Wenn die Schrift bezeugt, daß Gott die Welt liebt, so ist damit gar
nichts darüber ausgesagt, wie die Welt ist, sondern nur, wie Gott ist.
Das gilt es einmal ganz klar mit allen Konsequenzen zu fassen.


Adolf Heller (1895 - 1973)
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Israels kommender Weg nach der Zeitprophetie Daniels

Autor: Muhl, Arthur  |  Kategorie(n): Das prophetische Wort, Israel  |  593 x gelesen

7. Referat im Bibelzentrum “Shlomo Hizaks” auf dem Ölberg; August 1975Im Rahmen einer jüdisch-arabisch-christlichen Begegnungswoche unter dem prophetischen Wort in Jerusalem

Zunächst einige grundsätzliche Vorbemerkungen zu diesem Thema:

1. Daniel darf als “Prophet der Zeiten” bezeichnet werden. Aber seine Zeitangaben wurden “versiegelt” bis zur “Zeit des Endes”. Diese begann mit der Staatsgründung Israels im Jahre 1948. Deshalb öffnet Gott heute den Glaubenden das Verständnis für die bisher verschlossenen Schriften (Dan. 12, 4.10).

2. Dies entspricht dem allgemeinen Grundsatz Gottes, immer erst dann Seine Zeitgeheimnisse zu offenbaren, wenn die von Ihm festgesetzten “Zeiten und Stunden” herangekommen sind (Amos 3, 7; Offb. 14, 6-7).

3. Die Vorbedingung zum Empfang solcher Offenbarungen besteht allerdings darin, daß man allem glaubt, was geschrieben steht (Dan. 9, 23; Luk. 24, 25).

4. Ein Hauptschlüssel zum Verständnis bildet jenes Wort Salomos: “Das was war, ist das, was sein wird, und das was geschah, ist das, was geschehen wird” — wann? am Ende der Tage! (Pred. 1, 9; 3, 15; 6, 10; 7, 8).

5. Wenn es so weit ist, muß alles auf maximale Art geschehen können. Somit gilt für die Zeit des Endes:

  1. Bisher unmögliche Dinge geschehen in unvorstellbarer Weise. Gott verwehrt nicht, auszuführen, was Menschen zu ersinnen in der Lage sind (1. Mose 11, 6b).
  2. Alles geschieht global und universal (Dan. 7, 23; Hagg. 2, 6; Hebr. 12, 26).
  3. Gutes und Böses muß in ausgereifter Form und Weise geschehen (Ernte) (Matth. 13, 28-30 und 37-43).
  4. Was in der früheren Weltgeschichte zeitlich nacheinander und geographisch nebeneinander geschah, muß nun gleichzeitig geschehen können.
  5. Sehr rasch und in verkürzter Zeitfolge muß es geschehen können.

6. Heute ist es so weit. Die alten biblischen Prophezeiungen sind zu hochaktueller Bedeutung gekommen. Wir befinden uns nicht nur am Ende dieses Zeitalters von 2000 Jahren, sondern am gemeinsamen Ende von Zeitaltern. Daher gilt nun: Wie es war in den Tagen Noahs — wie es war in den Tagen Lots — wie es war in den Tagen Davids — wie es war in den Tagen Salomos und seines Friedensreiches — so wird es in den kommenden Tagen des Messias sein.

Das sind einige Beispiele für Salomos Ausspruch: “Das was war, ist das, was sein wird.”

Hören wir nun den Propheten Daniel selbst:

Schon im 2. Kapitel seines Buches erklärt Daniel dem Großkönig Nebukadnezar dessen Traum vom Riesenstandbild, beginnend mit den Worten: “Es ist ein Gott in den Himmeln, der Geheimnisse offenbart, und Er hat dem König Nebukadnezar kundgetan, was am Ende der Tage geschehen wird!”

Demnach sind die Zustände und Geschehnisse zur Zeit Nebukadnezars und diejenigen der nachfolgenden Weltreiche (Persien, Griechenland, Rom) wiederum Vorausdarstellungen der gewaltigen Dinge, die in unseren Jahrzehnten, “am Ende der Tage”, sein und geschehen werden.

