Wenn die Schrift bezeugt, daß Gott die Welt liebt, so ist damit gar
nichts darüber ausgesagt, wie die Welt ist, sondern nur, wie Gott ist.
Das gilt es einmal ganz klar mit allen Konsequenzen zu fassen.


Adolf Heller (1895 - 1973)
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Zielführende göttliche Botschaften

Autor: Heller, Adolf  |  Kategorie(n): Lehre  |  358 x gelesen

(Nachschrift eines Wortdienstes in Berlin)

Meine Brüder und Schwestern, ihr Heiligen und Geliebten und Auserwählten Gottes!

Von der Zielführung Gottes wollen wir heute sprechen und auch davon, welcher Mittel sich Gott bedient, um uns zum Ziele zu führen. Er gebraucht dazu verschiedene Botschaften. So wie etwa in der Zeitung die verschiedensten Nachrichten stehen — politische, wirtschaftliche, sportliche usw. —, so ist auch unser Gott bemüht, durch Seinen Heiligen Geist und Sein lebendiges Wort die verschiedenartigsten Botschaften auf die verschiedenartigste Weise in uns hineinzuprägen, damit wir zum Ziel gelangen. Gestattet, daß ich heute einmal etwas bezeuge, was ihr in dieser Art vielleicht selten oder nie hört, was aber die Schrift ganz klar und wunderbar uns aufleuchten läßt.

1. Eu-angelion = Frohe Botschaft, Freudenbotschaft

Zunächst ist jede göttliche Botschaft, sowohl Gnaden- als auch Gerichtsbotschaft, ihrem innersten Wesen nach frohe Botschaft, seligmachende Nachricht. Der Oberbegriff für alles, was Gott uns zu sagen hat, ist daher in dem Wort “Evangelium” = “Frohe Botschaft” enthalten. Und diese Botschaft, die unser Herz gewonnen hat, uns beglückt und löst und froh macht in allen Ängsten und Traurigkeiten, ist in verschiedener Hinsicht eine froh machende Botschaft:

a) für den Empfänger. Wer diese Botschaft empfängt, wird froh. Ein Mensch, der von ihr erfaßt und erfüllt oder gar überströmend geworden ist, der ist ein froh gewordener Mensch.

b) Aber auch für den Vermittler ist diese Botschaft eine frohe Botschaft, das heißt für den, der sie den anderen bringt — für den Boten des Evangeliums.

“O Gott, wie muß das Glück erfreun,
der Retter einer Seele sein”,

heißt es in einem Lied. Die frohe Botschaft macht nicht nur den Empfänger, sondern auch den Vermittler froh, und es gibt kein größeres Glück, als wenn wir Menschen zur Heilsgewißheit, Lösung und bleibenden Freude führen oder gar zum Werkzeug Gottes machen dürfen.

c) Diese Botschaft ist auch für die Zuschauer etwas, was sie in Jubel versetzt. Deshalb steht geschrieben, daß vor den Engeln Gottes freudige Bewegung oder Erregung ist über einen Sünder, der Buße tut (Luk. 15, 7.10). Wenn also heute ein Mensch, der noch nicht in der Vollgewißheit des Glaubens steht, sein Leben still und bewußt und völlig in die Hände Jesu legt, sich von seiner geheimen Sünde trennt und losreißt in der Kraft des Geistes, Wortes und Blutes Christi, so merkt das vielleicht der neben ihm in der Versammlung Sitzende nicht, aber vor den Engeln im Himmel bricht eine freudige Erregung, ein Jubel aus. Deshalb ist das Evangelium eine frohe Botschaft auch für die Zuschauer.

“Die Engel haben zugeschaut
und priesen Seinen Namen laut”,

als die Hand Gottes uns gesucht und gefunden hat.

d) Für wen ist sie wohl noch eine frohe Botschaft? Für den Geber! Der Vater ist im Sohn der Allerglücklichste; denn Geben ist seliger als Nehmen.

