Eine herrliche Selbstoffenbarung Jesu
Autor: Böhmerle, Theodor | Kategorie(n): Erkenntnis & Wesen Gottes | 615 x gelesenText: Johannes 4, 4-30
Davor stehen wir in unserem vorliegenden Text: vor einer der herrlichsten Selbstoffenbarungen Jesu. Wer zu Luthers ewig wahrer Auslegung des zweiten Artikels des Glaubensbekenntnisses, nämlich zu den Worten “wahrhaftiger Gott, vom Vater in Ewigkeit geboren, und auch wahrhaftiger Mensch, von der Jungfrau Maria geboren”, eine völlig erklärende biblische Geschichte suchte, der müßte die Geschichte vom Jakobsbrunnen nehmen. Da steht der Heiland vor uns in wunderbarer Selbstoffenbarung vom müden, matten, durstigen Menschenkind bis hin zum ewigen Gottessohn und heilschaffenden Messias. Und Er läßt ein armes, rettungsbedürftiges Menschenkind einen Einblick tun in diese Seine Wunderpersönlichkeit, macht es dadurch selig und glücklich und zieht es heraus aus tiefer Umnachtung. Eine solche Offenbarungs- und Rettungsgeschichte kann heute noch kraft des Heiligen Geistes offenbaren und retten — folgen wir ihr nur mit heilsbegierigem Herzen!
An eine Offenbarungsstätte sonderlicher Art von alters her führt uns unsere Schriftstelle: an den Jakobsbrunnen bei Sichem in Samaria. Da finden wir Jesus, müde und durstig von der Reise. Selten nur sind die Einblicke, die wir im Wort Gottes in die ganze, volle Menschenniedrigkeit des Herrn tun dürfen; um so begieriger erfaßt sie die gläubige Seele. Wie rückt Er neben uns; wie ist Er so völlig, so ganz unser: müde, matt, elendig, durstig. Und damit das Bild ganz ausgezeichnet wäre, beschreibt Ihn uns die Samariterin als einen echten Juden: “Wie bittest Du von mir zu trinken, der Du ein Jude bist, und ich eine samaritische Frau?” Also nach dem Fleisch national und völkisch beschränkt gleichwie wir, und noch dazu dem Volk zugehörig, das für viele ein Volk des Widerwillens ist — den Juden.
Ein müder, matter, durstiger Jude — das ist der erste Zug unserer Geschichte. Der Heiland war wahrhaftiger Mensch, in allen Niedrigkeiten und Elendigkeiten unseres Leibes der Nichtigkeit uns gleich — und verheißungsgemäß und gottesratsgemäß noch Glied des verachtetsten unter den Völkern. Er war gleich wie ein anderer Mensch und an Gebärden als ein Mensch erfunden. Nichts, gar nichts sah die Samariterin mit dem Auge der Natur als einen müden Juden. “Versucht allenthalben gleichwie wir!” Wir beten an. Was wären wir, wenn der ewige Herr nicht Mensch geworden wäre! Wir klammern uns an Seine wahrhaftige Menschheit noch mehr als an Seine Gottheit — wiewohl natürlich Seine Menschheitsniedrigkeit ihren Wert nur durch Seine wahrhaftige Gottessohnschaft hat. Aber eben um ihretwillen ist der Mensch Jesus uns Grund alles Heils, aller Rettung, aller Freude und alles Friedens; Grund alles kindlichen Zutrauens, alles starken Trostes und aller herzlichen Liebe und festgegründeten Hoffnung. Oh, halt Ihn fest, meine Seele, den müden Juden vom Jakobsbrunnen — müde Menschheit, dürstende Menschheit, fasse Vertrauen zum müden, zum dürstenden Heiland!