Ein Vergleich von Daniel 7 mit Offenbarung 13 macht dies deutlich: Die vier damaligen Weltreiche — Babel und Persien östlich von Israel, Griechenland und Rom westlich von Israel — werden in Daniel 7 als vier wilde Tiere geschaut:

  1. Babel als Löwin;
  2. Persien als Bärin ;
  3. Griechenland als Pantherin;
  4. Rom als wildes Tier ohne Namen.

In Offenbarung, 13 sieht Johannes zur Zeit des Endes dieses Zeitalters

  1. ein einziges wildes Tier ohne Namen aus dem Meer der Nationen steigen.
  2. Johannes sieht das Tier in der weiteren Beschreibung als Pantherin, also als Ganzes mit dem Wesen des Griechentums ausgestattet, nämlich mit dem Geiste des Humanismus, der Kultur, Dichtung, Kunst, dazu mit jeder Art Wissenschaft und nicht zuletzt mit den global ausgeweiteten Olympiaden.
  3. Das gleiche Tier geht auf Füßen einer Bärin. Demnach beruht dieses Endzeit-Weltreich auch auf dem unbarmherzigen Gesetz der Meder und Perser, das gottesfürchtige Männer in die “Löwengrube” und den “Feuerofen” wirft.
  4. Sodann ist die Sprache dieses Weltreich-Tieres diejenige eines Löwen, es stellt demnach die überhebliche Art des Despoten Nebukadnezar weltweit zur Schau mit unbeschränktem Machtanspruch bis in die Himmel hinauf.

Das Weltreich der Endzeit faßt demnach alle Merkmale der alten vier Weltreiche in sich zusammen.

Da diese ehemalige Weltreichfolge solche Mächte betrifft, die für das Schicksal Israels eine wichtige Rolle spielten, wird es beim Endzeit-Weltreich in maximaler Weise der Fall sein.

Zudem ist diese Weltreichfolge des Altertums von Babel bis Rom vor Gott ein menschlicher Organismus, vom Haupt über Brust und Arme, Bauch, Lenden, Schenkel, bis hin zu den Füßen und Zehen.

Da sich die Weltreiche im Laufe der Geschichte langsam aber sicher von Ost nach West verschoben haben, und da im Hebräischen “Osten” gleichbedeutend ist mit “vorn, Anfang, Vergangenheit” und “Westen” mit “hinten, Ende, Zukunft”, so ist für die Endzeit zu erwarten, daß die dann entscheidenden Organe des Geschehens im äußersten Westen, den U.S.A., gesucht werden müssen. (Bereits heute ist die englische Sprache nicht nur Weltsprache, sondern den Luftraum beherrschende Universal-Sprache geworden.)

Wir wenden uns nunmehr den Zeitangaben im Buche Daniel zu:

Ein gewisses Gesamtprogramm mit zeitlicher Fixierung finden wir in Daniel 9. Es umfaßt 70 Siebener-Zeiten, die vorerst als 70 Sabbat-Jahre, also 70 x 7 Jahre zu verstehen sind. Nach Ablauf der sich ergebenden 490 Jahre ist ein Zeitpunkt erreicht, von welchem an widergöttliche Dinge abgeschafft sind und göttliche Dinge zu laufen beginnen. Offenbar ist bis heute letzteres noch nicht der Fall.

Diese 70 Jahrwochen werden unterteilt in 7 + 62 + 1 Jahrwoche. Nach Ablauf der 62, also nach der 69. Jahrwoche, geschieht das Einmalige: “Der Messias wird beseitigt und hat nichts.” Wir stehen vor Golgatha (Daniel 9, 26a).

