Wenn die Schrift bezeugt, daß Gott die Welt liebt, so ist damit gar
nichts darüber ausgesagt, wie die Welt ist, sondern nur, wie Gott ist.
Das gilt es einmal ganz klar mit allen Konsequenzen zu fassen.


Adolf Heller (1895 - 1973)
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Auserwählung

Autor: Käser, Hans  |  Kategorie(n): Erwählung, Heilsgeschichte, Lehre  |  1,970 x gelesen

1. Eine Unterschlagung

Wir können uns gegen Mitmenschen verschulden, indem wir ihnen beglückende Wahrheiten vorenthalten. Paulus bezeugt vor den Ältesten der Gemeinde zu Ephesus (Apg. 20, 27):

“Ich bin rein von dem Blute aller; denn ich weiche nicht davon zurück, euch kundzutun den gesamten Ratschluß Gottes.” Was er diesen Gläubigen noch nicht kundgetan hatte, das schrieb er ihnen später mit deutlichen Worten in einem Rundbrief, den wir als Epheserbrief bezeichnen. Paulus weiß sich also schuldig am Blute der Gläubigen, falls er ihnen nicht den gesamten Ratschluß Gottes, “das Geheimnis Seines Willens” (Eph. 1, 9) kundtut.

Mit diesem Aufsatz möchte ich auf eine Wahrheit hinweisen, die man weitgehend unterschlagen hat und unterschlägt: das Wort von der Auserwählung. Von früher Jugend an habe ich in sieben Jahrzehnten fast jeden Sonntag und oft auch während der Woche Gottes Wort gehört. Doch besinne ich mich nicht, daß ich je irgendwo — sei es in der Sonntagsschule, in einer Bibelstunde oder in einer kirchlichen oder außerkirchlichen Versammlung — ein deutliches Wort über Auserwählung gehört hätte. Offenbar hat man sich gescheut, davon zu reden, und den billigsten Ausweg gewählt, indem man diese Wahrheit einfach umging.

Und doch steht das Wort von der Erwählung nicht nur irgendwo versteckt am Rande der biblischen Botschaft. Groß und deutlich tritt es uns im Alten und viel mehr noch im Neuen Testament entgegen.

So steht das Wort “auserwählen” (griechisch: eklegesthai) im Neuen Testament 20-mal, dreimal in den Schriften des Paulus. Nur ein einziges Mal handelt es sich dabei um rein menschliches Wählen, den fleischlichen Wünschen des Herzens entsprechend (Luk. 14, 7); einige Male wird es vom Wählen der Gläubigen, die sich bewußt unter die Leitung Gottes stellten, in den weitaus häufigsten Fällen aber vom Auserwählen Gottes gebraucht. — Den Ausdruck “Auserwählter” (griechisch eklektos) treffen wir im NT 22-mal, davon sechsmal in den Paulusbriefen. — “Auswahl” oder “Auserwählung” (eklogä) aber kommt siebenmal vor, und zwar fünfmal bei Paulus. — Im ganzen zählen wir die Worte auswählen, Auserwählter und Auswahl im Neuen Testament 49-mal, 14-mal allein in den Paulusbriefen, die uns ja ganz besonders interessieren, da sich ihr Schreiber deutlich als Apostel der Nationen bezeichnet.

Schon die Häufigkeit der Worte, die von Auserwählung reden, sollte uns eine Mahnung sein, daß wir uns gründlich damit auseinandersetzen. Zudem gibt es noch andere Ausdrücke, die indirekt die Auserwählung der Gläubigen bezeugen. Die Gemeinde wird ja durchweg bezeichnet als die Ekklesia, das heißt wörtlich übersetzt: die herausgerufene (Gemeinde). Das weist ebenfalls auf Auswahl hin. Jedes Glied dieser Gemeinde ist auch ein Berufener neben andern, die nicht berufen sind.

2. Wer wählt aus?

Wir sind gewöhnt, den Menschen und seine Entscheidung in den Mittelpunkt zu stellen. Herzhaft singen wir:

Ich habe mich entschieden,
auf ewig bin ich Dein!

Sicher ist es ein großer Augenblick im Leben, wenn einem Menschen bewußt wird: “Auf ewig bin ich Dein!”; wenn es, vielleicht nach einem langen Hinundher der Gedanken, zu einer Entscheidung für Christus kommt und er erkennt: “Mein Ich ist in diese Entscheidung eingeschlossen.” Doch statt daß wir allzu selbstbewußt sagen: “Ich habe mich entschieden”, wollen wir bescheiden erklären:

Jesus nimmt die Sünder an,
mich hat Er auch angenommen!

Wie sagt es Paulus (1. Tim. 1, 15)? “Glaubwürdig ist das Wort und aller Annahme wert, daß Christus Jesus kam in die Welt, um Sünder zu retten, von denen ich der Erste bin.”

