Sklave Christi Jesu
Autor: Geyer, Karl | Kategorie(n): Gemeinde, Glaubensleben & Wandel, Hingabe, Paulus | 708 x gelesenPaulus nennt sich in seinen Briefen fünfmal einen Sklaven (doulos), und zwar an folgenden Stellen: Römer 1, 1; 2. Kor. 4, 3; Gal. 1, 10; Phil. 1, 1 und Tit. 1, 1.
Warum wählt er diese Bezeichnung? — Will er damit etwa seine Unterwürfigkeit zum Ausdruck bringen? — Oder will er sich den Schein besonderer Demut geben?
Der Grund liegt viel tiefer!
Als er zum erstenmal den Boden Europas betrat, nachdem ihm in einem Gesicht die Weisung hierzu gegeben worden war (Apg. 16, 6-12), machten sich alsbald auch die Dämonen auf, die durch seine Gegenwart und die Machtwirkungen des Geistes in ihrer seitherigen Tätigkeit gestört wurden. Der Wahrsagergeist (Python-Geist), der in einer gewissen Magd wohnte, schrie laut: “Diese Menschen (Paulus und Barnabas) sind Sklaven Gottes des Höchsten, die euch den Weg des Heils verkündigen” (Apg. 16, 16-18).
So gaben die Dämonen, den Aposteln Zeugnis von ihrer Stellung, wie sie ja auch einst dem Herrn selbst zur Zeit seines Erdenwandels Zeugnis gegeben hatten (vergl. Markus 3, 11: “Und wenn die unreinen Geister ihn sahen, fielen sie vor ihm nieder und riefen und sprachen: Du bist der Sohn Gottes!” Weiter: Luk. 4, 41: “Und auch Dämonen fuhren von vielen aus, indem sie schrien und sprachen: Du bist der Sohn Gottes!” — Siehe weiter noch Matth. 8, 29; Mark. 1, 23-26; 5, 7, Luk. 8, 28).
Paulus hat sich den Sklaventitel nicht selbst beigelegt. Er wurde ihm gegeben. Es geht hier also nicht um eine subjektive Einstellung, sondern um einen objektiven Vorgang.
Den Grund zu dieser Stellung legte der Herr selbst in ihm. Als er den willensstarken Pharisäer vor Damaskus zerbrach und das Auswahl-Gerät in seinen Dienst stellte, geschah dieser Zerbruch so völlig, daß Paulus (damals noch Saulus) nur zwei Fragen hervorbrachte: “Wer bist du, Herr?” und: “Was soll ich tun, Herr?” (Apg. 22, 8.10). Über den Starken war ein noch Stärkerer gekommen und hatte ihn zum Raube genommen. Paulus war nicht mehr sein eigener Herr. Er war eines anderen Eigentum geworden: des Christus. Alles, was er war, war er durch ihn, und alles, was er hatte, das hatte er durch ihn. “Nicht mehr lebe ich! Christus lebt in mir” (Gal. 2, 20). — “Ich habe vom Herrn empfangen, was ich euch überliefert habe.” Christus war alles für ihn. Christus war sein Leben (Phil. 1, 21).
An Stelle des seelischgebundenen Ichlebens war das geistgebundene Christusleben getreten. Ihm, dem Christus Gottes, gehörten fortan seine Zeit, seine Kraft, sein Wille, seine Liebe, sein Dienst.
Im Dienste Christi Jesu aber kann man nur in restloser Hingebe stehen. Schon im Alten Bunde wird gesagt: “Verflucht ist, wer das Werk des Herrn lässig treibt!” (Jer. 48, 10). Des Königs Geschäfte erleiden keinen Aufschub. Im Reiche Gottes gibt es keinen Leerlauf. Am Leibe des Christus hat jedes Glied Gabe und Aufgabe. Da gibt es nur ein völliges, Sicheinfügen, ein ganzes Hinstehen im Glaubenskampf, ein Sichenthalten von allem, ein völliges Hingegebensein an den heiligen Priesterdienst am Evangelium.
Auf dieser Linie ist Paulus Typus und Vorbild (1. Tim. 1, 16). Alles an ihm ist Gnade, ist Geschenk (1. Tim. 1, 12-14). Alles verdankt er seinem Herrn. Nichts ist aus ihm selbst. Er kann sich nur gebrauchen lassen, wie der heilige Dienst es erfordert. Jeder Schritt ist bestimmt durch die Leitung und Führung des Heiligen Geistes (Apg. 16, 6-9).
Sklave Christi Jesu!
Sklave Christi Jesu!
Sklave dessen, den der Vater gesandt hatte, als die Zeit erfüllet war.
Sklave dessen, der nie seinen eigenen Willen tat, der nichts von sich selber tun konnte, sondern nur das tat, was er den Vater auch tun sah (Joh. 5, 19), und dessen Speise es war, den Willen des Vaters zu tun.