Der zeitlich gegebene Ausgangspunkt zur Berechnung dieser Jahrwochen wird dem Daniel wie folgt angegeben: “So wisse denn und verstehe: Vom Ausgehen des Wortes, Jerusalem wiederherzustellen und zu bauen …”

Dieser Befehl vom damaligen Perserkönig ging aus im Jahre 454 vor unserer Zeitrechnung. Von hier aus vergingen 69 x 7 = 483 Jahre, und wir kommen an im Jahre 29 unserer Zeitrechnung. Da deren Beginn, wie bekannt, um etwa 4 Jahre zu spät angesetzt worden ist, stimmt die Prophezeiung mit dem errechneten Jahre des Todes Jesu überein, da Jesus mit 33½ Jahren gekreuzigt worden ist.

Soweit liegen diese Zeitprophezeiungen in kontrollierbarer Erfüllung in der Vergangenheit.

Nun fehlt aber noch die Erfüllung der letzten 7 Jahre, der 70. Jahrwoche, und damit der Zeitpunkt des Beginns göttlicher Reichszustände.

Einige Tage vor der Kreuzigung, als Jesus in Jerusalem einzog, wollten sie Ihn zum König machen. Hätten sie Ihn damals auf den Thron Davids erhöht, so wäre diese 70. Jahrwoche anschließend an die 69. gelaufen, und das Reich Gottes hätte nach Ablauf dieser 7 Jahre beginnen können, so wie Jesus es proklamiert hatte: “Das Reich Gottes ist nahe herbeigekommen.”

Aber Er wurde, anstatt auf den Thron Davids, auf das Fluchholz erhöht, wie Mose die Schlange in der Wüste erhöht hatte.

Deshalb stand die Uhr Israels seither still, und im Jahre 70, bei der Zerstörung Jerusalems, wurde Israel beiseitegestellt.

Heute ist Gott dabei, Israels Uhr wieder in Gang zu bringen. Wenn sie zu ticken beginnt, beginnen die durch die Treue Gottes aufbewahrten, bisher fehlenden letzten 7 Jahre zu laufen.

Der zeitliche Ablauf und der heilsgeschichtliche Inhalt dieser 7 letzten Jahre dieses Zeitalters werden im Alten und Neuen Testament genau beschrieben.

Diese letzten 7 Jahre bilden demnach einen Höhepunkt in Gottes Welt- und Heilsgeschichte und sind nicht etwa nur “wieder einmal 7 Jahre, weil 7 eine heilige Zahl ist”!

Der Aufschub zwischen den 69 Siebenern und dem 70. Siebener — also zwischen Golgatha und heute — ist sogar in der Textfolge von Daniel 9 erkennbar, indem nach den 7 + 62 Siebenern nicht sofort anschließend vom letzten Siebener die Rede ist, sondern in Vers 26b zunächst folgendes gesagt wird: “Und das Volk des kommenden Fürsten wird die Stadt (Jerusalem) und das Heiligtum zerstören, und das Ende davon wird durch die überströmende Flut sein; und bis ans Ende: Krieg, Festbeschlossenes von Verwüstungen.”

Erst danach ist vom letzten noch ausstehenden Siebener mit den Worten die Rede: “Und er (der Antichrist) wird einen Bund schließen mit den Vielen für eine Woche” (dies ist die letzte, 70. Jahrwoche). Die Rechnung lautet also:

7 + 62 ( + Aufschub) + 1 Jahrwoche.

Zu Beginn dieser 7 Jahre hat der schon lebende Antichrist solche Weltmacht gewonnen, daß alle froh sind, daß er mit den “Vielen” für diese 7 Jahre einen Bund zu schließen geruht.

Welches ist nun der Inhalt dieses einmaligen Zeitgeschehens?

Diese 7 Jahre sind unterteilt in zweimal 3½ Jahre, oder zweimal 1 Zeit + 2 Zeiten + ½ Zeit, oder 2 x 42 Monate, oder 2 x 1260 Tage (Dan. 7, 25 b; 9, 27; Offb. 11, 2b.3; 12, 6.14; 13, 5).