Jesus belehrt die Jünger (Joh. 15, 16): “Nicht ihr habt mich erwählt”. Und doch konnten die Jünger mit Recht bezeugen (Matth. 19, 27): “Siehe, wir haben alles verlassen und sind Dir nachgefolgt.”

3. Wann hat Gott auserwählt?

Die Geschichte von Jakob und Esau zeigt uns, daß Gott auserwählt, bevor ein Mensch etwas dazu tun oder dazu sagen kann. Röm. 9, 11: “Als sie (die beiden Brüder) noch nicht geboren waren, noch etwas Gutes oder Schlechtes verübten, auf daß der Vorsatz Gottes überein mit der Auswahl bleibe, nicht aus Werken, sondern aus dem, der beruft, ward ihr (der Mutter) angesagt: Der Größere wird sklaven dem Geringeren.”

Zu dem jungen Jeremia sprach Jehova (Jer. 1, 5): “Ehe ich dich bildete im Mutterschoße, habe ich dich erkannt, und ehe du hervorgingst aus dem Mutterschoß, habe ich dich geheiligt, zum Propheten an die Nationen habe ich dich bestellt.”

Wie schreibt aber Jeremia von seiner eigenen Entscheidung (20, 7)? “Du hast mich beredet, Jehova, und ich ließ mich überreden. Du hast mich überwältigt und es durchgesetzt.” Jehova hatte sich für Jeremia entschieden. Dem Propheten blieb nichts anderes übrig, als sich dieser Entscheidung zu fügen, denn Gott war ihm zu stark.

Von den Gliedern der herausgerufenen Gemeinde, die da ist Sein Leib, seien sie aus Israel oder aus den Nationen, schreibt Paulus aber (Eph. 1, 4): “So wie Er uns auserwählt hat in Ihm vor dem Niederwurf der Welt.” Niederwurf ist die wörtliche Wiedergabe des griechischen katabolä, das Luther mit Grundlegung übersetzt. Auf alle Fälle bezeugt das Wort, daß Gott Menschen zu Gliedern des Leibes Christi erwählte, bevor Sünde in der Welt war, lange bevor Menschen geschaffen waren.

Röm. 8, 28-30 bezeichnet diese Vorhererwählung mit dem Ausdruck “zuvor” oder “vorher”. “Die nach dem Vorsatz berufen sind, erkannte Er vorher und ersah sie vorher.”

So steht es fest: Lange bevor ein Auserwählter geboren ist und sich für Gott entscheiden kann, ist er von Gott erwählt, hat sich Gott für ihn entschieden.

4. Wen erwählt Gott?

Von Israel sagt Jehova (5. Mose 7, 6-7): “Dich hat Jehova, dein Gott, erwählt, Ihm zum Volk des Eigentumbesitzes aus allen Völkern, welche auf der Oberfläche des Erdbodens sind. Nicht weil ihr mehr seid als alle Völker, hat sich Jehova zu euch geneigt und euch erwählt, denn ihr seid das geringste unter allen Völkern, sondern weil euch Jehova liebte und den Schwur hielt, den Er euren Vätern geschworen.”

Über die Auserwählung der Glieder der Gemeinde, die da ist Sein Leib, vernehmen wir die klassische Antwort aus 1. Kor. 1, 26-30: “Denn ihr erblicket eure Berufung, Brüder. Da sind nicht viele Weise dem Fleische nach, nicht viele Mächtige, nicht viele Vornehme, sondern das Törichte der Welt erwählt Gott, auf daß Er zunichte mache die Weisen. Und das Schwache der Welt erwählt Gott, auf daß Er zuschanden mache das Starke. Und das Niedriggeborne der Welt und das für nichts Gehaltene erwählt Gott, und das da nichts ist, auf daß Er abtue, das etwas ist, damit kein Fleisch sich rühme vor den Augen Gottes.”

Ich habe bereits darauf hingewiesen, wie Gott den Paulus als den ersten der Sünder erwählt hat. Paulus ist auch da das Vorbild aller übrigen Glieder der Körperschaft, deren Apostel und Lehrer er ist. Sie alle sind wie er Sünder und stammen aus Sündenverkettungen der verschiedensten Art.

5. Zweck der Erwählung

Von den uns bekannten Kirchenlehrern der neueren Zeit hat keiner die Erwählung, die “Gnadenwahl”, so hervorgehoben und gelehrt wie Calvin. In vielem möchten wir ihm zunächst zustimmen, so, wenn Calvin von der Kirche schreibt (”Um Gottes Ehre”, S. 112): “Hier handelt es sich im besonderen um jene Gemeinde, die Seine geheime Wahl zum Heile verordnet hat; die aber kann nicht immer mit Augen gesehen oder an bestimmten Anzeichen erkannt werden.” S. 114: “Der Heilige Geist erleuchtet uns zu der Fähigkeit zu verstehen, was sonst unser Begriffsvermögen übersteigt; Er gibt uns auch die feste Überzeugung durch die Versiegelung dieser Heilsverheißungen in unserem Herzen.”