Sieh aber näher zu: wie Er sich vor deinen Augen erhebt zu göttlicher Größe. Zuerst wird Er zum außerordentlichen, zum einzigartigen Menschen. Schon wenn Er die samaritische Frau bittet: “Gib Mir zu trinken!”, durchbricht Er die Schranken des natürlichmenschlich Hergebrachten der Menschen Seiner Zeit. Für Ihn existiert der kleinliche Haß zwischen Juden und Samaritern nicht. Die Frau horcht auf, sie fühlt es: Ein sonderlicher Mensch! Und dieser Mensch redet davon, daß Er eine Gabe, die Gabe an die Menschheit sei. Nur wie ein Blitz läßt Er es durchleuchten; aber es blitzt! “Wenn du erkenntest die Gabe Gottes und wer der ist, der mit dir redet.” Welch ein Mensch, der so von sich selber spricht!
Und dann verspricht Er ihr lebendiges Wasser, wo Er doch nichts hat, um zu schöpfen. Die Frau bleibt beim Äußeren stehen, aber das merkt sie doch: ein ganz außerordentlicher Mensch, einer, der mehr ist als selbst der Erzvater Jakob. Jesus wächst vor ihren Augen. Auch vor den unsrigen. Ja, wir, die wir Ihn glaubensmäßig kennen, wir merken schon in diesen Sätzen die Herrlichkeit des eingeborenen Sohnes. Doch schon das ist groß genug: hier sitzt vor uns der Mensch, der einzigartige, neben den kein anderer hinstehen kann. Mag einer von Jesus halten, was er will, das muß er Ihm lassen: Er ist der Mensch, der alle und alles, was je lebte, weit, ja wesensmäßig Überragende. Da kann keiner, nicht einer heran! An Reinheit, an Wahrheit, an Kraft der Persönlichkeit, an Bedeutung für die Menschheit übertrifft Er alle himmelweit, die je gelebt, gewirkt, gekämpft und der Menschheit gedient haben. Sie sind alle Schatten und Scheinen neben Ihm. Und doch ist Er der Schlichteste, der Einfachste, der auf den kleinsten Raum und die kleinste Zeit und auf das wenigste Wirken Beschränkte, wohl aber der am meisten Leidende von allen. Er ist der einzige unter allen Menschenkindern, der nach Seinem eigenen Bekenntnis nicht in die Welt gekommen ist, um zu leben, sondern um zu sterben.
Die Frau am Jakobsbrunnen sieht Ihn in ihrer Art als den Einzigartigen. Er ersteht vor ihr größer als der Erzvater Jakob, der den Brunnen gebaut und da sein Vieh getränkt hat, und der war ihr doch bisher der Größten einer! Wie staunt sie aber erst, als Er ihr Wasser verheißt, das den Durst für immer stillt! Wie erbebt ihr Innerstes, als Er vom ewigen Leben spricht! Jetzt wird Er ihr zum Rätsel, zum Unbegreiflichen. Unglauben und Glauben zugleich, rätselhaftes Staunen und doch ein innerlich abgenötigtes Fürwahrhalten Seiner Worte spricht aus ihrer Antwort: “Herr, gib mir solches Wasser, daß ich nicht mehr dürste und kommen müsse, um zu schöpfen!”
Ewiges und Zeitliches, Irdisches und Göttliches — beides strahlte mit gleicher Macht aus diesem Menschen ihr entgegen. So haben es alle in Seiner Gegenwart erlebt. So wurde es selbst einem abgebrühten Weltmenschen wie Pilatus, welcher glaubte, längst jenseits von wahr und falsch zu stehen, unheimlich in Seiner Gegenwart. “Von wannen bist Du?” fragt er Ihn. Er ist ihm ein Rätsel. Jawohl, für die natürlichen Menschen ist und bleibt Jesus das große Menschenrätsel. Seine Person ist in keinem Schubfach menschlicher Weisheit oder Philosophie unterzubringen. Er ist ein Zweiweltler - von oben, und ins Unten eingegangen. Überall Mensch, und doch Übermensch — Gott! Überall Gott und doch nichts als Mensch — einfacher, schlichter, natürlicher, vor allem leidender Mensch. Immer passiv, und doch am meisten wirkend; im Niedrigsten sich bewegend, und doch immer das Höchste von sich bekennend und auch ausstrahlend.
