Gedenket eurer Lehrer!
Ein Wort zum Heimgang unseres Bruders Karl Geyer
Unserem allweisen und alliebenden Gott und Vater in Christo hat es gefallen, unseren teuren, hochgeschätzten Bruder Karl Geyer heimzurufen. Unser törichter Verstand will es nicht fassen; unser unverständiges Herz möchte ihn zurückholen; nur der Glaubensgehorsam kann auch dazu sagen: “Der Herr hat ihn uns gegeben, der Herr hat ihn uns genommen, der Name des Herrn sei gelobt!”
Einer, der weithin als eine Säule der Gemeinde Gottes angesehen wurde (Gal. 2, 4), ward abberufen. Wie sollen wir als Hinterbliebene — und dazu gehören ja letztlich alle, denen er in ihrem geistlichen Leben etwas bedeutet hat; wie vielen ist er Vater, Seelsorger, Lehrer, Prophet gewesen! — uns nun angesichts solch göttlicher Führung verhalten? Sollen wir klagen, jammern oder gar zweifeln und murren? Oder alle Regungen des Gedenkens und Erinnerns um des Schmerzes willen, vielleicht auch aus falscher “Geistlichkeit”, vorerst mit Gewalt ersticken? — Beides sei ferne!
Dem Schreiber des Hebräerbriefes wurde es durch den Heiligen Geist geschenkt, auch für solche Lage den Gläubigen eine Richtlinie gottgewollten Verhaltens zu geben. Er setzt sie uns in Kapitel 13, 7 auseinander in den drei kurzen, klaren Ermahnungen:
- Gedenket eurer Lehrer!
- Ihr Ende schauet an!
- Folget ihrem Glauben nach!
Autor: Schumacher, Heinz | Kategorie(n): Glaubensleben & Wandel, Lebensbilder | 502 x gelesen




Jeden Sonntag ab 10:00 Uhr von der 