Die Jünger Calvins glaubten an ihre Erwählung. Und dieser Glaube erwies sich als eine große Kraft. Gerade unter den Calvinisten finden sich viele treue Nachfolger des Herrn, die darauf brennen, ihr Äußerstes für Sein Letztes zu opfern. Wie groß ist die Zahl der Märtyrer, die aus ihrer Mitte hervorgegangen sind!

Und doch entdecken wir in dem erwähnten Zitat aus Calvins Schriften die falsche Deutung der Erwählungslehre, wenn wir lesen: “Die Seine geheime Wahl zum Heil verordnet hat”. Daraus kann man nur allzuleicht schließen, daß “die andern” eben nicht zum Heil verordnet sind.

Ein calvinistischer Prediger verglich die Menschen mit einer Schar zum Tod Verurteilter, die in einem Raume auf dem Boden kniend der Vollstreckung des Urteils harren. Da erscheint der Landesherr, der die Vollmacht besitzt, zum Tod Verurteilte zu begnadigen. Er schreitet von einem zum andern. Hier und da berührt er einen mit der Hand: “Steh auf, du bist frei!”, ohne daß die so Begnadigten sich durch irgendetwas vor den andern verdient gemacht hätten. Die übrigen aber haben nichts mehr zu erwarten als den Tod. Das sei Gnadenwahl! Calvin hat es so geglaubt, wenn er die doppelte Prädestination (Vorausbestimmung) lehrte, nämlich, daß die einen vor Grundlegung der Welt zur Rettung bestimmt seien, die andern aber zu ewiger Verdammnis.

Das Wort von der Vorausbestimmung der einen zu ewiger Verdammnis hat er freilich an etwas verborgener Stelle geschrieben. Er hat es nicht laut in die Welt hinausgerufen. Das zeigt uns, daß es ihm nicht leicht fiel, so zu lehren. Doch hat er es immerhin geschrieben und damit bezeugt, daß er es glaubte. Dieser sein Glaube stammte aus der Konsequenz eines klaren Denkens. Doch beruhte Calvins Gedankenschluß auf einer falschen Voraussetzung vom Zweck der Erwählung. Da hat er mehr seine Logik als die Hinweise der Schrift gefragt. Bei aller Hochachtung vor dem Reformator haben doch viele das unbestimmte Empfinden, daß seine Lehre nicht stimmen kann.

Es gibt eine andere recht volkstümliche, aber auch dementsprechend billige Lehre der Erwählung, die erklärt: Gott hat im Voraus gewußt, welche Menschen einst glauben werden. Diejenigen, die sich während ihres Erdenlebens für Gott entscheiden, sind die Erwählten!

Für den Gott, der das Wollen und das Vollbringen “für Seine Lust” bewirkt, bleibt da kaum mehr ein Plätzlein übrig. Der von sich aus gläubige Mensch ist die entscheidende Instanz. — Auch diese Lehre müssen wir ablehnen.

Weil man unsicher ist in der Frage der Erwählung, redet man lieber nicht davon und unterschlägt die in der Schrift so klar bezeugte Wahrheit.

Heute tritt uns eine Erwählungslehre entgegen, die vor allem von gläubigen Theologen gelehrt wird und in der sicher ein Körnchen Wahrheit steckt. Man sagt: Gott hat alle erwählt! Allerdings führt uns diese Lehre in Widerstreit mit dem Begriff “auserwählen” (eklegesthai). Es heißt eben doch in der Schrift: auserwählen. Das heißt, daß einzelne aus der Masse herausgerufen werden. Wir können dieser Lehre ohne weiteres beipflichten, wenn wir das Wort “auserwählen” ersetzen durch “bestimmen”. Gott hat alle zur Rettung bestimmt. Das wird durch viele Schriftworte bekräftigt: “Gott will, daß alle Menschen gerettet werden! Gott ist der Retter aller Menschen! Gleichwie sie in Adam alle sterben, sollen in Christo alle lebendig gemacht werden! Wie durch den Ungehorsam des einen Menschen als Sünder eingesetzt wurden die Vielen, also auch werden durch den Gehorsam des Einen als Gerechte eingesetzt die Vielen! Gott hat alle eingeschlossen in die Widerspenstigkeit, auf daß Er sich aller erbarme!” u. a. — Wer wagte angesichts solcher allumfassender Verheißungen noch zu behaupten, daß irgendwelche vor Grundlegung der Welt zur Verdammnis bestimmt worden wären?

Nach Eph. 1, 9 ist Gottes Vorsatz oder Plan, das All “aufzuhaupten” in dem Christus. Das will doch heißen, daß das All zu einem einzigen Leibe werden soll, der von Christus als dem Haupt regiert und von Seinem Leben durchflutet wird. Endlich wird dann gelten: “Gott wird sein alles in allen”!