Mit natürlich-menschlichen Mitteln ist Jesus nicht zu begreifen — Er ist und bleibt hier, wie der Frau am Jakobsbrunnen, ein Rätsel. Sie raten herum auf Elia, auf Jeremia, auf der Propheten einen; aber sie begreifen und ergreifen Ihn nicht. Sie machen Ihn zum größten Religionsgenie, zum größten Denker, zum größten Autoritäts- und Revolutionsmenschen zugleich; aber sie fassen Ihn nicht. O Menschheit, denk über dieses dein größtes Rätsel nach — über Jesus von Nazareth, der lebendiges Wasser hat, welches den Durst auf immer stillt und welches in dem, der es trinkt, ein Quell wird, der ins ewige Leben quillt.
Auch die Frau stand vor den rätselhaften Pforten der Ewigkeit bei diesem Heilandswort. Sie sollten gar bald vor ihr aufspringen. “Gehe hin, rufe deinen Mann!” dringt der Herr gewaltig in sie. “Ich habe keinen Mann”, kommt es zitternd, erregt von ihren Lippen. “Fünf Männer hast du gehabt, und den du jetzt hast, der ist nicht dein Mann.” Offenbarung, furchtbare und doch wahrhaftige Offenbarung. Sie selbst tritt ins Licht der Offenbarung. “Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe”, so gibt sie selbst den zerschmetternden Eindruck der Worte Jesu später wieder. Die Pforten der Ewigkeit sind offen. Sie sieht einen Gottesmenschen, ja: “Herr, ich sehe, daß Du ein Prophet bist.” Jetzt steht sie auf Gottesboden. Der erste Schritt zu des Jesus-Rätsels Lösung ist kräftig getan. Ein Gottesmensch ist Er, ein Prophet, der Prophet. In Jesu Gemeinschaft wachen unsere Sünden auf, das Gewissen schlägt, das Verborgene kommt ans Licht. In Jesu Gegenwart kann nichts in Finsternis bleiben; Er ist das Licht.
Er weckt als der Ewige die Ewigkeiten im Menschenherzen auf. Die arme Frau vom Jakobsbrunnen bricht auch aus und wird ewigkeitsmäßig. Vom Beten beginnt sie zu reden. Der innere Ewigkeitsmensch bricht bei ihr hervor. Nun wogt’s auch mächtig in Jesu Herz. Die Wahrheit bricht durch bei der Frau; da offenbart sich ihr der, der die Wahrheit ist. Vom Vater redet Er und läßt deutlich Seine Sohnschaft durchblitzen; vom wahrhaftigen Anbeten sagt Er ihr und offenbart ihr dabei den Vater als Geist. Er kennt den Vater, und Er weiß, was der Vater will: Beter im Geist und in der Wahrheit. Ihm ist alles offenbar: Gott, der Vater, die Anbetung im Geist und in der Wahrheit und die Gemeine, die solches hat und übt. Die Frau sieht die ausstrahlende Gottesherrlichkeit. Ihr Innerstes bricht auf. Ein Wort zieht durchs Herz und drängt sich auf die Lippen: “Ich weiß, daß der Messias kommt.” Sie sieht den Ewigen, den Christus. Da dringt’s, wie Gerichts- und Gnadenoffenbarung zugleich, auf sie ein, gewaltig und überwältigend: “Ich bin’s, der mit dir redet.”
Die Frau sagt nichts mehr — hier ist nichts mehr zu sagen. Hier ist nur noch gläubig anzubeten, herzlich anzunehmen. Der ewige, verheißene Gottessohn, der Retter und Heiland der ganzen Welt, Er sagt es selbst: “Ich bin’s.” Und nun nimm’s zusammen: den müden, dürstenden Juden und den Herrn der Herrlichkeiten, dann hast du Ihn — das ist dein und der ganzen Welt Heiland.
