Als Phänomen der grundsätzlich umstrittenen Grundhaltung und damit auch — leider! — als Prototyp der Schrittmacherdienste zum Antichristentum hin, mag Albert Schweitzer gelten. Steht er doch im Ansehen vieler Christen als ein wunderbares Zeugnis beglaubigter Nachfolge Jesu Christi da, als ein Ausweis, ein “Brief Christi”, eine Ausprägung vieler christlicher Tugenden. Und doch glaubt Schweitzer weder an die Gottes-Sohn-Natur Jesu (”ins Fleisch gekommen”) noch an das Blut Jesu. Keine Erlösung direkt von Gott her also, sondern nur Ideal und Vorbild menschlichen Wirkens. Wäre das ganze Werk Schweitzers nur philanthropisch oder humanitär, dann dürfte, ja müßte man es als solches begrüßen und achten. Dann wäre es ein humanitäres Wirken etwa von der Art Marshalls mit seinem Marshall-Plan, oder Dunants, des Gründers des Roten Kreuzes. So aber ist das Werk Schweitzers in den Augen vieler Zeitgenossen in ein christliches Zeugnis eingemäntelt und dient mit dazu, die Grundelemente evangelischen Glaubens von der Erlösung Jesu und dem gewaltigen Heilsplan Gottes auf eine menschliche Ebene zu verschieben! —

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Autor: Kahn, George, Dr. | Kategorie(n): Endzeit, Kirchentum, Religionen, Versuchung & Verführung, Zeitgeist  |  1,260 x gelesen

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Das Gericht am Hause Ahab

Unlängst hatte ich ein Gespräch über den König Ahab. Ich bekam dabei den folgenden Einwand zu hören: “Ich kann nicht verstehen, daß die Nachfahren des Königs Ahab bestraft werden für den Mord, den er an Naboth begangen hatte. Was können Kinder und Kindeskinder dafür, wenn ihre Väter Sünde auf sich luden?”

Ganz abgesehen davon, daß die Folgen der Schuld immer schrecklicher sind, als wir Menschen es wahrhaben wollen, und die Missetat der Väter an den Kindern heimgesucht werden kann bis ins dritte und vierte Glied (2. Mos. 20, 5), so ist die Schuld des Königs Ahab viel umfassender, als man bei oberflächlicher Betrachtung meint. Da liegt nicht nur die Tyrannei gegen Naboth vor, um in den Besitz seines Weinberges zu kommen, sondern der Schaden liegt viel tiefer. Der Untergang des Hauses Ahab war längst bei Gott beschlossen, ehe sich jenes schauderhafte Vergehen ereignete. Der Justizmord an Naboth bildete nur das letzte Glied einer Kette schuldhafter Ereignisse, das die Bibel berichtet. Das Grundübel aber war sein gottloser, götzendienerischer Lebensstil, der sich auf das ganze Volk auswirkte. “Er tat, was böse war in den Augen des Herrn, mehr als alle, die vor ihm gewesen waren” (1. Kön. 16, 30). Das müssen wir sehen und erkennen, und dann urteilen wir anders.

Die Heilige Schrift berichtet von Ahabs Vater, Omri, daß er bereits einer war, der “tat, was dem Herrn übel gefiel, und er trieb es ärger als alle, die vor ihm gewesen waren” (1. Kön. 16, 25). Ahab war von 875-854 v. Chr. König vom Nordreich Israel. “Es war ihm ein Geringes, daß er in der Sünde lebte” (1. Kön. 16, 29ff.). Seine Heirat mit Isebel (= “Baal sei mit dir”) war eine rein machtpolitische. Sie war die Tochter des heidnischen Königs von Sidon, die dafür sorgte, daß der Glaube an Jehovah abgeschafft und daß der Baalskult eingeführt wurde. Die Altäre des HERRN wurden niedergerissen, Baalstempel und -altäre gebaut, Ascherabildnisse (Göttin der Fruchtbarkeit) aufgestellt. Die Propheten Gottes wurden ausgerottet. Hundert konnte der Hofmeister Obadja retten (1. Kön. 18, 4). Nun trieben 450 Priester und Propheten des Baal und 400 der Aschera ihr Unwesen (1. Kön. 18, 19). So tat Ahab unter dem verhängnisvollen Einfluß seiner Frau mehr als alle Könige vor ihm, um den lebendigen Gott zu erzürnen. Das war der Grund für das Gericht am Hause Ahab. Seine außenpolitische Bündnispolitik vermochte ihn nicht vor dem Untergang zu retten. Wer Gott den Kampf ansagt, zieht letztlich immer den kürzeren, mag er menschlich auch eine noch so kluge Politik treiben.