Was hat denn die Auserwählung für einen Zweck, wenn Gott doch alle retten will? Die Schrift gibt uns auch darüber klare Antwort, wenn wir die Beispiele von Auserwählung fragen, die sie uns vor Augen führt.

Nehemia 9, 7: “Du bist es, Jehova, Gott, der du Abram erwählt und ihn ausgeführt hast aus Ur in Chaldäa und ihm den Namen Abraham gegeben.” Gott hatte aber den Abraham nicht erwählt, damit er allein gerettet werde, die andern aber alle verdammt würden. Wie sagt Gott zu Abraham (1. Mose 12, 2-8): “Du wirst ein Segen sein … Gesegnet werden in dir alle Geschlechter des Erdbodens.” Abraham wurde erwählt für die andern.

5. Mose 21, 5 heißt es von den Söhnen Levis: “Sie hat Jehova, dein Gott, erwählt, Ihm zu dienen und zu segnen im Namen Jehovas.”

Den Jüngern erklärte Jesus (Joh. 15, 16): “Ich habe euch erwählt und setze euch, auf daß ihr hingeht und viel Frucht bringet.” Viel Frucht zu bringen, ist also der Zweck der Erwählung der Jünger. Die Genießer der Frucht sind auch da die andern. Ist ja doch die vornehmste Frucht die Liebe, die nicht das Ihre sucht, sondern das, was des andern ist.

Jesaja 42, 1 steht die überragende Verheißung vom Gottesknecht: “Siehe, mein Knecht, den ich festhalte, mein Auserwählter.” Matthäus bezieht diese Weissagung auf Christus (12, 18-20). Jesus ist der Auserwählte aller Auserwählten. Als solcher wird Er als Knecht bezeichnet. Jesus selber redet von Seiner Aufgabe (Matth. 20, 27): “Wer unter euch der Erste sein will, der sei euer Sklave, ebenso wie der Sohn des Menschen nicht kam, um bedient zu werden, sondern um zu dienen und zu geben Seine Seele zum Lösegeld an vieler Statt.” Wie spotteten die Obersten des Volkes, als Jesus am Kreuze hing und für Seine Beleidiger beim Vater um Vergebung bat (Luk. 23, 33-35): “Er rette sich selbst, wenn dieser ist Christus, der Auserwählte Gottes.”

Die Beispiele der Schrift zeigen uns, daß Gott Menschen aus der Masse auserwählt, damit sie Ihm dienen und an ihren Mitmenschen eine Aufgabe erfüllen. So hat Gott das ganze Volk Israel erwählt, “daß es soll ein Segen sein unter den Nationen” (Sach. 8, 13).

In der heutigen Auswahlgemeinde geht es um Auserwählte aus den Nationen. Als Gesamtheit werden sie als “Seine (Christi) Vervollständigung” oder “Seine Fülle” bezeichnet. Sie ist das Organ, durch das Christus Sein Werk im All weiterführt. Jeder Gläubige ist ein Glied am Leibe Christi. Jedem gilt die Aufgabe (Röm. 12, 14): “Segnet!” Jedem ist aufgetragen, “Fürbitten zu tun für alle Menschen”. Und wenn wir das tun, dürfen wir glauben: Gott erhört uns! Jede Bitte nach Seinem Willen wird erhört, aber zu Seiner Zeit. Jeder Auserwählte sollte erfüllt werden mit der Liebe, die alles glaubt, alles erwartet, alles erduldet! So vieles erduldet sie um der andern willen. Sie glaubt die vielen großen Verheißungen, die den andern gelten. Sie erwartet das Größte für die andern, die selber keine Erwartung haben. Sie glaubt und erwartet ganz bestimmt, daß in Christus alle lebendig gemacht werden, und daß Gott einst alles in allen sein werde. Wer so die andern segnet, so fürbittend einsteht für die Mitmenschen, so alles glaubt, erwartet und erduldet, da ihm “in Gnaden gewährt ist für Christus, nicht allein an Ihn zu glauben, sondern auch für Ihn zu leiden” (Phil. 1, 29), der ist wahrhaftig ein Auserwählter und hat entdeckt, wozu er berufen ist.

“Auserwählt vor dem Niederwurf der Welt … zum Lobpreis der Herrlichkeit Seiner Gnade”, lesen wir am Anfang des Epheserbriefes. Das will heißen, daß Gott in dieser Gemeinde auserwählter Sünder zeigen will, was Seine Gnade vermag, um durch die so Begnadeten den Reichtum Seiner Gnade der ganzen Schöpfung, vor allem auch den außerirdischen Geschöpfen, vor Augen zu führen.

Die Schrift redet von einem vierfachen Dienst der Gesamtgemeinde:

Erstens: Gott hat der Gemeinde durch Seine Apostel und Propheten die grundlegenden Lehren und Prophezeiungen geschenkt. Fortlaufend schenkt Er ihr “Evangelisten, Hirten und Lehrer zur Anpassung der Heiligen (d. h. der Auserwählten) an die Arbeit des Dienstes, zur Auferbauung des Leibes Christi”.