Das ist Seine wunderbare Selbstoffenbarung am Jakobsbrunnen.
Sag an, ist Er dir so auch schon geoffenbart? Du siehst, nur durch Offenbarung kann solches ergriffen werden. Ohne Offenbarung hätte die Samariterin nie im müden Juden den Heiland der Welt sehen können. Hat der Herr es nicht auch dem Petrus gesagt: “Fleisch und Blut hat dir das nicht geoffenbart, sondern Mein Vater im Himmel.” Die Person Jesu und was Er uns ist — das ist Offenbarung und kann nur gefaßt werden durch Offenbarung.
Und diese Offenbarung geschieht heute noch, so wie sie der Frau am Jakobsbrunnen geschah. Zwar sitzt Jesus nicht mehr selbst vor uns und schließt sich in heiliger Zwiesprache der verlangenden Seele auf, aber Er hat nach Seiner Erhöhung Seinen Stellvertreter gesandt, den Heiligen Geist, und der offenbart heute noch ebenso wie Jesus selbst. Und dieser Heilige Geist ist verfaßt in ein Geisteswort, das nun sein Träger und wirksames Werkzeug ist. Und dieses Wort ist der Same der Wiedergeburt, und die Wiedergeburt öffnet Herzen und Augen für den Heiland. Durchs Wort des Lebens geschieht heute die Selbstoffenbarung Jesu und geschieht genauso herrlich und köstlich wie dort am Jakobsbrunnen. In alle Wahrheit leitet der Geist durchs Wort.
Ist dir dein göttlicher Retter, der wahrhaftige Gottes- und Menschensohn, auch schon geoffenbart? Wenn nicht, dann bist du selber schuld. Aber du fragst mich, wem macht denn der ewige Heiland so sich selber kund in Wort und Schrift? Lerne hier am Jakobsbrunnen! Was für eine Frau war das? Es genügt, zwei Worte unseres Textes zu wiederholen, so steht es klar vor unseren Augen. “Fünf Männer hast du gehabt, und den du jetzt hast, der ist nicht dein Mann.” Und das andere Wort: “Er hat mir alles gesagt, was ich getan habe.” Du bist im Bilde. Du weißt, wen du vor dir hast. Und dieser Frau hat Jesus Seine wunderbare Selbstoffenbarung geschenkt. Jesus nimmt die Sünder an. Niedriger, elender, ja sündiger kann niemand sein als diese Frau. Was schließt also von solcher Offenbarung aus? Nichts als dein eigenes Nichtwollen. Welch ein Trost für uns, daß eine solche Sünderin der Offenbarung Jesu gewürdigt und ganz offenbar zu einem Erstling des samaritischen Volkes herausgewählt wurde! Aber wisse: natürlich nicht um ihrer Sünde willen ist sie der Selbstoffenbarung Jesu gewürdigt worden — nein, die Sünde hat sie nur nicht ausgeschlossen. Und das halte fest, nichts schließt an sich selbst von Jesus aus.
Aber was zieht nun Jesus an, was macht fähig für die Offenbarung?
Das eigentlich Grundschaffende ist das Wort Gottes. Die Frau, obwohl eine Samariterin, hat doch von Jugend auf das Wort gehört. Sie weiß Bescheid in der Jakobsgeschichte, sie kennt das Gebet, sie weiß vom Messias. Es ist eine niedrige Stufe des Wortes, mit der sie bekannt geworden ist, und zum Teil hat sie es schief gehört, wie mit dem Anbeten. Aber sie hat doch Wort gehört; und nun kam sie beim Heiland unter das wahrhaftige Wort.