Sklave dessen, der noch in der schwersten Stunde seines Lebens betete: “Nicht mein Wille geschehe, sondern der deine!”
Sklave dessen, der seine Jünger beten lehrte: “Dein Wille geschehe!”
Sklave dessen, der seinen Jüngern die Füße wusch und sie lehrte: “Wer unter euch der Erste sein will, sei euer aller Sklave” (Matth. 20, 27).
Sklave dessen, der seine Jünger so aussandte, gleichwie der Väter ihn gesandt hatte (Joh. 20, 21-23).
Als ihm dieser Herr dort vor Damaskus auf die Frage: “Wer bist du, Herr?” geantwortet hatte: “Ich bin Jesus, den du verfolgst”, da hatte der vom Herrn Überwältigte nur noch die eine Frage: “Was soll ich tun, Herr?” (Apg. 22, 10).
Diese beiden Fragen blieben fortan die Grundfragen seines Lebens. Der, den er als Herrn erkannte, Christus Jesus, der gekreuzigte und auferstandene und erhöhte und verherrlichte Gottessohn, war sein Lebensinhalt, und um der Vortrefflichkeit dieser Erkenntnis willen achtete er alles andere für Schade und Kot (Phil. 13, 7-14). Und im Dienste dieses Herrn verzehrte er sein Leben, immerdar fragend: “Was soll ich tun, Herr?”
“Es wird dir gesagt werden, was du tun sollst!”, belehrte ihn sein Herr (Apg. 9, 6.15). Und als ihm der Jünger und Gottesbote Ananias die Hände auflegte, tat er dies, damit Saul wieder sehend und mit Heiligem Geiste erfüllt werde (Apg. 9, 17).
Der Heilige Geist aber redet nicht aus sich selbst (Joh. 16, 13-15). Er empfängt alles vom Sohne und verherrlicht den Sohn.
Jeder Dienst, der seine Quelle nicht im Sohne hat, und dessen Endziel es nicht ist, den Sohn zu verherrlichen, ist falscher Dienst, ist kein Dienst im Heiligen Geiste, ist eigenwilliger Dienst.
“Ungehorsam aber ist Zaubereisünde, und Eigenwille ist Abgötterei und Götzendienst” (1. Sam. 15, 23).
Wieviel Dienste haben wir beide, du und ich, wohl schon ohne direkten Auftrag des Heiligen Geistes getan? — Jeder dieser Dienste war Zauberei und brachte dich und mich unter einen Bann. Sind wir uns dessen bewußt? —
Und wie oft setzten wir unseren Willen durch und hielten dies auch noch für Charakterfestigkeit, ohne zu merken, daß Eigenwille Götzendienst ist!
Gehen nicht die meisten christlichen Werke, die einmal im Geiste ihren Anfang nahmen, gerade deshalb wieder zugrunde, weil die Brüderräte in der zweiten und dritten Generation für die leitenden Posten immer “starke Männer” suchen, anstatt mit Christo Gestorbene, die in einem Leben geheiligter Hingabe auf allen Gebieten sich als Sklaven Christi Jesu ausweisen? —
Ist unser Dienst der einer sich selbst zum Opfer weihenden Priesterseele, oder suchen wir mit dem Brillantfeuerwerk unseres theologischen Wissens unsere eigene Ehre? —
Vielleicht können wir über Römer 8 als “Das Hohelied der Sohnschaft” reden und wissen etwas von der Hoffnung der Kreatur, die auf die Offenbarung der Söhne Gottes harrt, oder wir haben über die Judenfrage Römer 9-11 schon Schriften und Schriftchen gelesen und Vorträge gehört und gar selbst gehalten, und die Rechtfertigungslehre ist uns natürlich ein “Begriff”, aber wir haben noch nicht einmal die zwei ersten Worte des Römerbriefes wesensmäßig erkannt und in uns aufgenommen:
- Paulus = der Kleine, der Erniedrigte;
- Sklave = ein in bewußter, geheiligter, restloser Lebens- und Willenshingabe Stehender.
Wenn wir in diesen beiden Wesenheiten nicht stehen, ist jedes Weiterlesen am Römerbrief, das zu dem Zwecke geschieht, andere belehren zu wollen, umsonst. Ja, es mehrt nur unsere Verantwortung und bringt uns geistlicherweise in die Verfassung jener Söhne Aarons, die in eigenwilligem Gottesdienst fremdes Feuer vor Jehova brachten (3. Mose 10, 1-3).
Wer kann solch ein Wort lesen, ohne in Buße und heiliger Beugung sich vor dem Herrn zu demütigen und Gnade zu nehmen und sich reinigen zu lassen durch die Kraft des Blutes des Lammes? —
O, welche Not herrscht doch im Volke Gottes durch jene falsche Selbstsicherheit! Und was sollen die Nachfolgenden machen, wenn die Vorangehenden Ehre voneinander nehmen? So werden wir zu blinden Blindenleitern und führen die Herde ins Verderben.