Zweitens ist der Gemeinde der Dienst an der Welt anvertraut (2. Kor. 5, 19): “Alles aber aus Gott, der uns sich selber versöhnt durch Christus und uns gibt den Dienst der Versöhnung … Für Christum sind wir Gesandte, als ob Gott zuspräche durch uns. Wir flehen für Gott: Werdet versöhnt mit Gott.”

Drittens: Des weiteren hat die Gemeinde jetzt schon eine Aufgabe an himmlischen Wesen (Eph. 3, 18): “daß nun bekannt gemacht werde den Fürstlichkeiten und Obrigkeiten in den Überhimmeln durch die herausgerufene Gemeinde die mannigfaltige Weisheit Gottes, dem Vorsatz der Äonen gemäß”. Der Vorsatz Gottes aber, den Er vor Äonen in Christo Jesu gefaßt hat, ist: das All zu retten! Gemäß dem angeführten Wort haben also die Auserwählten heute die wichtige Aufgabe, in der Ausführung dieses Planes mitzuwirken, vor allem als solche, die alles glauben, alles erwarten, alles ertragen. Und wenn kein Mensch dieses verborgene Glauben, Erwarten und Ertragen gewahren sollte, so sehen es doch staunend die erwähnten überhimmlischen Mächte und lernen an der Gemeinde Gottes mannigfaltige Weisheit.

Viertens: Auf die letzte, freilich zukünftige, aber überragende Aufgabe der Auserwählten, zu der sie jetzt zubereitet werden, weist uns Eph. 2, 6-10 hin: “Er macht uns zusammen lebendig in Christo und erweckt uns zusammen und setzt uns zusammen nieder in den Überhimmeln, auf daß Er zur Schau stelle in den herankommenden Äonen den überschwenglichen Reichtum Seiner Gnade in Güte gegen uns.” Ohne Zweifel wird sich dieser Reichtum der Gnade auch auswirken, wenn die Heiligen (”wir”) den Kosmos, vor allem die Bewohner der Himmel, die Engel, richten werden (1. Kor. 6, 2-3).

Gnade kann man nicht sehen. Doch kann man wahrnehmen, was die Gnade wirkt. Gerade deshalb erwählt Gott das Schwache und das Törichte der Welt, das da nichts ist, Sünder aus allen Sündern, sogar den ersten der Sünder, um all den himmlischen Wesen, die wohl die Macht Gottes kennen, aber offenbar um die Gewaltigkeit Seiner Gnade nicht wissen, zu zeigen, was Seine Gnade vermag. Das geschieht, damit auch sie die Gnade erkennen und erfassen mögen. Das Endergebnis zeigt uns Phil. 2, 10, wo Paulus bezeugt, daß einst nicht nur die Irdischen und Unterirdischen ihre Knie in Ehrfurcht im Namen Jesu beugen werden, sondern auch die Überhimmlischen. Auch sie werden mit allen andern huldigen: “Herr ist Jesus Christus!”

Damit ist der Zweck der Auserwählung der Gemeinde, die da ist Sein Leib, kurz umrissen. Nebenbei sei noch bemerkt, daß Israel als auserwählte Nation seinen künftigen Dienst an den andern Nationen auf der Erde haben wird, während die Gemeinde aus den Nationen vor allem für den Dienst nach “oben” (Phil. 3, 14) “in den Überhimmeln” bestimmt ist und dementsprechend zubereitet wird.

6. Wie erfährt der Mensch die Auserwählung?

Röm. 8, 30: “Welche Er aber ausersieht, die beruft Er auch.” Als Auserwählte Gottes sind die Gläubigen in Rom auch “Berufene Christi Jesu” (Röm. 1, 7). In den Paulusbriefen sind alle Berufenen Auserwählte. Auch wenn Gott menschliche Werkzeuge braucht, steht hinter dem Berufungswort immer Gott selber.

Jesus lehrte (Joh. 6, 37): “Alles, das der Vater mir gibt, wird bei mir eintreffen.” Joh. 6, 44: “Niemand kann zu mir kommen, so nicht der Vater, der mich sendet, ihn ziehe.” So redete Er zu den Scharen, die angeblich an Ihn glaubten. Da Jesus die unter Seinen Nachfolgern kannte, die nicht glaubten, trieb Er sie zu einer offenen Stellungnahme mit den Worten (Joh. 6, 65): “Deshalb habe ich euch nachdrücklich gesagt, daß niemand zu mir kommen kann, so es ihm nicht vom Vater gegeben ist.” Die Wirkung dieser betonten Aussprache über Auserwählung, die jedem menschlichen Verdienen den Faden abschneidet, zeigte sich sofort. Viele Seiner Jünger machten sich davon und wandelten hinfort nicht mehr mit Ihm.