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Autor: Bayer, Rupprecht | Kategorie(n): Gerichte Gottes, Israel, Religionen  |  1,178 x gelesen

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Babylon — Ein endzeitliches Geheimnis

Inhaltsverzeichnis:

Vorwort
DIE GROSSE FRAGE …
1. Das Ur-Babylon Nimrods
2. Das Neu-Babylon Nebukadnezars
3. Die Hure Babylon
    a) … als endzeitliche Gestalt
    b) … als religiöse Ausreife
    c) … als Geheimnis
    d) … als Hochburg des Okkultismus
    e) … und ihr plötzliches Ende
… UND IHRE ANTWORT
Das paulinische Gemeindeverständnis
Der Katholizismus
Der Protestantismus
Die Freikirchen
Der innerkirchliche Pietismus
Die Zukunft des Christentums
Die Antwort auf die gestellte große Frage
Das zweimalige »Gehet aus« im Neuen Testament
Eine unnötige Frage
Der geringe Überrest
Statt eines Schlußwortes
Anhang: Zitate von C. A. Auberlen
Literaturverzeichnis


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Vorwort

Immer wieder werden einzelne Gesichtspunkte der hier behandelten Fragen angeschnitten, aber kaum einmal konsequent zu Ende durchdacht.

Nach zwei Anfang der Sechziger Jahre in »Licht+Leben« veröffentlichten Aufsätzen über endzeitliche Gefahren beschied der damalige Schriftleiter Wilhelm Busch über einen dritten mit dem Thema »Ökumene«: »Dieser Artikel ist vielleicht in fünf Jahren am Platz, jetzt aber — nach meiner Kenntnis der Dinge — noch nicht.« Der Verfasser hat nicht nur fünf Jahre gewartet, sondern fünfundzwanzig. Nun gab die damalige kleine Arbeit den Anstoß zu diesem Heft, wobei die inzwischen weitergegangene Entwicklung Berücksichtigung fand.

Im Bewußtsein der großen Verantwortung sind auch »heiße Eisen« im Blick auf aktuelle und uns hart bedrängende Fragen angepackt worden (andere Punkte werden vom Verfasser in Heft 9/10 dieser Reihe »Die Gefahren der Endzeit für die Gläubigen« behandelt. Wir haben es also heute nicht nur mit den bekannten Problemen der zweiten, dritten oder gar einer weiteren Generation zu tun, sondern zusätzlich noch mit endzeitlichen Verfallserscheinungen. Dabei ist Hand in Hand mit dieser Entwicklung ein Aufwachen der allerdings nur eine Minderheit darstellenden wahren Gemeinde Gottes das dringende Gebot der Stunde).

Dabei war es dem Verfasser ein Anliegen, eingedenk der apostolischen Mahnung die Wahrheit nicht rücksichtslos, sondern in der Liebe zu bezeugen (Eph. 4, 15) (wir sollten uns ausstrecken nach der gesunden Verbindung einer bis zum Äußersten gehenden opferbereiten Liebe mit unnachgiebigen Feststehen für die Wahrheit). »Es ist wichtig, daß wir uns davor hüten, grob unbiblische Aussagen der Gegenseite mit Genugtuung unserer ›Sammlung‹ einzuverleiben, um sie bei passender Gelegenheit gegen sie auszuwerten. Wer selber vor Gott gedemütigt ist, der kann nie mit Genugtuung die Fehler der anderen entdecken und registrieren, sondern er wird im Leidtragen vor Gott in diesen schmerzlichen Auseinandersetzungen stehen« (16/S. 137 — die erste Zahl weist auf die laufende Nummer des Literaturverzeichnisses (Seite 77 ff.) hin, die zweite gibt die Seitenzahl der Zitatquelle an).

