Wenn die Schrift bezeugt, daß Gott die Welt liebt, so ist damit gar
nichts darüber ausgesagt, wie die Welt ist, sondern nur, wie Gott ist.
Das gilt es einmal ganz klar mit allen Konsequenzen zu fassen.


Adolf Heller (1895 - 1973)
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Die Freiheit der Wege Gottes

Autor: Köberle, Adolf, Prof. Dr.  |  Kategorie(n): Erkenntnis & Wesen Gottes  |  596 x gelesen

“…Auf daß der Vorsatz Gottes bestehen bliebe und Seine freie Wahl, nicht aus Verdienst der Werke, sondern aus Gnade des Berufers wurde zu ihr (Rebekka) gesagt: ‘Der Ältere soll dienstbar werden dem Jüngeren’, wie denn geschrieben steht: ‘Jakob habe ich geliebt, aber Esau habe ich gehaßt.’ Was sollen wir denn hierzu sagen? Ist denn Gott ungerecht? Das sei ferne! Denn Er spricht zu Mose: ‘Welchem ich gnädig bin, dem bin ich gnädig; und wessen ich mich erbarme, des erbarme ich mich.’ So liegt es nun nicht an jemandes Wollen oder Laufen, sondern an Gottes Erbarmen. Denn die Schrift sagt zum Pharao: ‘Eben darum habe ich dich erweckt, daß ich an dir meine Macht erzeige, auf daß mein Name verkündigt werde in allen Landen.’ So erbarmt Er sich nun, wessen Er will, und verstockt, welchen Er will. Nun sagst du zu mir: Was beschuldigt Er uns dann noch? Wer kann denn Seinem Ratschluß widerstehen? O Mensch, wer bist du denn, daß du mit Gott rechten willst? Spricht auch ein Werk zu seinem Meister: Warum machst du mich so? Hat nicht ein Töpfer Macht, aus einem Klumpen zu machen ein Gefäß zu Ehren und das andre zu Unehren?” (Röm. 9, 11-21)

Wer sich anhand der neutestamentlichen Berichte mit dem Leben des Apostels Paulus beschäftigt, dem muß sich die Erkenntnis aufdrängen: Paulus hat das Volk, dem er entstammte, zeitlebens heiß geliebt. Weil aber Paulus sein Volk, das jüdische Volk, so innig ins Herz geschlossen hatte, darum hat er als ein von Jesus Christus Ergriffener bitter-schmerzlich darunter gelitten, daß dieses sein Volk an Jesus so vorbeigegangen war, ja Ihm draußen vor den Toren der Stadt Jerusalem den schmachvollen Tod bereitet hatte.

Um etwas von dieser furchtbaren Verfehlung abzutragen und wieder gut zu machen, suchte Paulus auf seinen weltweiten Missionsreisen in jeder Stadt, in der sich eine Synagoge befand, zuerst die jüdische Gemeinde auf, um seinen Volksgenossen zu sagen, daß in Jesus der Christus, der Messias, der Weltheiland gekommen sei, auf den die Väter gehofft hatten. Wahrhaft erschütternd sind in diesem Zusammenhang die Eingangsworte zu dem 9. Kapitel des Römerbriefs. Der Apostel bekennt dort: “Ich habe große Traurigkeit und Schmerzen ohne Unterlaß in meinem Herzen um meine Brüder, die meine Stammesverwandten nach dem Fleische sind.” Und dann fährt er fort: Ich wäre selbst bereit, das in Christus erlangte Heil dranzugeben, wenn ich durch diese stellvertretende Aufopferung die Schuld wieder gut machen und mein Volk retten könnte.