Gott gibt die frohe Botschaft, wir nehmen und fassen sie im Glauben und geben sie weiter, der Sünder empfängt sie, und die unsichtbaren Welten sind die Zuschauer. Das ist zielführende Botschaft. Da kommen sie alle zur Freude. Seht, so müssen wir das Evangelium fassen! Wir dürfen uns nicht darauf beschränken zu sagen: “Du wirst glücklich!”, denn das ist ja nur ein kleiner Bruchteil dieses Eu-angelion (Evangelium).

Diese Bezeichnung “Eu-angelion, Evangelium, Frohbotschaft” ist der Oberbegriff für alles, was Gott zu sagen hat. Ob Er Gericht androht oder Seligkeit verheißt — alles ist zutiefst frohe Botschaft; denn Gott verkündigt nicht Gericht, um zu quälen, sondern um richtig zu machen. Wenn ich sage: “ER ist ein verzehrendes Feuer”, so ist das für den Glaubenden — für den, der Einblick und Durchsicht hat — zutiefst keine Drohbotschaft, sondern eine Frohbotschaft. Aber wir können nicht allen das gleiche sagen. Wir können einem Widerspenstigen nicht mit schönen Worten kommen (Jes. 26, 10), sondern zeigen ihm Gottes Strenge und Gericht. Aber in der Zielführung ist alles frohe Botschaft.

Wer sind denn nun die Empfänger der frohen Botschaft? Ihr werdet sagen: ich und alle, die zum Glauben kommen. Das ist richtig, aber es ist nur ein kleiner Ausschnitt. Auch Israel empfängt ja eine frohe Botschaft, ein Evangelium, nämlich das vom kommenden Königreich. Ist das etwa keine frohe Botschaft? Deshalb sage ich: Nicht nur die Gemeinde, sondern auch Israel ist Empfänger einer frohen Botschaft. Und die Nationen? In Psalm 96, 11 steht geschrieben: “Freuet euch, ihr Himmel, und frohlocke, du Erde!” Ist das keine frohe Botschaft? So müssen wir unsere engen Begriffe biblisch weiten. Wir müssen anhand der Schrift den Vollumfang sehen. Steht nicht in Psalm 150, 6, daß sich freuen sollen alle Wesen? Werden Ihn nicht alle Seine Werke loben und sogar alle Tiefen und Ungeheuer frohlocken und anbeten (Psalm 145, 10; 148, 7)?

Also sind die Empfänger der frohen Botschaft nicht nur ein kleiner Bruchteil, sondern, vom Ziel her geschaut, alle Wesen und Welten, die Gott geschaffen hat, auch wenn sie durch Gerichtstiefen gehen.

Würden wir draußen auf der Straße einem Menschen sagen: “Himmel und Erde werden sich freuen und alle Ungeheuer frohlocken”, so könnte er damit nichts anfangen. Wir dürfen ihm sagen: “Warum sind Sie traurig? Haben Sie Leid in der Familie?” So dürfen wir anknüpfen. Wir müssen die Botschaft den Bedürfnissen der Menschen anpassen.

Wir aber wissen: Es ist Freudenkunde, frohe Nachricht da für alle! So wie in der Zeitung auch für alle etwas steht und sich die einen für dies und die anderen für jenes interessieren, so werden auch von Gott alle Welten und Wesen angesprochen und bekommen die ihnen arteigene frohe Botschaft. Das müssen wir sehen, denn wir sind ja die Haushalter über die Geheimnisse Gottes und damit auch der frohen Botschaft Gottes.

