Wichtige Zugeständnisse eines Vertreters der Lehre von der endlosen Qual
Vor einiger Zeit sandte uns ihr Verfasser eine kleine Schrift zu, die in knapper, deutlicher Form bieten will, was ein Christ von den sogenannten “letzen Dingen” wissen kann und soll. Der Verfasser ist uns ein lieber persönlicher Freund, ein hochgeschätzter, erfahrener Forscher auch im Wort der Weissagung, vor allem ein lauterer, unbestechlicher Zeuge für die unantastbare Göttlichkeit und Oberhoheit der ganzen Schriftoffenbarung.
Das Schriftchen bildet einen Teil eines größeren Buches über die “Hauptstücke der christlichen Wahrheit”, das kürzlich von berufenen evangelischen Männern als ein kräftiges Zeugnis angesichts der gegenwärtigen religiösen Krise herausgegeben wurde. Es darf somit jener Schrift wohl eine mehr als gewöhnliche Bedeutung zugemessen werden.
Dieselbe beschäftigt sich auch mit der heute brennend gewordenen Frage nach der “ewigen Qual”. Allerdings widmet sie derselben nur etwas über eine Druckseite. Das steht aber zu der Zahl der behandelten Gegenstände in einem ziemlich guten Verhältnis. Auf diesem nicht sehr weiten Raum werden etliche Zugeständnisse gemacht, die uns hier beschäftigen sollen. Dieselben werden ja nicht als ausschlaggebend oder entscheidend gegen die Lehre von der ewigen Qual angesehen, sondern es wird ihnen mit einer um so bemerkenswerteren Beweislegung begegnet, wobei als Endergebnis der bezeichnende Satz erfolgt:
Dann wird sich enden solche Pein,
Wenn — Gott nicht mehr wird ewig sein.
Die erste Frage des Verfassers, der wir uns zuwenden, lautet:
Ist denn ewige Verdammnis überhaupt denkbar?
Autor: Ströter, Ernst F., Prof. | Kategorie(n): Allversöhnung, Apologetik, Lehre | 1,193 x gelesen


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