Apg. 13 berichtet, wie sich Paulus in Antiochien in Pisidien von den widersprechenden Juden wandte und den Nichtjuden die Freudenbotschaft von Christus verkündigte. Über das Ergebnis lesen wir in Vers 48: “Da es aber die aus den Nationen hörten, freuten sie sich und verherrlichten das Wort des Herrn (d. h. sie nahmen den Ruf an, mit dem sie der Herr durch Seinen Beauftragten Paulus berufen hatte) und glaubten so viele, als da waren verordnet zu äonischem Leben.”

Warum erfaßten die einen das Wort von Christus dem Gekreuzigten und Auferstandenen als eine wirkliche Freudenbotschaft? Und warum berührte das gleiche Wort die andern nicht in der Tiefe? Die Antwort finden wir in Apg. 16, 14: “Der Lydia tat der Herr das Herz auf, acht zu geben auf das, was von Paulus gesprochen ward.” Wie der Lydia hatte der Herr auch den Männern von Antiochien das Herz aufgetan, so daß sie hören konnten und glaubten. Er berief sie. Das Wort wurde in ihnen zu Geist und Leben, es zündete. Denn sie waren verordnet (an der Reihe) zu äonischem Leben.

Den Thessalonichern schrieb Paulus (1. Thess. 1, 4-5): “Wir wissen, von Gott geliebte Brüder, um eure Auserwählung, da die Freudenbotschaft unseres Gottes nicht geworden war allein im Wort, sondern auch in Kraft und im Heiligen Geist und viel Vollgewißheit, so wie ihr es wisset.”

Warum gibt es gemütsarme und gemütstiefe Menschen, unbegabte und begabte, willensschwache und willensstarke, auch viele mittelmäßige, arme und sogar reiche Menschen, die den Ruf Gottes hören und annehmen, die glauben und Christum als ihren Herrn und Erlöser erkennen und in Ihm zu neuen Menschen werden, zu einer neuen Schöpfung? Warum gibt es ebensolche Menschen, besonders viele Weise dieser Welt, viele Hochgeborene, Starke, Bedeutende, die Gottes Ruf nicht annehmen, auch wenn die Welt davon widerhallt?

Jesus gibt die Antwort in Matth. 13, 11-12: “Euch ist es gegeben … Jenen aber ist es nicht gegeben.” Dafür preist Er Seinen Vater (Matth. 11, 25): “Ich huldige Dir, Vater, Herr des Himmels und der Erde, da Du dieses verbirgst vor Weisen und Verständigen und es enthüllst den Unmündigen.” Es soll einer an Christus glauben, wenn es ihm verhüllt ist? Das ist unmöglich!

Man redet gern und viel von den Wundern, die Jesus tat, und erklärt etwa: Ja, wenn heute die Gläubigen Wunder täten wie Jesus, dann würde bald die ganze Welt glauben! Stimmt das? Wie heißt es von Jesus (Joh. 2, 23-24): “Viele glaubten an Seinen Namen, denn sie schauten die Zeichen, die Er tat. Er aber, Jesus, vertraute sich ihnen nicht an, weil Er sie kannte.” Das waren die Vielen, die sich später von Ihm wandten, denen Er einmal ins Gesicht sagte (Joh. 8, 23-24.44): “Ihr seid von dem, das unten ist … Ihr seid von dieser Welt. Weshalb erkennt ihr meine Sprache nicht? Denn mein Wort könnt ihr nicht hören. Ihr seid von dem Vater, dem Widerwirker (Luther: Teufel)!”

Wir wundern uns, daß trotz der großen Wundertaten Jesu so wenige an Ihn glaubten. Verwundern wir uns nicht darüber. Das größte aller Wunder, das unter den Menschen heute geschehen kann, ist, daß es immer wieder Menschen gibt, die wirklich an Ihn glauben. Darüber wollen wir staunen, wenn ein Mensch vom Herrschaftsbereich der Finsternis versetzt wird in das Reich des Sohnes Seiner Liebe, wenn aus einem Adam eine neue Schöpfung wird, ein Mensch in Christo. Da jubelt Jesus, der Sohn Gottes: “Ich huldige Dir, Vater, daß du solches den Unmündigen enthüllst!” Auch die Engel im Himmel freuen sich über einen Sünder, der seinen Sinn ändert.

Kein Mensch kann mit all seiner Kunst und Anstrengung einem Mitmenschen die Hülle von den Augen reißen, die uns Christus verdeckt. Da gilt Sprüche 20, 12: “Ein hörend Ohr und sehend Auge, die macht beide Jehova”. Es ist ein Wunder, wenn ein Mensch mit hörendem Ohr die Freudenbotschaft von Christus hört. Das größte Wunder am Menschen ist, wenn er glauben kann. Wie schreibt Paulus (Phil. 1, 29): “Euch ist in Gnaden gewährt, an Ihn zu glauben.” Eph. 2, 8: “In der Gnade seid ihr Gerettete, durch den Glauben, und dies nicht aus euch, Gottes ist die Gabe.”