Der Inhalt der frohen Botschaft ist nicht ein “Du mußt!”, denn das Gesetz führt nichts zur Vollendung; es ist im Plane Gottes nur etwas für kurze Zeit Dazwischengeschobenes (Röm. 5, 20; Gal. 3, 19.24.25). Der Inhalt der frohen Botschaft sind vielmehr die Verheißungen Gottes. Damit kommen wir zu einem Zweiten:

2. Ep-angelia = Versprechen, Verheißung, Zusage

Es gibt nicht nur das Wort Eu-angelion, sondern auch die Ep-angelia. Das bedeutet: “Auf uns kommt eine Wolke zu, und sie ist geladen mit Verheißungen, Versprechungen, Zusagen, Selbstenthüllungen Gottes.” Das Wort wird meist mit “Verheißung” übersetzt, aber es heißt auch Botschaft, “eine Botschaft über uns”. — Über dir sind Tausende von Verheißungen, die über dir leuchten und ihre Kraft ausstrahlen; nur mußt du sie kennenlernen durch das Wort! Denn unser Glaube lebt nicht von Träumen oder schwärmerischen Halleluja-Schreien, sondern der Glaube lebt von der Verheißung Gottes, der Ep-angelia. Wenn wir in 2. Kor. 1, 20 lesen: “So viele der Verheißungen Gottes sind, in IHM ist das JA und in IHM das AMEN”, — dann steht da nicht Eu-angelion = Frohbotschaft, sondern Ep-angelia = “Überbotschaft, Verheißung”. Verheißungen sind die Zusagen Gottes, die über unserem Leben und dem Weltall leuchten und unerschütterlich sind. Aus den Plänen Satans wird nichts. “Beschließt einen Rat, und es werde nichts daraus” (Jes. 8, 10). Aber Gottes Gedanken, Seine Worte, Seine Anordnungen stehen fest in den Himmeln (Ps. 119, 89), während die Pläne und Gedanken und Betrugsmanöver Satans, mit denen er uns zu Fall bringen will, nicht zustandekommen.

Jede Bibelstunde sollte uns in die Verheißungen Gottes hineinführen. Was hat uns Gott alles versprochen! Was haben wir noch alles zu erwarten!

3. Par-angelia = persönliche Botschaft

Par-angelia bezeichnet das ganz persönliche Mitteilen der letzten Geheimnisse. Es gibt in der Welt verschiedene Nachrichten. Es gibt Nachrichten für alle Menschen, etwa an den Plakatwänden. Es gibt aber auch eingeschriebene Briefe und verschlüsselte Programme. Und es besteht ein großer Unterschied zwischen Nachrichten, die in jeden Briefkasten geworfen werden, und Nachrichten, die verschlüsselt werden. Wir können das Wort “Par-angelia” = persönliche Botschaft, die von einem zum andern gegeben wird und nicht für alle bestimmt ist, im Neuen Testament fünfmal im griechischen Grundtext finden (1. Thess. 4, 2; 1. Tim. 1, 5; 1, 18 sowie zweimal in der Apg.) Außerdem kommt öfter das Zeitwort parangelloo vor; so z. B. in 1. Tim. 4, 11! Dort lesen wir (V. 9-11): “Das Wort ist gewiß und aller Annahme wert; denn für dieses arbeiten wir und werden geschmäht, weil wir auf einen lebendigen Gott hoffen, der ein Erretter aller Menschen ist, besonders der Gläubigen. Dieses gebiete (weise an, gib persönlich weiter) und lehre!” Es ist eine Botschaft, die uns befohlen ist, die wir aber persönlich, von Bruder zu Bruder und von Schwester zu Schwester, weitersagen sollen, weil es die verborgene Kraft unseres Dienstes ist. Das ist keine Botschaft, die an alle geht. Wenn ihr einem Menschen, der gerade an einen Ort der Sünde geht, sagen würdet: “Gott will alle erretten”, so würde er denken: “Ja, ja, das ist herrlich!” Diese Botschaft sollen wir daher denen, die es angeht, in persönlicher Weise ans Herz legen. (Das schließt nicht aus, diese Wahrheit auch einmal in einer Bibelstunde, Predigt oder sonstigen Versammlung zu sagen, wenn es in persönlicher Weise und mit seelsorgerlichem Ernst geschieht.)