Die Ursünde war jene Selbstüberhebung, von der 1. Tim. 3, 6; Jes. 14, 12-14 u. a. reden. Aus ihr quillt der Strom des Verderbens, der durch die Welt fließt. Sein Ergebnis heißt: “Wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt werden” (Matth. 23, 12).
Der entgegengesetzte Strom entquillt dem Herzen dessen, der in Gottgestalt war und sich selbst zunichte machte. Von ihm geht der Segens-Ertrag aus: “Wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.” Und diese Gesinnung soll auch in uns sein (Phil. 2, 3-11).
Er, der Herr der Herren und der König der Könige, der Sohn Gottes, der in Gottgestalt war, nahm Knechtsgestalt an (nach dem Grundtext: er nahm die Gestalt eines Sklaven an).
Paulus auch!
Und in welcher Wesensgestalt wandern wir über diese Erde, du und ich? —
Christus hat, obwohl er Sohn war, an dem, was er litt, den Gehorsam gelernt (Hebr. 5, 8).
Paulus, der am reinsten in das Bild des Christus umgewandelte Apostel, der Sklave Christi Jesu, kennt wie kein anderer Jünger des Herrn den inneren Zusammenhang zwischen Glaube und Gehorsam. Er ist bewusst
ein Sklave des Gehorsams (Röm. 6, 16).
Vierzehnmal gebraucht der Heilige Geist im Neuen Testament das Wort “Gehorsam” (= hypakoe). Paulus gebraucht es zehnmal; hiervon allein im Römerbrief sechsmal, und zwar: Röm. 1, 5; 5, 19; 6, 16; 15, 18; 16, 19; 16, 26.
Die beiden Stellen Röm. 1, 5 und 16, 26, in denen der Glaube unauflöslich mit dem Gehorsam zusammengebunden ist, rahmen den Römerbrief geradezu ein. Mehr hierüber an den betreffenden Stellen.
Wer die Tragweite des Gehorsams und des Ungehorsams aus der Schrift kennt (vgl. Röm. 5, 19: “Denn gleichwie durch des einen Menschen Ungehorsam die Vielen in die Stellung von Sündern gesetzt worden sind, so werden auch durch den Gehorsam des Einen die Vielen in die Stellung von Gerechten gesetzt werden”), erkennt unschwer, daß der Nachweis echter Sohnschaftsstellung im Gehorsam liegt, der sich im Leiden erweist. Leiden aber ist der Weg der Liebe, die sich im Opfer vollendet (vgl. hierzu nur folgende Stellen: Hebr. 5, 8; Röm. 8, 17; Apg. 9, 16). Der Zusammenhang zeigt klar, daß Paulus in bewußter Sohnschaftsstellung ein Sklave des Gehorsams sein wollte, weil er nur so ein Sklave Christi Jesu sein konnte, der, obwohl er Sohn war, an dem, was er litt, den Gehorsam lernte.
An dieser Stelle wird aufs Neue klar, wie völlig falsch die meisten orientiert sind, die sich Christen nennen. Sie wollen auf dieser Erde herrschen, da, wo ihr Herr, obwohl er der Sohn Gottes war, gehorchen lernte. So manche Organisation verdankt ihre Gründung und ihr Dasein nur dem Streben nach Macht oder persönlichem Ehrgeiz, und so mancher, der den Namen Christi trägt, geht erfolgversprechende kirchenpolitische Wege, nur nicht den einen, der zum Kreuz führt, und auf dem man als Sklave des Gehorsams die Selbsterniedrigung lernt und die Schmach des Fluchholzes tragen muß.
Ja, das Christentum ist hoffähig, und gesellschaftstauglich geworden durch die “Entwicklung”, die es im Lauf der Jahrhunderte genommen hat. Es hat sich weitgehend der Welt und ihrem Schema angeglichen, und die Welt kann es als Mädchen für alles gut gebrauchen.
Seit das Christentum unter Kaiser Konstantin zur Staatsreligion erhoben wurde, gilt es ja nicht mehr als der Weg, den die Welt eine Sekte nennt (Apg. 24, 5.14; 28, 22). Obwohl der Herr selbst für den jetzigen Äon das Grundgesetz aufstellte, daß die Masse immer den breiten Weg geht, und daß es nur wenige sind, die den schmalen Weg finden, hat die Staatsreligion diese göttliche Regel der Wahrheit verleugnet und umgekehrt. Die Masse ist christianisiert. Jedermann trägt in den “christlichen” Staaten den Namen Christ, obwohl es die meisten gar nicht sind. Und so schwer, als es vor der Erklärung des Christentums zur Staatsreligion war, ein Christ zu sein, so schwer ist es heute oft, nicht der herrschenden Staatsreligion anzugehören.