Wie bestürzend für Karl Hartenstein (1894-1952) die Erkenntnis über die Hure Babylon (Offb. 17) gewesen sein muß (s. S. 58), offenbart sein offenes Eingeständnis, »daß es mir angst ist um die Auslegung dieses Kapitels 17. Denn ich weiß, wie gefährlich es ist, hier Dinge zu sagen, die auch die gläubige Gemeinde verletzen oder erschüttern können« (19/S. 156). Darf das aber ein Grund sein, sie zu verschweigen, während verführerische, verderbliche und andere unbiblische Stimmen sich frech zu Wort melden?

So konnte auch der Verfasser diese Zeilen nur mit wehem Herzen niederschreiben (s. Kapitel 3 e).

Deshalb gilt es, sich vor allzu schnellen Reaktionen zu hüten und alles gründlich vor dem Herrn zu bewegen, um dann ­ sollten wir von der Schrift her durch Überführung des Geistes eines Besseren belehrt werden — auch zur Aufgabe selbst lieb gewordener und bisher für selbstverständlich gehaltener Positionen bereit zu sein.

Bewußt gewählt wurde eine knappe Darstellung, so daß im Blick auf ausführlichere Einzelheiten auf die reichlich vorhandene Literatur verwiesen werden muß.

Heute trifft diese Feststellung aus der Zeit des Dritten Reiches noch viel mehr zu: »Alles Unechte bricht in unsern Tagen zusammen … Das ist ein Gericht über die seichte und oft schwindelhafte Art des Christentums und der Wortverkündigung in den letzten Jahrzehnten, die massenhaft ›törichte Jungfrauen‹ erzeugte. Darüber müssen wir Buße tun, d. h. unsern Sinn ändern« (42/S. 9/10).

Bei der Beschäftigung mit diesem Heft verliere man es nie aus den Augen, in welch einer ernsten Zeit wir leben und daß noch nie dagewesene Zuspitzungen auch einmalige besondere Entscheidungen abverlangen.

Der Verfasser


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Autor: Salomon, Gerhard | Kategorie(n): Das Böse, Das prophetische Wort, Endzeit, Irrlehre, Israel, Kirchentum, Religionen, Versuchung & Verführung  |  4,847 x gelesen

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Gibt es nur einen Gott — oder viele Götter?

(Nach einer Tonbandaufnahme, vom Verfasser überarbeitet)

Weshalb beschäftigt uns, liebe Geschwister, heute ein solches Thema? Weil damit eine andere aktuelle Frage sehr eng verbunden ist, die heute viele, besonders junge Leute, bewegt: Welche Kraft steckt eigentlich hinter den

großen Weltreligionen auf Erden,

denen zum Teil seit Jahrtausenden Völker und Volksmassen zugetan sind? Woher kommt deren Treue und Hingabe, oft sogar Fanatismus? Was gibt diesen großen Religionen solche Macht und Gewalt und Zähigkeit, mit der sie nicht nur unverändert fortexistieren, sondern zum Teil neu erwachen und im Anmarsch sind?

Um die biblische Antwort oder die biblischen Antworten hierauf zu finden, bedürfen wir einer Einsicht in biblische Zusammenhänge, die leider normalerweise weder in Kirchen noch in Gemeinschaften anzutreffen ist. Für Christen wie für Juden und Mohammedaner steht im allgemeinen fest:

Es gibt nur einen Gott und keine Götter!

Nun kommt es für uns heute darauf an, ob wir im bisherigen Erkenntnis-Fahrwasser weiterrudern oder uns hineinführen lassen wollen in die Wahrheit des Wortes des Gottes, der Seine Ehre darein setzt, sich uns in Seinem Wort so vorzustellen (5. Mo. 10, 17; Ps. 136, 2; Jos. 22, 22):

“Ich bin der Gott der Götter!”