So steht es fest: Gott ist es, der beruft, auch wenn Er es durch menschliche Werkzeuge tut. Er wirkt durch Seinen Heiligen Geist den Glauben, der ganz und gar Seine Gabe ist, den “Glauben des Sohnes Gottes” (Gal. 2, 20). “Er bewirkt das Wollen und auch das Wirken” (Phil. 2, 14). Jesus, durch den Gott alles erschaffen hat, ist der “Urheber und Vollender des Glaubens” (Hebr. 12, 2). Alle Berufenen sind “Seine Berufenen”. Kein von Ihm nicht Berufener kann glauben. Wer aber glaubt, ist ein Auserwählter.

So gewiß wir sein können, daß wir glauben — denn wir kennen kein Heil außer in Christus —, so gewiß können wir auch sein, daß wir Auserwählte Gottes sind. Wo Paulus auch von Auswahl redet, da tut er es mit großer Gewißheit, so z. B. 1. Thess. 1, 4: “Wir wissen, von Gott geliebte Brüder, um eure Auserwählung … so wie ihr wisset.” Eph. 1, 13: “In Christo seid auch ihr (die aus den Nationen), die ihr höret (mit Ohren, die Gott geöffnet hat) das Wort der Wahrheit, die Freudenbotschaft von eurer Rettung, die ihr glaubt, versiegelt mit dem Geist der Verheißung, dem heiligen, der da ist ein Angeld unseres Losteils bis zur Freilösung des uns Zugeeigneten, zum Lobpreis Seiner Herrlichkeit.”

Der Heilige Geist, der den Glauben in uns wirkt, ist die Gabe, die jeder Gläubige empfängt.
Durch den Geist werden wir versiegelt
, d. h. durch den Geist wird ein Name unaustilgbar in unser Herz geprägt, der Name Jesus, Christus Jesus, Jesus Christus. Durch den Glauben wohnt Christus in unsern Herzen, wird jeder Gläubige ein Christusmensch. Der Geist führt uns auch durch das Wort von einer Klarheit zu der andern über den in uns wohnenden Christus. Versiegelt sein heißt auch, als Sein Eigentum bezeichnet sein. 1. Kor. 3, 23: “Ihr aber seid Christi.” 1. Kor. 15, 23 bezeichnet die Gläubigen als “die des Christus”.

Über all diese Dinge führt uns der Geist, der uns das Wort der Schrift öffnet, zu voller Gewißheit. Ein gläubiger Mann hat mir erklärt: “Das ist ein großer Augenblick im Leben, wenn uns die Gewißheit geschenkt wird: Auch du bist ein Auserwählter!” Auserwählte sind Schuldner aller andern, so wie es Paulus bezeugt (Röm. 1, 14): “Den Griechen wie auch den Barbaren, den Weisen wie auch den Unvernünftigen gegenüber bin ich ein Schuldner.” Wenn sie sich auch ihrer Auserwählung (mit Zittern) freuen dürfen, haben sie doch niemals Grund, sich über andere zu erheben.

Paulus arbeitet nicht daran, den Gläubigen die Gewißheit ihrer Erwählung zu rauben, im Gegenteil, er müht sich, daß sie auch in diesem Punkte durchdringen “zur Vollgewißheit des Willens Gottes” (Kol. 4, 19).

7. Vom Weg der Auserwählten

5. Mose 7, 7 hat uns gezeigt, daß Gott Sein Volk Israel aus Liebe erwählt hat. 5. Mose 8, 2 redet Er vom Wege des auserwählten Volkes. “Gedenke auch des ganzen Weges, auf dem dich Jehova, dein Gott, geleitet hat diese vierzig Jahre in der Wüste, um dich zu demütigen.” Gottes Wege mit Israel sind Demütigungswege. Sein Ziel ist ein heiliges Volk, ein Volk, das um Ihn sei und für Ihn da sei. Welch schwere Gerichtswege hat das Volk Gottes bis zu diesem Tage gehen müssen! Wir denken an Jes. 48, 10: “Siehe! durchläutert habe ich dich, doch nicht wie Silber. Geprüft habe ich dich im Schmelztiegel des Elendes”. Luther übersetzte: “Ich will dich auserwählt machen im Ofen des Elends.”

Der auserwählte Jakob urteilte über sein eigenes Leben (1. Mose 47, 9): “Wenig und übel waren die Tage meines Lebens.” Ich zweifle nicht, daß der “verworfene” Esau äußerlich ein viel “glücklicheres” Leben hatte führen können.