Aber auch hier gilt die ewige göttliche Norm: “Womit man sündigt, wird man gestraft!” Die immer deutlicher sich anbahnende Zeit des Antichristen, des Anstatt-Christen, der sich in den Tempel setzt und als Gott verehren läßt, der da sagt: “Ich bin der Christus!” wird der Hurerei zwischen Staat und Kirche ihren Lohn ausbezahlen, und der Antichrist wird jenen restlosen Gehorsam verlangen, den nur der wahre Christus, der Sohn Gottes, verlangen kann. Wer das Malzeichen des Tieres nicht annimmt, wird nicht mehr kaufen noch verkaufen können. Die Lehre der Nikolaiten (Niko-laos = Volks-Beherrscher) trägt dann ihre reife Frucht, und die irregeleitete Christenheit erntet, was sie gesät hat. Darum fängt das Gericht auch an beim Hause Gottes (1. Petr. 4, 17). Denn Gott läßt sich nicht spotten. Was der Mensch sät, das wird er auch ernten. Dies läßt der Herr zunächst den Seinen sagen.
Wegbereiter zu dieser furchtbaren Ernte aber ist jeder, der sich nach dem Namen Christi nennt, aber nicht den Weg des Kreuzes geht, nicht ein Sklave Christi Jesu ist.
Vergessen wir es nicht: Den, der zuerst diesen Titel führte, Paulus, den Prototyp, das Vorbild auf dem Weg der Leibesgemeinde des Christus, nannten die Dämonen so.
Was tun die Dämonen heute? —
Schweigen sie zu unserer Nachfolge? —
Schreit dir und mir niemand nach? —
Gilt Eph. 6, 10-18 heute nicht mehr? —
Warum ist es in dieser Frage so unheimlich stille geworden im weiten Raum der Kirche? —
Vielleicht deshalb, weil die Fürsten und Gewalten dieses Äons den Greuel der Verwüstung schon unbemerkt in das Heiligtum getragen haben, sodaß er dort steht, wo er nicht stehen sollte, an heiligem Orte? —
Man will ja gar nicht mehr Ekklesia = Herauswahl, Herausgerufene sein. Volkskirche, Massenbetrieb muß es sein. Anstatt den Missionsauftrag, den jeder zunächst gegen sein eigenes Volk hat, im Glaubensgehorsam auszuführen und allen das Evangelium zu verkündigen, damit die Heilsverlangenden durch Buße und Glauben und Empfang des Heiligen Geistes wesenhaft hinzugetan würden zur Gemeinschaft der Heiligen, zur Leibesgemeinde des Christus, stempelt man die unbekehrte Masse unterschiedslos von Kindesbeinen an zu Christen und hat in der Folge nur darauf zu achten, daß niemand aus dem gegebenen Rahmen heraustritt, in den man ihn ohne Wissen und Wollen hineinordnete. Niemand wird als Säugling gefragt, ob er zu der vorhandenen Volkskirche gehören will oder nicht. Nur dann, wenn er später nicht dazu gehören will, wird er gefragt. Und eine solche Methode des Bauens soll Wahrheit, Wesenhaftigkeit sein? —
So ist man auf dem heiligsten Gebiet des menschlichen Charakters, nämlich dem des Glaubens, zu einer so unehrlichen Praxis gekommen, daß man ganze Lehrsysteme aufstellen muß, um solches Handeln vor sich selbst und anderen zu rechtfertigen.
Da können die Dämonen hohnlächelnd schweigen und brauchen nicht mehr zu schreien: “Diese Menschen sind Sklaven Gottes, die euch den Weg der Rettung zeigen!”
Und du, der du dich deiner Erkenntnis rühmst und andere belehren willst, du schweigst dazu? — Weißt du nicht, daß Gott dich darüber zur Rechenschaft ziehen wird? — Und was willst du ihm dann antworten? —
Prüfe einmal die letzten Beweggründe deines Handelns und frage dich, ob nicht sehr viel väterliche Überlieferung dabei mitschwingt, und ob nicht die Anerkennung und die Ehre bei Menschen oder das Ausweichen vor dem Kampf und der Schmach des Kreuzesweges dich daran hindern, ein Sklave Christi Jesu zu sein!
Es gibt viele, die sich nach dem Namen Christi nennen und doch nicht den Weg ihm nach gehen, wenigstens nicht um jeden Preis, sondern fast instinktiv den Weg des geringsten Widerstandes wählen. Von Natur aus neigen wir alle dahin. Nur die Gnade kann das Herz fest machen.
Moses wählte lieber, mit dem Volke Gottes Ungemach zu leiden, als die zeitliche Ergötzung der Sünde zu haben (Hebr. 11, 25.26). Darum nennt ihn auch die Schrift einen Sklaven oder Knecht Gottes.
Ob Gott dich und mich einmal so nennen wird?
Verstehe recht: Sklave bedeutet nicht Gelegenheitsarbeiter noch Mietling, sondern Mensch mit bewußt aufgeopfertem Eigenwillen. Denn Eigenwille ist Abgötterei und Götzendienst. Wer Gott dienen will, kann nicht zugleich sich selbst dienen und sein eigener Herr sein.