Damit wir in dieser Frage möglichst rasch die klaren biblischen Aussagen zur Kenntnis nehmen können, greifen wir vier biblische Zeugen heraus. Das Fundament dieser Aussagen oder ein wichtiges Fundament in diesem Fragenkomplex finden wir in Psalm 82.

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Autor: Muhl, Arthur | Kategorie(n): Lehre, Religionen, Unsichtbare Welt  |  1,275 x gelesen

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Aufbruch überweltlicher Mächte gegen das kommende Reich Gottes

(Wortdienst anläßlich der “Prophetischen Woche”, Langensteinbacherhöhe, 11/1979; gekürzte Fassung nach einer Tonbandaufnahme, vom Verfasser durchgesehen)

Unser Thema behandelt umfassende Dinge, und ich bin mir bewußt, nur einige Schwerpunkte setzen zu können.

Wenn wir uns hier zu einer “Prophetischen Woche” zusammengefunden haben, dann sehe ich die Gefahr, daß wir zwar ein Ohr für diese prophetischen Dinge haben, aber vergessen, daß wir ein gehorsames, demütiges und treues Leben in der Jesusnachfolge führen sollten. Daß wir das prophetische Wort und die Heiligung in ein rechtes Verhältnis zueinander bringen, ist mir ein besonderes Anliegen. Wenn wir das prophetische Wort immer vor dem Hintergrund des gesamtbiblischen Zeugnisses sehen, dann wird es uns demütigen, uns gehorsam machen, wir werden in der Hingabe und Treue Jesus gegenüber Fortschritte machen und Ihn sehnsüchtiger erwarten.

Als ich im Gespräch am Tisch das Thema dieses Abends erwähnte, wurde das Wort “Aufbruch” in Frage gestellt. Aufbruch? Sind denn diese Mächte nicht schon lange aufgebrochen? Befinden sie sich nicht in einem mächtigen Vormarsch? — Dieser Gedanke ist natürlich berechtigt. Wurde die Gemeinde Jesu nicht schon von Anfang an vor Verführung gewarnt? Haben wir nicht schon in den Briefen des Neuen Testamentes die Warnung “Glaubet nicht jedem Geist”? Schreibt nicht Johannes in seinem 1. Brief, daß der Widerchrist im Aufbruch sei und schon viele Widerchristen gekommen seien (1. Joh. 2, 18)? Schreibt nicht Paulus, daß wir nicht mit Fleisch und Blut zu kämpfen haben, sondern mit den Beherrschern dieser Welt, die im Unsichtbaren ihr Dasein haben und von da aus sehr wohl in das Sichtbare der Menschen hereinwirken (Eph. 6)? Wurde nicht die Gemeinde Jesu von Anfang an vor den “Weltelementen” gewarnt (Kol. 2, 8 und Gal. 4, 3), von denen gesagt wird, daß sie die “Macher” der Philosophien, Ideologien und Religionen dieser Welt sind, mit denen wir uns von Generation zu Generation auseinanderzusetzen haben?

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Autor: Henninger, Martin | Kategorie(n): Gemeinde, Irrlehre, Religionen, Schwarmgeist, Versuchung & Verführung  |  1,437 x gelesen

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Vier Wege zur Una Sancta

“Befleißigt euch, die Einheit des Geistes zu bewahren in dem Bande des Friedens. Da ist ein Leib und ein Geist, wie ihr auch berufen worden seid in einer Hoffnung eurer Berufung. Ein Herr, ein Glaube, eine Taufe, ein Gott und Vater aller, der da ist über allen und durch alle und in uns allen” (Eph. 4, 3-6).

“Aber nicht für diese allein bitte ich, sondern auch für die, welche durch ihr Wort an mich glauben; auf daß sie alle eins seien, gleichwie du, Vater, in mir und ich in dir, auf daß sie in uns eins seien, auf daß die Welt glaube, daß du mich gesandt hast. Und die Herrlichkeit, die du mir gegeben hast, habe ich ihnen gegeben, auf daß sie eins seien, gleichwie wir eins sind; ich in ihnen und du in mir, auf daß sie in eins vollendet seien, auf daß die Welt erkenne, daß du mich gesandt und sie geliebt hast, gleichwie du mich geliebt hast” (Joh. 17, 20-23).