In den ersten 3½ Jahren ist Jerusalem zur heiligen Stadt geworden mit einem Tempel in ihrer Mitte (Offb. 11, 2; Dan. 9, 27). In diesem Tempel erscheinen zwei Zeugen Jesu Christi, keine Geringeren als Mose und Elia, das “Gesetz und die Propheten” repräsentierend, um den Söhnen Israels Jesum als Messias zu bezeugen und Israel aus dem Gesetz und den Propheten zu orientieren, wie in diesen letzten Jahren der Ablauf der Dinge und das Erscheinen des Messias sich gestalten werde (Maleachi, letztes Kapitel, und Offenbarung 11).

Bis zu dieser Zeit ist auch das ganze Land der Verheißung bis an die vorausgesagten Grenzen geworden wie Eden, der Garten Gottes (Dan. 11, 16.20.28.41).

In diesen ersten 3½ Jahren besteht auch schon im Anbruch und als Angeld für das kommende Friedensreich Christi auf Erden ein heiliger Bund, durch Mose und Elia kontrolliert und gegen Angriffe von außen gesichert (Dan. 11, 28-30).

In dieser Zeit werden aus allen 12 Stämmen je 12.000 Söhne Israels auf den Namen Jesu versiegelt, also 144.000 Seelen. Diese Heilskörperschaft wird in Offb. 12 geschaut als “Weib”, mit der Sonne bekleidet, mit 12 Sternen in ihrer Krone (die 12 Stämme), und der Mond unter ihren Füßen.

Diese christusgläubige Körperschaft ist geistlicherweise fähig, einem “männlichen Sohn” das Leben zu geben, das heißt: einer Messiaskörperschaft, die typisch männlichen Charakter hat, während Gesamtisrael sonst durchgehend in weiblicher Gestalt erscheint gegenüber ihrem Gott, der zu ihr spricht: “Ich bin dein Mann.”

Der ungläubige Teil Israels wird auch als Weib geschaut in Sach. 5, 6-11, aber als “die Gesetzlosigkeit”. Dieser ungläubige Teil wird per “Luftfracht” in die Ebene Sinear befördert, wo die letzte Weltmetropole Satans, Babel, gebaut wird.

Das christusgläubige Israel aber, das Weib, dieser heilige Anbruch des Neuen Bundes, ist dem Antichristen und allen ihm zufallenden Nationen nicht nur ein “Dorn im Auge”, sondern Grund zu erbittertem Haß. Daher gehen die 3½ Jahre dieser herrlichen Zeit zu Ende; es ist “Halbzeit”, “Mitte der Jahrwoche”. Satan wird durch Michael, den Erzengel Israels, auf die Erde geworfen. Der Antichrist und der falsche Prophet (Offb. 13) erhalten satanische Vollmacht für die zweiten 42 Monate, die zweiten 3½ Jahre.

Der Antichrist tötet die beiden Zeugen, und alle Welt triumphiert; Gott aber läßt sie auferstehen und entrückt sie zu Seinem Thron. Satan will den männlichen Sohn verschlingen; Gott aber entrückt auch diese Körperschaft in Christo zu Seinem Thron. Jetzt will er das Weib, die 144.000, vernichten. Ihr stellt Gott überirdische, kosmische Tragkraft zur Verfügung (”die beiden Flügel des großen Adlers”) und bringt sie in Sicherheit, fern vom Zugriff des Drachen, für die Zeit der zweiten 3½ Jahre (Offb. 11 und 12).

In diese Zeit der Herrschaft Satans kommen — mit wenig Ausnahmen — nur solche Menschen, die das Heil in Christo ablehnen.

Was Satan noch tun kann, das tut er: Seine Heere brechen im Lande Israel ein, zertreten Jerusalem, und der Antichrist setzt sich in den Tempel Gottes und erklärt, er sei Gott. (Sein Vorbild hierfür war seinerzeit Antiochus Epiphanes.) An “Beweisen” dafür läßt ihm Gott unglaubliche kosmische Erfolge zuteil werden; er wird sich erheben und groß machen über jeden Gott, und wider den Gott der Götter wird er Erstaunliches reden; und er wird “Gelingen haben, bis der Zorn vollendet ist” (Dan. 11, 36).