Nur als Sklave bist du ein dem Herrn der Welt, dem Alleinguten, wirklich gebräuchliches Werkzeug. Er erweist sich nur mächtig an denen, die ungeteilten Herzens für ihn sind (2. Chron. 16, 9).
Lies bitte auch gleich den nächsten Vers dazu, um zu sehen, was selbst so fromme Leute wie ein Asa, denen tun, die so unbequeme Mahner sind!
Überschlage aber auch die Kosten, ehe du leichtfertig sagst, du wollest auch ein Sklave Christi Jesu sein!
Vor allem eins: Nur völlig vom Herrn Überwältigte übergeben sich ihm auch restlos als Sklaven.
Bist du ganz in seiner Gewalt, und hast du dich ihm bewußt und rückhaltlos übergeben? — Hast du keine geistigen Vorbehalte gemacht? —
Damit wir wissen, was auf diesem Wege unserer wartet, laß uns die Aussagen des Herrn und seines Heiligen Geistes über diesen Weg miteinander durchgehen, wie sie ins in der Schrift dargeboten werden!
Von grundlegender Bedeutung für das Verständnis dessen, was Christus selbst unter einem Sklaven versteht, ist die Stelle Phil. 2, 7 (man lese um des Zusammenhangs willen die Verse 5-8). Da beschreibt der Heilige Geist in gedrängtester Kürze, wie sie nur ihm möglich ist, und in höchster Potenzierung, in göttlicher Fülle, den Stufenweg der Selbstentleerung (kenosis) und Selbsterniedrigung Christi von der Höhe seiner Sohnschaftsstellung und vorweltlichen Wesensherrlichkeit (vgl. Joh. 17, 5) hinab in die schaurige Tiefe des Schmachtodes am Fluchholz des Kreuzes. Unter Verzicht auf jeden Eigenwillen ging er diesen Weg in völliger Aufopferung aller Sohnesrechte, im totalen Gehorsam eines Sklaven.
Auf diesem Wege war es seine Speise, den Willen seines Vaters zu tun, der ihn gesandt hatte (Joh. 4, 34; 6, 38) und sich durch nichts aus der absoluten Gehorsamsstellung eines Sklaven herausdrängen zu lassen.
Hätte er z. B. bei der Versuchung in der Wüste, als ihn nach vierzigtägigem Fasten hungerte, Steine zu Brot gemacht, so wäre sein ganzer Weg umsonst gewesen, und Satan hätte triumphierend behaupten können: “Du hast nun selbst den Beweis erbracht, daß Du ohne Benutzung Deiner Sohnes-Vorrechte hier unten nicht durchkommst.” Damit aber wäre die Erlösung der versklavten Menschheit auf dem Wege des Gehorsams nicht möglich gewesen, und dem Fürsten der Gewalt der Luft gegenüber nur noch die Anwendung der Gewalt übriggeblieben. Die Liebe hätte sich als unzureichend zur Lösung der tiefsten Weltkrise erwiesen, und das satanische Prinzip der Gewaltanwendung wäre gerechtfertigt worden.
Niemals hätte der Herr dann die Bergpredigt halten können, die ja geradezu auf dem Satze fundiert ist: “Widerstehet nicht dem Bösen!” (Matth. 5, 39).
Er kam ja in die Welt zur Abschaffung der Sünde. Aber nicht auf dem Wege der Gewalt, sondern durch seine Selbstaufopferung (Hebr. 9, 26). Dem satanischen Doppel-Prinzip von Lüge und Gewalt soll das göttliche Doppel-Prinzip von Wahrheit in Liebe entgegengesetzt werden. So nur kann das All zum Wachsen in ihn hineingebracht werden (Eph. 4, 15; Grundtext). Die Liebe vollendet sich im Opfer und überwindet das Böse mit dem Guten.
Dieser Weg ist die einzige positive Lösung der gesamten Weltkrise. Einen anderen Weg gibt es nicht!
Jeder Versuch, der Not der Welt mit den Mitteln der List oder Gewalt beizukommen, ist ja letzten Endes nichts anderes, als das unmögliche und trügerische Unterfangen, Satan durch Belzebub auszutreiben. Der Politik stehen aber bei allen ihren Versuchen als letzter Ausweg nur diese beiden Mittel zur Verfügung. Sie kommt daher bestenfalls zu Kompromissen, falls die Vergewaltigung des Schwächeren nicht einfacher ist. Beides bedeutet aber stets ein Preisgeben von Wahrheit und Recht. Ein Gläubiger kann sich an solchen Methoden nicht beteiligen, sondern ist gewissenshalber gezwungen, Zeugnis dagegen abzulegen. Damit aber werden wir zu unbequemen Mahnern gegen die Praktiken der Welt und ihres Fürsten (vergl. Eph. 4, 14 und 6, 11, wo im Grundtext für “listig ersonnene Irrtümer” das Wort “methodeia” steht). Satan, der ja der Fürst und Gott dieser Welt ist und diesem ganzen bösen Äon sein Gepräge aufdrückt, wendet also seine listigen Methoden an, um uns zu Fall zu bringen, da die Anwesenheit der Gläubigen auf Erden, die seine Gedanken kennen, ihn daran hindert, Lüge und Gewalt offen anzuwenden. Beachte hierbei auch die Welt- und Kulturseligkeit und den Entwicklungs-Optimismus sogenannter “christlicher” Kreise!