Weil Paulus das Volk seiner eigenen Abstammung brennend liebt, darum quält ihn bei Tag und Nacht die Frage: Wie konnte nur das Volk, das in Gesetz und Kultus, in Bundesschluß und Verheißung ein so einzigartig reiches Erbe empfangen hatte, die in Jesus Christus angebrochene Gnadenstunde versäumen, und wie soll es mit diesem Volk in der Zukunft weitergehen? Über eines ist sich der Apostel völlig klar: Die, die einmal die Ersten waren in der Gotteserkenntnis, in der Heilsrangordnung, müssen jetzt als die Letzten ganz hinten anschließen, während andere aus der heidnischen Völkerwelt, auf die man in Israel geringschätzig herabblickte, in Scharen herbeikommen und teilhaben dürfen an dem ganzen Herrlichkeitsreichtum, den Gott in Christus für die Menschheit bereitgestellt hat.

Wir wissen, daß die urchristliche Gemeinde in der Welthauptstadt Rom aus Judenchristen und Heidenchristen zusammengesetzt war. Paulus mußte also damit rechnen, daß es auch dort getaufte Leute aus seinem Volk gab, die genauso wie er bis zur Verzweiflung von der Frage umgetrieben waren: Wie konnte, es geschehen, was hat es zu bedeuten, daß Israel den Auserwählten Gottes verworfen hat? Gleichzeitig aber bestand die Gefahr, daß unter den Heidenchristen Stimmen laut wurden, die sich voll Haß gegen das jüdische Volk wandten aufgrund seiner Messiasverfehlung. So hält es der Apostel für seine Pflicht, der Christengemeinde in Rom ein Wort zu sagen über das Geheimnis und die Freiheit der Wege Gottes in der Geschichte.

Wir verschließen uns von vornherein den Zugang zu unserem Text, wenn wir mit Augustin und Calvin meinen, Paulus trage hier das Lehrstück von der doppelten Prädestination, von einer ewigen Gnadenwahl zum Heil oder zum Verderben vor. Davon ist hier nicht die Rede. Es geht allein um das Rätsel des jüdischen Volkes, dessen schicksalsschweres Dasein die Menschheit bis auf den heutigen Tag bedrängt.

Das erste, was uns gesagt wird, ist der Hinweis auf die Tatsache, daß Gott sich Seine Werkzeuge im Handeln der Geschichte allezeit in souveräner Freiheit auswählt. Israel war dafür das eindrucksvollste Beispiel. Was gab es in der alten Welt für machtvolle Staaten von gewaltiger politischer und kultureller Kraft der Ausstrahlung, Babylon und Assur, Ägypten und Persien, Hellas und Rom! Und doch hat Gott alle diese Völker zunächst “ihre eigenen Wege gehen lassen”, wie es in der Areopagrede heißt, während Er gleichzeitig in hingebungsvollem Mühen an Israel gearbeitet hat durch Gesetz und Propheten, durch Gericht und Gnade in außerordentlichen Geschichtsführungen.

Gott hätte mit Seinem Offenbarungswerk genauso gut bei einem anderen Volk beginnen können. Die Propheten haben es dem Volk Israel oft genug mit aller Deutlichkeit gesagt: Es ist nicht dein Verdienst, wenn Gott dich zuerst erwählt hat! Es ist vielmehr ein unverdientes Gnadengeschenk der freien göttlichen Erbarmung, wenn die erste Liebeswahl Gottes gerade auf dieses Volk gefallen ist. Der Königsberger Johann Georg Hamann hat sogar gemeint, Gott habe Sein Werk, das auf die Errettung des ganzen Menschengeschlechts hinzielt, absichtlich an einem besonders störrischen, widerstrebenden Material begonnen, um daran von Anbeginn kundzumachen, daß alles Heilserleben nicht an der menschlichen Würdigkeit liegt, sondern allein an der schenkenden Güte Gottes. Das ist auch für jeden einzelnen von uns eine sehr wichtige und wahrhaft tröstliche Sache.