“Und die ganze Erde hatte eine Sprache und einerlei Worte und es geschah, als sie nach Osten zogen, da fanden sie eine Ebene im Lande Sinear und wohnten daselbst. Und sie sprachen einer zum anderen: Wohlan, laßt uns Ziegel streichen und hart brennen! Und der Ziegel diente ihnen als Stein, und das Erdharz diente ihnen als Mörtel. Und sie sprachen: Wohlan, bauen wir uns eine Stadt und einen Turm, dessen Spitze an den Himmel reiche, und machen wir uns einen Namen, daß wir nicht zerstreut werden über die ganze Erde. Und Jehova fuhr hernieder, die Stadt und den Turm zu sehen, welche die Menschenkinder bauten. Und Jehova sprach: Siehe, sie sind ein Volk, und haben alle eine Sprache, und dies haben sie angefangen zu tun; und nun wird ihnen nichts verwehrt werden, was sie zu tun ersinnen. Wohlan, laßt uns herniederfahren und ihre Sprache daselbst verwirren, daß sie einer des anderen Sprache nicht verstehen! Und Jehova zerstreute sie von dannen über die ganze Erde; und sie hörten auf, die Stadt zu bauen. Darum gab man ihr den Namen Babel (= Verwirrung); denn damals verwirrte Jehova die Sprache der ganzen Erde, und von dannen zerstreute sie Jehova über die ganze Erde” (1. Mose 11, 1-9).

“Und die zehn Hörner, die du sahst sind zehn Könige, welche noch kein Königreich empfangen haben, aber Gewalt wie Könige empfangen eine Stunde mit dem Tiere. Diese haben einen Sinn und geben ihre Macht und Gewalt dem Tiere. Diese werden mit dem Lamme Krieg führen, und das Lamm wird sie überwinden; denn er ist der Herr der Herren und König der Könige, und die mit ihm sind Berufene und Auserwählte und Treue” (Off. 17, 12-14).

“Pilatus und Herodes aber wurden an selbigem Tage Freunde, denn vorher waren sie gegeneinander Feinde” (Luk. 23, 12).

“Die ganze Menge schrie aber zugleich und sagte: Hinweg mit diesem, gib uns aber den Barrabas los!” (Luk. 22, 18).

“Und wenn die tausend Jahre vollendet sind, wird der Satan aus seinem Gefängnis losgelassen werden und wird ausgehen, die Nationen zu verführen, die an den vier Ecken der Erde sind, den Gog und den Magog, sie zum Kriege zu versammeln, deren Zahl wie der Sand des Meeres ist. Und sie zogen herauf auf die Breite der Erde und umzingelten das Heerlager der Heiligen und die geliebte Stadt; und Feuer kam von Gott hernieder aus dem Himmel und verschlang sie” (Off. 20, 7-9).

“Warum toben die Nationen und sinnen Eitles die Völkerschaften? Es treten auf die Könige der Erde und die Fürsten ratschlagen miteinander wider Jehova und wider seinen Gesalbten: Lasset uns zerreißen ihre Bande und von uns werfen ihre Seile!” (Psalm 2, 1-3).

“Dies ist nicht die Weisheit, die von oben kommt, sondern eine irdische, seelische, dämonische” (Jak. 3, 15).

Einleitung

Die geistigen Bewegungen unserer Zeit zielen alle sehr stark auf eine Vereinheitlichung auf allen Gebieten des gesamten öffentlichen Lebens der Menschheit hin. Kein Sektor ist davon ausgenommen. In der Weltpolitik strebt man seit Jahrzehnten auf dem Wege der internationalen Abkommen über Genfer Konvention, Haager Schiedsgericht, Völkerbund, Vereinte Nationen, Weltgewerkschaftskongresse und alle möglichen sonstigen Veranstaltungen deutlich auf eine Zentralregierung für die Menschheit der ganzen Erde.

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Autor: Geyer, Karl | Kategorie(n): Endzeit, Gemeinde, Kirchentum, Lehre, Religionen, Versuchung & Verführung, Völkerschaften  |  942 x gelesen

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