Gegenüber allen Versuchen Satans und seiner Helfershelfer sagt der Sohn Gottes schlicht und einfach, aber ehern und unantastbar: “Widerstehet nicht dem Bösen!”
Jeder Widerstand mit geschöpflichen Mitteln und Methoden ist ja die Benutzung dämonischer Praktiken.
Nichts aber kann die Dämonen, diese Rebellen gegen göttliche Wesenheiten und Prinzipien, diese Verfechter und Vertreter des Ungehorsams und Eigenwillens, mehr aus der Fassung bringen, als absoluter Gehorsam. Wo dieser in Erscheinung tritt, geraten sie außer sich und verraten sich durch das Zeugnis: “Diese Menschen sind Sklaven Gottes.”
Gehorsam sein heißt anders sein, als die Welt und ihr Fürst. Wer aber anders ist, als die Masse, wird von ihr gehaßt und abgelehnt oder gar verfolgt und getötet.
Man braucht also nur gehorsam zu sein gegen Gott, und man ist unmöglich auf Erden. Mit dieser Konsequenz mußt du rechnen, wenn du ein Sklave Christi Jesu sein willst.
Deshalb bezeugt uns auch die obengenannte Stelle (Phil. 2, 5-8), daß der Sohn Gottes gehorsam ward bis zum Tode!
Den gleichen Weg des Gehorsams bis zum Tode ging Paulus, der als Sklave Christi Jesu sein Leben nicht teuer achtete für sich selbst und sich freute, als Trankopfer gesprengt zu werden über den Dienst der Nationen.
Schon an dieser ersten Stelle des Zeugnisses der Schrift über den Weg eines Sklaven wird klar, was deiner und meiner wartet auf diesem Pfad der Nachfolge Christi.
Sind wir bereit, diesen vollen Einsatz zu zahlen? —
Gesprochen oder geschrieben ist dieses Wort: “Sklave Christi Jesu” schnell und leicht. Das Praktizieren dagegen ist lang und schwer und führt in irgendeiner Form an das Kreuz.
Der Weg war schwer für den Sohn Gottes selbst, der, obwohl er Sohn war, an dem, was er litt, den Gehorsam lernte (Hebr. 5, 8). Und für dich und mich ist das Lernen des Gehorsams bestimmt nicht einfacher. Der Ertrag des Gehorsams aber ist außer einem guten Gewissen ein ungeahntes Maß von Freude und Glückseligkeit, sowohl in diesem Leben, als auch in dem zukünftigen.
Wer aber nicht bereit ist, den vollen Einsatz zu zahlen, rede ruhig von Gnade und Erbarmen für arme Sünder, aber nicht von Sklaven-Stellung und Glaubens-Gehorsam und seiner Verwirklichung auf dem Wege des Kreuzes. Er wisse aber auch, daß er damit unfruchtbar wird für andere und weder hier noch dort mit der Herrlichkeit des Dienstes für Gott und Christus und der Verwaltung himmlischer Güter in den kommenden Äonen zu rechnen braucht.
Der Weg des Jüngers ist der gleiche, wie der Weg des Meisters; und dem Sklaven ist es genug, daß er sei wie sein Herr (Matth. 10, 24.25; Joh. 15, 20). Darum ist ein Sklave Christi Jesu bereit, seinem Herrn auf jenem schmalen Pfad nachzuwandeln, den er allen, die ihm gehorchen, voranging (Hebr. 5, 8.9).
Auf diesem Weg erwarb er sich als gehorsamer Menschensohn jene Rechte wieder, über die Erde zu herrschen, die ihm als Gottessohn von jeher zustanden, auf die er aber freiwillig verzichtet hatte, um unter den gleichen Bedingungen zu leben wie wir und im Stande der Schwachheit und Niedrigkeit uns zu erlösen durch seinen vollkommenen Gehorsam (Röm. 5, 19).
Nur wer gehorchen lernt, darf einmal herrschen. In den kommenden Äonen herrscht kein Gewalttäter mehr. Jeder Mißbrauch der Macht ist ausgeschlossen. Darum werden nur die Sanftmütigen das Erdreich besitzen.