Der Grundsatz, daß Gott frei ist in der Wahl Seiner Wege, setzt sich abermals fort in der Geschichte des erwählten Volkes. Auch in Israel stand wie in anderen Völkern die natürliche Abstammungsordnung in hohem Ansehen. Demnach besaß von den Zwillingsbrüdern Esau als der Erstgeborene das Vorrecht, vor Jakob Träger der großen Verheißungslinie zu werden. Gott aber durchbricht diese Blutrangordnung. Aus Esau wird das Volk der Edomiter, ein wildes, rauhes Volk, das seinen Triebgewalten einstweilen überlassen bleibt. Die Heilsgeschichte aber läuft weiter über den zweitgeborenen Bruder, über Jakob, der von Natur in keiner Weise besser als Esau ist. Betrügt er doch seinen alten, erblindeten Vater und erlistet sich das Vorrecht der Erstgeburt und des Erbsegens. Gott aber nimmt ihn in die Schule, in eine harte Schule der Demütigungen und des Gerichts, und macht ihn auf diese Weise zum brauchbaren Werkzeug für den Fortgang Seiner Pläne.

Als zweites Beispiel für die Freiheit im göttlichen Geschichtswalten stellt Paulus nebeneinander Moses und Pharao. Bei dem Ägypterkönig war alle Macht. Was war Moses, der die Herden seines Schwiegervaters hütete, demgegenüber für ein geringer Mann! Und doch wird er gewürdigt, daß Gott ihm begegnet und ihn zum Träger der heiligen Willensoffenbarung am Sinai macht. Paulus hätte noch lange in der gleichen Richtung fortfahren können. Wie viele Beispiele hätte er aus der Geschichte seines Volkes zusätzlich aufzählen können, um daran deutlich zu machen, wie Gott sich allezeit das Recht der Freiheit wahrt, wenn der Hirtenknabe David die königliche Linie weiterführen darf oder wenn die Zerstörung Jerusalems, die demütigende Verbannung nach Babylon, dazu dienen muß, daß das Volk der Verheißung gefestigter denn je von dort an seinen Ursprungsort zurückkehrt.

Auch die Geschichte der christlichen Kirche ist voll von Bestätigungen für diese Wahrheit. Was war das Rom der Renaissancepäpste für eine machtvolle, prunkhafte Welt! Gott aber ging daran vorüber, und Sein Erbarmen fiel auf einen unbekannten Augustinermönch, der in deutschen Landen in einer Klosterzelle um den Frieden seiner Seele rang. Wie war im England des 17. Jahrhunderts die Staatskirche veräußerlicht, trotz der vollzogenen Loslösung von Rom! Da fiel Gottes Wahl zur religiösen Erweckung des Inselvolkes auf einen Laienprediger namens John Bunyan. Er war von Beruf Kesselflicker. Zwölf Jahre lang mußte er im Gefängnis schmachten, weil der Staatskirche seine geisterfüllte Verkündigung ärgerlich war. Während der langen Haftzeit entstand das Werk “Die Pilgerreise”, das ungezählte Christenmenschen trösten und stärken sollte, das nach der Bibel das meistgelesene Buch der Menschheit geworden ist.

Die Freiheit der Wege Gottes tritt uns nicht nur entgegen in der biblischen Geschichte und in der Geschichte der Kirche, wir stoßen darauf auch im natürlichen Verlauf des Lebens. Solange die Erde steht, gibt es nun einmal die Unterschiede von großer und geringer Begabung, von starker und schwacher Gesundheit, auch die Unterschiede von Reich und Arm hat noch kein politisches System jemals aus der Welt schaffen können. Wir mögen hinblicken, wohin wir wollen, um die Tatsache kommen wir nicht herum, daß Gott im Reich der Schöpfung wie im Reich der Erlösung stets in Freiheit wählt und Seine Wege geht, wie es Ihm gefällt.

