Henoch wandelte mit Gott
(Nach einem Wortdienst in Berlin)
Wir lesen zwei Worte aus Hebräer 11 und 1. Mose 5:
“Durch Glauben ward Henoch entrückt, damit er den Tod nicht sehen sollte, und er wurde nicht gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor der Entrückung hat er das Zeugnis gehabt, daß er Gott wohlgefallen habe. Ohne Glauben aber ist es unmöglich, Ihm wohlzugefallen; denn wer Gott naht, muß glauben, daß Er ist und denen, die Ihn suchen, ein Belohner ist” (Hebr. 11, 5.6).
“Henoch lebte 65 Jahre und zeugte Methusalah. Und Henoch wandelte mit Gott, nachdem er Methusalah gezeugt hatte, 300 Jahre und zeugte Söhne und Töchter. Und alle Tage Henochs waren 365 Jahre. Und Henoch wandelte mit Gott; und er war nicht mehr, denn Gott nahm ihn hinweg” (1. Mose 5, 21-24).
Henoch lebte inmitten einer Zeit des Abfalls. Sein Name bedeutet “Dargebracht” oder “Geweiht”. In jener Zeit rapiden Abfalls — viermal steht ja in 1. Mose 6, 11.12, daß es eine gottlose Zeit war — müssen die Eltern dieses Henoch etwas davon gewußt und empfunden haben, daß Gott da ist und die Menschen haben möchte. Und daher haben sie ihren Sohn Gott geweiht. Inmitten eines untergehenden Zeitalters war er der einzige Zeuge des lebendigen Gottes. — Wir stellen fünf Punkte heraus:
- Die Zeit, in der er lebte;
- seinen Glauben;
- seinen Wandel;
- seine Botschaft;
- seine Belohnung.
Autor: Schadt, Robert | Kategorie(n): Andachten, Das prophetische Wort, Glaubensleben & Wandel | 1,176 x gelesen


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