Auch heute sind die Wege Gottes mit Seinen Auserwählten vor allem Leidens- und Demütigungswege. Wie sprach der Herr zu Ananias von dem auserwählten Paulus (Apg. 9, 15-16): “Gehe hin, da dieser Mann ein Gerät meiner Auswahl ist … Ich werde ihm anzeigen, wieviel er leiden muß für meinen Namen.” Paulus bezeugt von sich selber (2. Kor. 12, 7): “Auf daß ich mich nicht des Außerordentlichen der Enthüllungen überhebe, ward mir ein Splitter des Fleisches gegeben, ein Engel Satans, auf daß er mich mit Fäusten schlage, auf daß ich mich nicht überhebe.”

An Timotheus schreibt er (2. Tim. 2, 10): “Deshalb dulde ich alles um der Auserwählten willen.” Auch in dieser Hinsicht dient er als “Muster” aller andern Glieder des Leibes Christi (1. Tim. 1, 16).

Solange wir im “Leibe unserer Erniedrigung” (Phil. 3, 21), unserer vorübergehenden “Zeltwohnung” sind, “ächzen wir und sind beschwert” (2. Kor. 5, 4). Die Auserwählung bedingt, daß Gott uns schwere Lasten auferlegt. Darüber wollen wir nicht klagen. Aus reicher Erfahrung hat ein Pfarrer von dem Wege der Auserwählten geschrieben:

O herrlicher Weg der Elendigkeit,
o elender Weg der Herrlichkeit!

Jeder Gläubige darf mit Freuden bekennen (Röm. 8, 29.32.33): “Wir wissen, daß Gott denen, die Gott lieben, alles zusammen wirket zum Guten, denen, die nach dem Vorsatz berufen sind.” — “Wenn Gott für uns ist, wer wider uns? Er, der doch Seinen eigenen Sohnes nicht verschont hat, sondern Ihn für alle dahingegeben hat, wie sollte Er uns mit Ihm nicht auch das All (vgl. Jes. 43, 4) in Gnaden gewähren?” — “Wer wird die Auserwählten Gottes bezichtigen? Gott ist’s, der rechtfertigt! Wer ist, der verurteilt? Christus ist es, der gestorben ist, der aber vielmehr auferweckt ist, der auch ist zur Rechten Gottes, der sich auch für uns verwendet!”

(Quelle: “Gnade und Herrlichkeit”, 5/1965; Paulus-Verlag, Heilbronn)

Bisher gibt es 4 Kommentare zu “Auserwählung”

  1. 1 Ingrid LongSoldier (Montag, 05. Juli 2010; 04:03): 

    Wow!
    “Allversoehnung” mit calvinism verheiratet?!
    [Oder hab ich das falsch verstanden?]
    Faszinierende kombination schon, aber das beisst sich ganz boese!!!

    Mein Deutsch ist nicht das beste, kann also sein ich krieg was
    nicht richtig mit…….
    Natuerlich gibts viele variationen von calvinists/reformeds,
    von “softcore” bis extrem reconstructionist!
    Aber soweit ich weiss, akzeptiert keine dieser versionen eine
    allversoehnung! Ganz im gegenteil, in ihrer sicht sind menschen
    entweder zu gottes gnade auserwaehlt oder zur ewigen verdammnis
    [mit literalem feuer und ewigen qualen]! Da gibts kein zwischen-
    ding.
    Hierzulande [USA] werden die “einzig wahren”, evangelical-fundies
    und extreme calvinists immer hassvoller und mehr als zuvor auch
    gewalttaetig! Natuerlich alles im namen Schoepfers Jesus, der
    garnix damit zu tun hat! Es ist nichts so grausam wie christlicher
    hass, so zumindest meine erfahrung als ein ex-fundie churchian
    von 37 jahren kirchenmitgliedschaften.
    Aber es gibt auch in Deutschland so aehnliches, wie z.b. Deutsche
    version von sekten- und heretic jaegern und den sogenannten
    weltanschauungsueberwachern!!!
    **grusel**

    Regards,
    I.LS., offthebeatenpath boondockheretic

  2. 2 777 (Freitag, 26. August 2011; 22:02): 

    @Ingrid: ich glaube, du hast nicht viel verstanden.

  3. 3 Ingrid LongSoldier (Montag, 18. Juni 2012; 22:07): 

    Geez! Mal so jedes jaehrchen ein kommentar………..
    War gerade erstaunt mich hier wiederzufinden. Serendipity!

    An 777 [aw shucks, isses nicht vielleicht 666??]:
    Falls sie nochmal hier vorbeikommen.
    Ihre antwort an mich protzt echt von weisheit und christlicher liebe!
    Hat mich voellig aufgeklaert, so dass ich jetzt alles verstehe!
    Kudos fuer ihr talent als professor…..

    I. LS. - still as culturally incorrect as I`ve always been………….

  4. 4 666 (Sonntag, 29. Juli 2012; 18:10): 

    @I.LS.
    Sie erwarten also Weisheit und christliche Liebe? und dass Sie jemand “aufklärt”?
    dabei haben Sie doch ihrem Beitrag nach schon alles durchschaut, ja sind sogar auf meine echte Identität gekommen! da zieh ich den Hut! Herzlichen Glückwunsch!

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