In dieser göttlichen Wesensart der Sanftmut und der Demut (= Dienemut) werden die Sklaven Christi Jesu geübt, indem sie untereinander das tun, was er selbst ihnen tat (Matth. 20, 25-28; Joh. 13, 12-17).
In dieser Art übte sich auch Paulus (2. Kor. 4, 5). Er machte sich zum Sklaven derer, denen er das Evangelium brachte. So nur kann das Wesen Christi Jesu heilsverlangenden Menschen dargestellt werden. Er konnte daher von seinem Dienst bezeugen: “Ich war bei euch nicht im Wort allein, sondern auch in Erweisung des Geistes und der Kraft.” — Denn nur der, der im Gehorsam des Glaubens sich selbst und die Welt in sich überwindet, kann auch die Welt um sich herum überwinden.
Wahrlich, es stünde anders um die Gemeinde Gottes und um ihr Zeugnis in dieser Welt, wenn die Führer der Gemeinden sagen könnten: “Wir sind eure Sklaven um Christi Jesu willen” (2. Kor. 4, 5). Viele aber predigen sich selbst und wollen dirigieren und herrschen. Sie merken nicht, daß sie damit die Methoden der Welt und ihres Fürsten anwenden und dadurch für die Herrschaft im kommenden Äon (Zeitalter) nicht in Betracht kommen. Um kurzer zeitlicher Erfolge willen verzichten sie auf ewige Frucht. Sie gehen den entgegengesetzten Weg, den der Herr und seine Apostel gingen und nehmen damit aus der Frohbotschaft gerade das Wesentlichste heraus: die aus dem Gehorsam strömende Freude. Sklaven Christi Jesu aber wollen nicht Herrscher über den Glauben ihrer Mitsklaven sein, sondern Mitarbeiter ihrer Freude (2. Kor. 1, 24).
Der Herr verteilt später einmal seinen Besitz und das Maß der Herrschaft über die Bezirke des Weltalls nach dem Maß des Gehorsams, den seine Sklaven ihm gegenüber in der Jetztzeit beweisen (Matth. 24, 45-47; Luk. 12, 37-48 u. a.).
“Die Sanftmütigen werden das Erdreich besitzen” (Matth. 5, 5). Dies wird sich auf unserer jetzigen alten Erde zunächst einmal im Tausendjahrreich an Israel erfüllen, wenn es zuvor in der großen Drangsal durchgerichtet und nach Reinigung von allem Rebellentun vom Welt-Revolutionär zum Priestervolk gewandelt wurde. — Auf der neuen Erde aber werden für alle kommenden Äonen die Sklaven Christi Jesu die Mitherrscher des Christus sein, und zwar in dem gleichen Maße, als sie heute auf dem Weg des Mit-Leidens sich im Glaubens-Gehorsam vollenden lassen. —
Nur soweit wir jetzt Opfer werden, können wir einst Priester sein!
Mit dem Titel “Sklave Christi Jesu” ist unser Weg eindeutig bestimmt. Ebenso klar ist damit die Herkunft unserer Botschaft und die Abhängigkeit in der Art und Weise ihrer Verkündigung gekennzeichnet. Jedes Liebäugeln mit geschöpflicher Anerkennung, jedes Annehmen von Ehre drängt uns aus der Sklavenstellung alleiniger Abhängigkeit von dem einen Herrn und Haupt der Gemeinde heraus (Gal. 1, 10; Joh. 5, 44; Eph. 6, 6). Der Sklave legt sein Ohr an den Mund seines Herrn und hat im Blick auf seinen Auftrag nur die eine Bitte: “Gib deinen Sklaven, dein Wort zu reden mit aller Freimütigkeit!” (Apg. 4, 29 — vergl. Jes. 50, 4.5; 2. Sam. 7, 27; 1. Sam. 9, 15). Lies in diesem Zusammenhang auch 2. Mos. 21, 5.6 und 5. Mos. 15, 16.17!
Ist diese Liebe in uns, die dienen möchte auf ewig? — Dann ist die Gesinnung in uns, die auch in Christo Jesu war (Phil. 2, 5-8).
Die Echtheit unserer Hingabe in den Dienst und die Nachfolge Christi erweisen wir durch das Maß unseres Gehorsams. Einst waren wir Sklaven der Sünde. Die Folge dieses falschen Gehorsams war der Tod. In radikaler Umkehr stellen wir nun gleicherweise unsere Glieder der Gerechtigkeit zum Dienst zur Verfügung. Beachte diese Wandlung in Römer 6, 12-23! Achtmal redet dieser Abschnitt von Sklaven und Sklaverei, fünfmal von Gehorsam und gehorchen, zehnmal von Sünde und sündigen, fünfmal von Tod, Toten und sterblich, fünfmal von Ungerechtigkeit, Gesetzlosigkeit und Lüsten, siebenmal von Gerechtigkeit und Heiligkeit!