Auch wenn wir im 1. Thessalonicherbrief lesen, wie in der gläubigen Gemeinde Fragen der Ehe und dunkle, delikate Dinge besprochen werden (1. Thess. 4, 1-8), also Dinge, die nicht an die große Glocke gehören, so steht da das Wort Par-angelia = persönliche Botschaft (V. 2). Da muß man den Betreffenden besuchen und ihm sagen: “Ich möchte Ihnen gern persönlich etwas sagen. Ich kann Sie gut verstehen; ich habe auch solche Zeiten gehabt.” Auch bei Unzucht und anderen ernsten Dingen in der Gemeinde muß es solche persönliche Unterredungen unter Ausschluß der Öffentlichkeit geben. Einen eingeschriebenen Brief kann der Briefträger auch nicht durchlesen. So gibt es Botschaften, die werden ausposaunt in dem Himmel, und andere, die werden von Mund zu Mund persönlich gesagt. Der Heilige Geist zeigt uns in unserer Bibel, dem unerschöpflichen Buch der Wahrheit, diese tiefen Zusammenhänge.

4. Kat-angelia = Verkündigung von hoch oben bis ganz unten

Ihr werdet erstaunt sein, wenn ich euch sage, daß dieses Wort (als Zeitwort) beim Abendmahl gebraucht wird. In 1. Kor. 11, 26 steht: “So oft ihr dieses Brot esset und den Kelch trinket, heroldet ihr von oben bis ganz unten herab den Tod des Herrn, bis Er kommt.” Das hat mein Herz erfreut und tief beglückt. Und zwar verkündigt da jeder einzelne durch das Brechen des Brotes und das Trinken des gesegneten Kelches die Botschaft, auch wenn er kein Wort redet oder so heiser ist, daß er nicht mitsingen und nicht AMEN sagen kann. Diese Kat-angelia = Verkündigung von ganz oben bis ganz unten ist eine “Vollverkündigung” und “Herabverkündigung” von kosmischer Weite. Zum Kosmos aber gehört alles mit Ausnahme Gottes und Christi. Christus gehört nicht zum Kosmos. Er ist der Pantokrator = Allherrscher.

Daß diese Verkündigung auch die untersten Tiefen erreicht, ersehen wir aus Röm. 1, 8, wo der Apostel Paulus schreibt: “Aufs erste danke ich meinem Gott durch Jesum Christum für euch alle, daß euer Glaube herabverkündigt wird (kat-angelloo) im ganzen Kosmos.” Der Glaube der Römer wurde im ganzen Kosmos proklamiert. Denselben Dienst tun wir durch das Brechen des Brotes.

Wo einer sich selbst überwindet, wo einer im Leiden Gott lobt, auch wenn die Tränen rinnen, da wird dieser Glaube im ganzen Kosmos proklamiert! Das ist das Gegenstück zu der Par-angelia von Mund zu Mund.

5. Pro-kat-angelia (und Pro-ep-angelia) = Zuvorverkündigung

(Pro-kat-angelloo steht Apg. 3, 18; 7, 52; pro-ep-angelloo in Röm. 1, 2 und 2. Kor. 9, 5; ferner pro-eu-angellizomai in Gal. 3, 8.)

Es gibt eine Zuvorverkündigung des Evangeliums. Zwar wurde das Geheimnis des Leibes Christi erst dem Apostel Paulus erschlossen und war vorher nicht geoffenbart. Und doch steht geschrieben (Röm. 1, 2), daß dieses Evangelium zuvor verkündigt wurde. Es war nämlich in Bildern im Alten Testament verborgen, so daß es kaum jemand begriff. Gottes Herz ist so durchdrungen von Sehnsucht, Seine Liebe zu offenbaren, daß es gar nicht abwarten kann, bis die festgesetzte Zeit kommt, und daher das Evangelium zuvor verkündigt. Von einer Zuvorverkündigung der Leiden und der Ankunft Christi lesen wir auch in Apg. 3, 18 und 7, 52.