Aber nun haben wir längst den schwerwiegenden Einwand bereit: Wenn dem so ist, ist das alles nicht Ausdruck einer himmelschreienden Ungerechtigkeit, wenn Begabungen und Bevorzugungen, Benachteiligungen und Zurücksetzungen so willkürlich verteilt erscheinen? Wer kann dann noch zur Rechenschaft und zur Verantwortung gezogen werden? Genau dieser Vorwurf wird von dem Apostel Paulus aufgegriffen: “Nun sagst du zu mir: Was beschuldigt Er uns dann noch? Wer kann denn Seinem Ratschluß widerstehen?” Muß ich nicht ein Leben lang die Rolle spielen, die mir zudiktiert wird, als Esau oder Jakob, als Mose oder Pharao, als König oder Bettler, als Wohltäter oder Verbrecher der Menschheit? Sind wir am Ende in dem großen Weltentheater doch nur Marionetten, die verschiedene Kleider angezogen bekommen und von den Fäden einer höheren Hand bewegt werden? Wer aber wagt es dann noch, uns zu beschuldigen, wenn wir auf der Schattenseite des Lebens stehen und unser Dasein verfehlen?

Was antwortet Paulus auf diese quälenden Fragen, die manchen von uns schon in Empörung und Verzweiflung schier hintersinnig gemacht haben? Er sagt: “O Mensch, wer bist du denn, daß du mit Gott rechten willst!” Was steckt allein in der kurzen Anrede: O Mensch! Ja, dieses Wesen Mensch hält sich für überaus klug und weise, für stark und mächtig, für gerecht und wahr, und meint darum, es könne Gott mit Vorwürfen überschütten, Ihn vor das menschliche Gerichtsforum zitieren und aburteilen. In Wahrheit aber ist es mit unserer Größe und Klugheit nicht weit her. Wir sind schwach und vergänglich, kurzsichtig und blind, ichsüchtig und eitel. Darum steht es uns in keiner Weise zu, daß wir uns dünkelhaft über Gott erheben und die Freiheit Seiner Wege kritisieren. Wie soll denn ein Mensch, der 60 oder 70 Jahre auf Erden lebt, beurteilen, was in der Geschichte gerecht und ungerecht, was sinnvoll und sinnlos ist? Es fehlt uns doch der Durchblick durch das Ganze, es fehlt uns der Abstand zu den zeitlichen Ereignissen. Oder wie soll der Mensch, der kaum sich selbst zu verstehen vermag, die Pläne und Wege begreifen, die Gott mit anderen geht!

Um uns zur Ehrfurcht im verstummenden Gehorsam zu erziehen, wählt Paulus ein Bild, das sich schon bei den alttestamentlichen Propheten findet: “Spricht auch ein Werk zu seinem Meister: Warum machst du mich so?” Hat nicht ein Töpfer Macht, aus einem Klumpen Lehm auf der Drehscheibe zu machen das eine Gefäß zu Ehren und das andere zu Unehren? So, wie Hiob verstummen mußte, als Gott ihn nach den Ursprüngen der Schöpfung fragte und er auf tausend nicht eines zu antworten wußte, so wird uns durch das Wort aus dem Römerbrief zum Bewußtsein gebracht: Es steht dem Geschöpf nicht zu, sich wider seinen Schöpfer zu erheben. Es sind zu verschiedene Ebenen, man kann sie nicht zur Deckung bringen. Gott weiß wohl vollkommen um uns, aber wir wissen nicht vollkommen um Ihn. Es gibt ungezählte Welträtsel, die uns in diesem Leben niemals gelöst werden. Wir müssen das Bekommen der Antwort auf die Ewigkeit aufsparen. Wenn wir Gott von Angesicht zu Angesicht schauen dürfen, dann werden wir verstehen und begreifen, was uns jetzt noch unfaßlich und anstößig erscheint.