Ohne das Wort Gottes ist ein Eindringen in die Erkenntnis Jesu nicht möglich. Du mußt unters Wort, wenn dir die Offenbarung des Heilands zuteil werden soll. Zu diesem Wort nun hat die Samariterin offenbar, selbst unter ihren schweren Sündengängen, eine aufnehmende Stellung eingenommen. Das innere Licht, welches durchs Wort Gottes geweckt und wachgehalten wurde, ist nie in ihr erloschen. Die Jakobsgeschichten, die Gebetsfragen, die Messiashoffnung sind auch unter allen Irrgängen in ihr als ein göttliches Gut liegengeblieben. Und nun hat sie offenbar in ihrem Sündenleben entsetzliche Erfahrungen gemacht. “Fünf Männer hast du gehabt, und den du jetzt hast, der ist nicht dein Mann.” Dieses eine Wort spricht Bände. Sie ist unter den letzten Erlebnissen mit dem sechsten Mann zerbrochen. Darum eilte sie auch um die heißeste Mittagszeit zum Brunnen; da dachte sie sicher, allein zu sein. Und unter dem Sündenzerbruch brachen die in ihr liegenden Ewigkeitswerte hervor: Die Gestalt Jakobs, die Sehnsucht nach rechtem, erhörlichem Gebet, das Verlangen nach der Messiaszeit mit ihrer Sündenvergebung, das alles bewegte mächtig ihr Herz. Und solch ein Herz ist reif für die Offenbarung.
Es muß nicht jeder solche oder ähnliche Irrwege gegangen sein wie die Samariterin. Aber es muß ein Zerbruch innerlich geschehen sein, dann kann die Heilsoffenbarung und die Heilandsoffenbarung einsetzen. Alle Erkenntnis Jesu geht über die Sünden- und Selbsterkenntnis und über das aus der Sündenerkenntnis quellende Heilsverlangen. Tief muß der Zerbruch der Frau gewesen sein, weil sie so willig Jesu Gerichtswort annahm. Sie war reif für die Wahrheit. Selig darum, wen Gott in Sündenerkenntnis und Selbsterkenntnis, in innere Angst und Not, in ein Sehnen nach Frieden und Vergebung, in ein Verlangen nach Seligkeit führt!
Wo solches durchs Wort Gottes oder durch Führungen erreicht ist, da fängt die Fähigkeit an, Gottesoffenbarungen aufzunehmen. Und wo die Sündenerkenntnis sich stets vertieft, da ist auch stets sich vertiefendes Offenbarungsleben möglich. Die Mehrzahl der Menschen ist entweder zu verstockt in ihren Sünden oder zu groß in ihrer Selbstgerechtigkeit und Selbstgröße und dadurch unempfänglich für die Offenbarung unseres Herrn Jesus Christus. Wo in einem Menschen, wie bei der Samariterin, erst der Empfänglichkeitsbrunnen geöffnet ist, da fangen dann die Führungen an, welche zur Weckung und Förderung des Glaubenslebens dienen. Es heißt vom Heiland: “Er mußte durch Samaria reisen.” Das war kein äußerliches Muß — Er hätte außen herum gehen können —, sondern ein inneres Muß, ein Zug des Vaters. Und so mußte auch die Frau zur Unzeit an den Brunnen.
So führt der Herr, wenn’s einmal zubereitet ist in einem Herzen, immer an den rechten Ort und zu den rechten Zeugen und Zeugnissen, daß die Offenbarung in uns entstehe und wachse. Darin ist Er sehr treu, wenn wir nur jedesmal so willig sind wie die Samariterin. Was wachsen soll und will, kriegt auch, was es braucht zum Wachsen. Die Offenbarung hat immer neu ihre Stunden. Hast du das auch schon erlebt? Sei getreu, so wirst du es weiter erleben. Laß dir deine Sünden offenbaren, damit sich dir auch das Leben offenbaren könne. Selig ist, wer teilhaftig ist der Selbstoffenbarung Jesu Christi, des Herrn; Selig ist, wer von Stufe zu Stufe in ihr wächst; selig ist, wer am Tag Seiner Offenbarung mit Ihm offenbar werden darf!
1924
(Quelle: “Wir sehen Seine Herrlichkeit”; Verlag des Evangelischen Vereins für innere Mission Augsburgischen Bekenntnisses e. V.; Karlsruhe)


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