Am Ende dieser auf 3½ Jahre abgekürzten Zeit des Zornes wird beim Ausgießen der 7. und letzten Zornschale über die dem Satan unterstellte Welt der Grimm Gottes vollendet sein (Offb. 15, 1).

Die 70. Jahrwoche ist vollendet, und nun erscheint Jesus Christus in großer Macht und Herrlichkeit hier auf dem Ölberg und setzt Satans kurzer Herrschaft ein Ende, um endlich das lang ersehnte Friedensreich in Herrlichkeit aufzurichten, unter Anpassung der Naturgesetze an die verheißene Segenszeit. Dann geht das Gesetz von Zion aus und das Wort Gottes von Jeru­salem (Offb. 19 und 20; Sacharja 14, 3-5; Jesaja 2, 2-4).

Letzte Frage:

Was hat der gegenwärtige Staat Israel zu erwarten und was wird ihm nach Gottes Verheißung widerfahren, bis die beschriebenen letzten 7 Jahre dieses Zeitalters zu laufen beginnen?

Die nachfolgend erwähnten Bibelstellen ermöglichen es, eine erfreuliche, kurzgefaßte Antwort zu geben:

Trotz mancherlei weiterer, zum Teil schwerster Bedrängnisse wird der gegenwärtige Staat Israel durch göttliche Eingriffe und Gnadenerweise noch zum Musterstaat, zur Zierde der Nationen werden inmitten der Erde — dies allerdings wohl erst, nachdem ein Dritter Weltkrieg die heutigen Machtverhältnisse so zugunsten Israels verändert haben wird, wie dessen Ablauf und Ende in Daniel 8 vorausgesagt ist. (Der Ziegenbock von Westen besiegt, ohne die Erde zu berühren, den östlichen Widder mit den zwei Hörnern, Dan. 8, 5-7. Die Vorausdarstellung geschah in den Tagen Alexanders des Großen auf der alten Weltbühne.)

Wie seinerzeit in den Tagen Josephs in Ägypten, so dürften den 7 letzten “mageren Jahren” 7 “fette” vorausgehen, in wel­chen Israel aufblühen wird “wie eine Narzisse zu Saron” (Jes. 35, 1-4). Der “Tag der Rache” folgt erst anschließend (V. 4b).

Die biblischen Prophezeiungen, die uns diese Schau ermöglichen, sind auszugsweise folgende:

  1. Die Lage, die der Antichrist vorfindet, wenn er in der Mitte der letzten 7 Jahre über die heilige Stadt Jerusalem hereinbricht, wird in Joel 2, 3 so beschrieben: “Vor ihm ist das Land wie Eden, der Garten Gottes, und nach ihm wie eine öde Wüste.”
  2. Die Trümmer werden wieder aufgebaut, die Berge Israels wieder bebaut werden und Frucht bringen (Hes. 36, 8-11).
  3. “Der HERR tröstet Zion, tröstet alle ihre Trümmer; und Er macht ihre Wüste gleich Eden und ihre Steppe gleich dem Garten des HERRN” (Jes. 51, 3).
  4. Diese einmalige Prosperität finden wir in Daniel 11 ebenfalls mehrfach bezeugt, und zwar wieder für die Zeit, bevor der Antichrist für die letzten 3½ Jahre zum Zuge kommt: Dan. 11, 16.20.24.41.45.

Deshalb gilt heute für Israel:

“Stärket die schlaffen Hände und befestigt die wankenden Knie! Saget zu denen, welche zaghaften Herzens sind: Seid stark, fürchtet euch nicht; siehe, euer Gott kommt, Rechtsausübung kommt, die Vergeltung Gottes. Er selbst kommt und wird euch retten!” (Jes. 35, 3-4).

(Quelle: “Begegnungen auf dem Ölberg”; Paulus-Verlag Karl Geyer; Heilbronn)

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