Die Gegenüberstellung von Ton und Töpfer ist wohl dazu geeignet, uns den unendlichen Abstand deutlich zu machen, der Gott und Mensch voneinander trennt. Auf der anderen Seite darf dieses Bild doch nicht in dem Sinn gepreßt werden, als wäre der Mensch in der Sicht Gottes so etwas wie ein Holzklotz, ein Steinbrocken oder Lehmklumpen, der in mechanischer Weise, im passiven Erdulden von dem großen Werkzeugmeister bearbeitet wird. Wenn die Bibel Alten und Neuen Testaments eines in Klarheit erkennen läßt, dann ist es die Tatsache, daß Gott dem Menschen lebendig begegnet durch Wort und Geist, in heiligem Anspruch und mit herrlichem Zuspruch, und daß der Mensch dazu in seinem Herzen und Gewissen Stellung nehmen kann und soll.

Darum, wenn ein Mensch zum Glauben kommt, dann ist ihm nicht etwas eingetrichtert worden, dann hat er sich beschenken lassen, dann spricht er: “Ich danke dir, du wahre Sonne, daß mir dein Glanz hat Licht gebracht!” Und ebenso gilt: Wenn ein Mensch verstockt wird, daß sein Herz so hart wird wie das Holz von einem Eichenstock, dann war der Mensch nicht von Ewigkeit her bestimmt zu einem Gefäß des göttlichen Zorngerichts. Dann hat er sein Herz der werbenden, einladenden Stimme Gottes nicht nur einmal, sondern viele Male verschlossen. Zuerst will der Mensch nicht hören, und zuletzt gerät er in einen Zustand, wo er nicht mehr hören kann. Der ägyptische Pharao hätte sein Herz öffnen können, als Mose ihm gegenübertrat mit dem Auftrag Gottes, das Volk aus der Knechtschaft freizugeben. Auch Israel hätte an Jesus nicht scheitern müssen, spricht doch der Heiland zu der Stadt Jerusalem: “Wie oft habe ich euch versammeln wollen, wie eine Henne versammelt ihre Küchlein, und ihr habt nicht gewollt.”

Wer im Römerbrief weiterliest, stößt im 11. Kapitel auf die bedeutsame Verheißung, von der Paulus sagt, sie sei ihm durch eine besondere göttliche Offenbarung zuteil geworden, daß auch für Israel am Abschluß der Zeiten noch einmal die rettende Stunde schlagen soll. Mit großer Geduld hat Gott dieses Volk durch die Jahrhunderte hindurchgetragen bis auf diesen Tag. Gott hat Israel das Gericht Seines Zornes erleben lassen in einer Leidensgeschichte ohnegleichen, Er hat es aber zugleich aufbewahrt, über alle Stürme, Erschütterungen und Verfolgungen hinweg, um gerade an diesem Gefäß den Triumph Seiner Gnade zuletzt zu erweisen.

Wir stehen erschüttert vor der Tatsache, daß sich antisemitische Haßausbrüche in unserem Volk und darüber hinaus in der ganzen Welt immer aufs neue wahrnehmen lassen. Die christliche Gemeinde kann sich von diesem häßlichen Tun und Treiben nur mit Schmerz und Empörung abwenden. Nicht zu hassen ist unsere Aufgabe angesichts des jüdischen Volkes. Wohl aber wollen wir stille werden vor dem Geheimnis der Wege Gottes, der aus Ersten die Letzten macht, der verwirft und verstockt, wo man Ihn verachtet, und der doch nicht aufhört, aus Juden und Heiden sich ein Volk zu sammeln, das die Herrlichkeit Seines Namens unter den Völkern auf Erden verkündigen soll. Laß es deine Freude sein, zu diesem Gottesvolk zu gehören, und dank’ es Gott, daß Er dich angenommen hat!

    Zwei große Wunder trägt die Welt in ihrem Schoß:
    Einmal die Erhaltung der Gemeine und dann die Erhaltung des jüdischen Volkes.
    Beidemal handelt es sich um ein erwähltes Volk.

    Theodor Böhmerle

(Quelle: “Gnade und Herrlichkeit”; 1984; Paulus-Verlag; Heilbronn)

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