Sacharja 9, 9.11.12 zeigt uns, daß auch diese Zuvorverkündigung hinab in die Tiefen reicht. Zuerst wird uns dort gesagt: “Frohlocke laut, Tochter Zion; jauchze, Tochter Jerusalem! (Das ist doch Freudenbotschaft!) Siehe, dein König wird zu dir kommen: gerecht und ein Retter ist Er, demütig und auf einem Esel reitend …” Das erfüllte sich bei der ersten Ankunft Christi.

Danach wird gesagt, was Er im Tausendjahrreich tut (V. 11): “Um des Blutes deines Bundes willen entlasse ich auch deine Gefangenen aus der Grube, in welcher kein Wasser ist.” Diese Grube ist ein Teil des Totenreiches. Die bewußten Gottesfeinde und die, welche die Lästerung des Heiligen Geistes begangen haben, kommen in die unterste Grube. Auch der “Reiche Mann” von Lukas 16, 19-31 befand sich in einer solchen Grube, in der kein Wasser war. Diesen Gefangenen wird nun im 12. Vers von Sach. 12 zugerufen: “Kehret zur Festung zurück, ihr Gefangenen der Hoffnung! Schon heute verkündige ich, daß ich dir das Doppelte erstatten werde.” Das heißt: Es ist noch nicht soweit, aber ich verkündige dir schon heute, daß du alles, was du verloren hast, doppelt zurückerhältst. Israel hat doppelt gesündigt und wird doppelt gestraft, aber auch doppelt getröstet.

Welch eine Sehnsucht, welch ein Verlangen brennt im Herzen Gottes, wenn Er sagt: “Ich verkündige dir schon heute …”! Er kann es gewissermaßen gar nicht abwarten, bis es endlich soweit ist, daß Er Seine Güte ausschütten kann; deshalb sagt Er es den Seinen schon vorher. Die anderen erfahren es erst später.

Wir haben verschiedene Botschaften Gottes kennengelernt:

Eu-angelion = Freudenbotschaft,
Ep-angelia = die Verheißungswolke, die auf uns zukommt,
Par-angelia = die persönliche Botschaft,
Kat-angelia = die Verkündigung von oben bis ganz unten herab,
Pro-kat-angelia = die Zuvorverkündigung.

Nun betrachten wir noch die Ex-angelia = die Herausverkündigung.

6. Ex-angelia = Herausverkündigung

Das ist eine Botschaft, die alles herausbringt, die nichts verbirgt. Wir finden das Wort (als Zeitwort) in 1. Petr. 2, 9, wo es heißt: “Ihr seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, eine heilige Nation, ein Volk zum Besitztum (oder: ein Schatzvolk), damit ihr die Tugenden (oder: Vortrefflichkeiten, Herrlichkeiten, die Würde, die Größe) dessen verkündigt (wörtlich: heraus-verkündigt), der euch berufen hat aus der Finsternis zu Seinem wunderbaren Licht.”

Gott will, daß wir Seine Tugenden, den ganzen Reichtum Seiner Vortrefflichkeit, Seine Heiligkeit, Macht, Ernst, Güte, Liebe, Gnade — und alles, was an Ihm stark und beseligend und schön ist — “heraus-verkündigen”.

Das heißt mit anderen Worten: Wir sollen den ganzen Christus haben. Wir brauchen den ganzen Christus! Die Botschaft von Gottes Tugenden und Vortrefflichkeiten, Seiner ganzen in Christo geoffenbarten Größe und Liebe brauchen wir für unseren praktischen Dienst, für unseren Wandel, für unser Zeugnis, für die Stabilität unseres Glaubens. Das ist zielführende Botschaft.

Gott segne uns, daß wir es verstehen und fassen: Gottes Botschaften, Wahrheiten, Führungen und Leitungen sind zielführend! Auch das Verderben und die Finsternis dient IHM!

“Du führst mich doch zum Ziele — auch durch die Nacht!” So groß ist unser Gott. ER sei gepriesen in Christo Jesu! Amen.

(Quelle: “Gnade und Herrlichkeit”, 1/1967; Paulus-Verlag, Heilbronn)

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