Sklaven Christi Jesu dienen dem Wesenhaften, nicht dem Schein! Sind wir solche? —
Sklaven Christi Jesu ringen in den Gebeten für ihre Brüder (Kol. 4,12). Vollführen wir diesen Dienst? —
Sklaven Christi Jesu streiten nicht, sondern sind gegen alle milde, lehrfähig, duldsam (2. Tim. 2, 24). Ist dies so bei uns? — Wissen wir, daß der Herr für uns streitet, so daß wir stille sein können? —
Sklaven Gottes und Christi Jesu benutzen ihre Freiheit recht (1. Petr. 2, 16). Wozu benutzen wir sie? —
Den Trägern des Ungehorsams, Satan und seinen Dämonen, ist niemand so verhaßt, als die Sklaven des Gehorsams. Die geistlichen Bosheitsmächte richten daher ihr besonderes Augenmerk darauf, die Sklaven Christi Jesu zu Fall zu bringen, so wie Satan es versuchte, den vollkommensten Sklaven des Gehorsams, den Sohn Gottes, durch List aus seiner Gehorsamsstellung herauszudrängen. Sklaven Christi Jesu stehen daher in der besonderen Gefahr der Versuchung (Offb. 2, 20; Eph. 6, 10-18). Aber gerade dadurch, daß sie diese Versuchung überwinden, wird ihnen die Herrschaft über die Nationen zuteil (Offb. 2, 26-28; Röm. 8, 17; 2. Tim. 2, 10-12; 4, 6-8, Kol. 1, 24-29 u. a.). Gott aber richtet die Verführer (Offb. 19, 2).
Sklaven Gottes stehen aber auch unter dem besonderen Schutz der Versiegelung (Offb. 7, 3; 2. Kor. 1, 22; Eph. 1, 13.14).
Sklaven Gottes genießen aber auch sein besonderes Vertrauen. Ihnen enthüllt er seine Geheimnisse (Offb. 10, 7; 1, 1-3; 1, 19.20; 22, 6; Matth. 13, 11; Röm. 11, 25; 16, 25.26; 1. Kor. 4, 1; 15, 51.52; Gal. 1, 10.15-17; Eph. 1, 9; 3, 3-11; Kol. 1, 26; 2, 1-3; 2. Thess. 2, 7-12; 1. Tim. 3, 16 u. a.). “Denn der Herr, Jehova, tut nichts, es sei denn, daß er zuvor sein Geheimnis seinen Sklaven (Knechten), den Propheten geoffenbart habe” (Amos 3, 7). “Sein Geheimnis ist bei den Aufrichtigen” (Spr. 3, 32). “Das Geheimnis Jehovas ist für die, welche ihn fürchten” (Ps. 25, 14). Abraham, seinem Sklaven (Ps. 105, 42), sagt er: “Wie könnte ich Abraham verbergen, was ich tun will (1. Mos. 18, 17). Auch Moses, der Prophet und Gesetzgeber, den er im voraus seine Wege wissen ließ, wird Jos. 9, 24; 11, 15 und 14, 7 Sklave Gottes genannt. Auch Josua selbst trägt diesen Titel (Jos. 24, 29; Ri. 2, 8). Auch Jakob wird in Jes. 48, 20 Sklave Gottes genannt. Ebenso David in Ps. 78, 70; 89, 3.20; 132, 10; 144, 10). — Alle diese Gottesmänner, die in völliger Willenshingabe als Sklaven Gottes wandelten, wurden von ihm durch sein besonderes Vertrauen geehrt und zu Mitwissern seiner Geheimnisse gemacht.
- Sklaven Gottes erhalten auch ihren besonderen Botenlohn (Offb. 11, 18).
- Sklaven Gottes ehren ihn in besonderen Liedern und Gesängen, die ihren Namen tragen (Offb. 15, 3; 19, 5).
- Sklaven Gottes bringen ihm auf der neuen Erde im himmlischen Jerusalem Gottesdienst dar (Offb. 22, 3).
- Sklaven Gottes dürfen sein Angesicht sehen (Offb. 22, 4; 1. Joh. 3, 1-3).
- Sklaven Gottes dürfen seinen Namen an ihren Stirnen tragen (Offb. 22, 4 b).
- Sklaven Gottes dürfen herrschen von Äon zu Äon (Offb. 2, 5).
Das sind die Lasten und Leiden, aber auch die Glückseligkeiten und Freuden derer, die aus Sklaven der Sünde und des Todes zu Sklaven Christi Jesu wurden.
Ist uns das Herrlichkeitsziel den vollen Einsatz wert? — Wenn ja, dann laß uns in völliger Willenshingabe und totalem Gehorsam den Weg eines Sklaven Christi Jesu gehen!
(Quelle: Verlag Karl Geyer, Karlsruhe; 1949 — heute Paulus-Verlag, Heilbronn)
— Herzlichen Dank an Martin Mohrlok für die Bereitstellung dieser vergriffenen Schrift! —


Jeden Sonntag ab 10:00 Uhr von der 