Die überlegene Torheit des Wortes vom Kreuz
Autor: Böhmerle, Theodor | Kategorie(n): Erkenntnis & Wesen Gottes, Lehre | 616 x gelesenText: 1. Korinther 1, 18-25
Der ganze Ratschluß Gottes ist zusammengefaßt im Kreuz auf Golgatha. Das Sterben des eingeborenen Sohnes und Sein Auferstehen ist der innerste Gedanke aller Wege Gottes und enthält in Einem vereinigt alle Kräfte Gottes. Darum ist auch die Verkündigung des Evangeliums ihrem innersten Kern und Wesen nach Predigt vom Kreuz, Wort vom Kreuz. Dieses Wort vom Kreuz ist aber etwas ungeheuer Einfaches und Einfältiges. Der Beschränkteste kann das ganz gut und leicht fassen; der Klügste und Gescheiteste zappelt sich daran ab und versteht es nicht. Das ist eben das Zeichen der Wahrheit. Die Wahrheit muß jedem zugänglich sein. Eine Weisheit, die nur gehobenen Geistern dient und verständlich ist, ist nicht die Wahrheit. Der Wahrheit Siegel ist ihre Kindlichkeit. Ein Tor und Blöder muß sie ganz fassen und sich aneignen können.
Und doch muß sie wieder so tief, so hoch, so weit und breit sein, daß der gewaltigste und rissigste Geist nicht mit ihr fertig wird. Die Wahrheit ist das Kleinste und Größte zugleich. Sie ist das Einfachste und das Schwierigste in einem. Sie ist das Niedrigste und das Höchste zusammen. Sie hat alles in einem und führt in dem einen in alles: und das ist das Kreuz und das Wort vom Kreuz. Es ist die vollendetste Torheit und die überlegenste Weisheit zugleich. Es ist ein Anstoß zur Hölle, und doch der Grundstein zum Himmel. Es ist das Verächtlichste von allem Wort, das ergeht, und doch erhaben über aller Menschen Weisheit und Kraft. Darum haben wir das Wort vom Kreuz eine überlegene Torheit genannt — so führt es uns auch Paulus heute vor Augen, und so wollen wir es neu kennen- und liebenlernen.
Ja, das Wort vom Kreuz ist etwas sehr Einfältiges und Törichtes. Was sagen wir denn von diesem Kreuz von Golgatha und in diesem Kreuz von Golgatha? Wir sagen, die ganze Welt, alles, alles, was vom Fleisch geboren ist, hoch und nieder, weise und töricht, gewaltig und schwach, wie es auch genannt werden mag — sei verloren. Wir sagen, alles liege unter dem Gesetz der Sünde und des Todes. Und wir bezeugen, das komme von der Sünde, der Loslösung von Gott und vom Sohn Gottes. Alle Welt ist gottlos, lebt ohne und wider Gott von sich aus, und darum fehlt ihr Friede, Liebe, Leben. Und aus diesem Jammer, so zeugen wir, kann sich die Welt selber nicht helfen noch retten. Ihre hohe Vernunft und Kraft reicht hier nicht zu. Statt sich herauszuziehen, macht sie das Elend größer von Jahrhundert zu Jahrhundert.
Gott aber, der die ewige Liebe ist, kann diesen Jammer nicht sehen. Er will nicht den Tod des Sünders, sondern daß er sich bekehre und lebe. Darum hat nun Gott Seinen eingeborenen Sohn, in welchem Er es von Unendlichkeiten her beschlossen hat, in die Welt geschickt. Er hat Ihn Mensch werden lassen. Er hat Ihn dahingegeben und hat Ihn zur Sünde gemacht. Der ganze heilige Feuereifer Gottes, welcher verzehrt, was nicht göttlich ist, der ist auf den Sohn gefallen. Und der Sohn hat ihn auf sich genommen. Er ist hingegangen in Leiden und Sterben und Bluten. Er ist hinabgestiegen in die Hölle, in des Totenreiches Rachen, und hat selbst den Tod auf sich genommen.
Da hat Ihn Gott, der Vater, auferweckt und läßt nun verkündigen, dieses Sohnes Tod solle die Versöhnung aller Schuld und die Vergebung aller Sünden sein — und dieses Sohnes Leben solle durch den Heiligen Geist jedem zur Verfügung stehen und ihn mit ewigem Leben füllen. Sünde, Tod und Gericht sind im Sohn aufgehoben und abgeschafft, Leben und unvergängliches Wesen sind ans Licht gebracht. Und das alles kostet nichts, diese ganze selige Freiheit ist jedermann umsonst angeboten. Nur Buße, tiefinnere Sinnesänderung — nämlich von sich weg auf Christus hin — und Glauben, einfältiges, kindliches Annehmen ist nötig. Und solche Buße, solchen Glauben will das Wort vom Kreuz, will diese geoffenbarte Liebe Gottes schaffen und wirken. Und alle bußfertig Gläubigen, die sind gerettet. Sie sind frei von Sünde, Tod und Gericht. Sie haben einen gnädigen Gott. Sie sind Geliebte des Vaters. Sie können in einem neuen Leben wandeln. Alles muß ihnen zum Besten dienen. Diese Geistgeborenen können sogar Erben Gottes, Priester und Könige werden.
Im gekreuzigten, auferstandenen und erhöhten Sohn ist alles vollbracht und vollendet — da darf jeder alles hinlegen, was ihm feind ist, und alles annehmen, was er braucht. Aber nur in diesem Heiland gibt es das — außer Ihm bleibt alles, auch das Höchste, in Tod und tot. Es ist in keinem andern Heil und ist kein anderer Name den Menschen gegeben, darinnen sie sollen gerettet werden. “Christi Blut und Gerechtigkeit, das ist mein Schmuck und Ehrenkleid; damit will ich vor Gott bestehn, wenn ich zum Himmel werd eingehn.”
Das ist die törichte Kreuzesbotschaft. Du brauchst einen Heiland — denn du bist elend, jämmerlich, arm, blind und bloß — und kannst dich selbst von Tod und Gericht nicht retten. Und du hast einen Heiland der Vater hat den Sohn geschickt und Ihn dahingegeben und will dir in Ihm alles schenken. Verstehst du das? Das darfst du nehmen freiweg, als Sünder, wer du auch seist, ganz wie du bist —, o komm, glaube, nimm!
Das ist das törichte Wort vom Kreuz, und das gilt dir und der ganzen Welt. Alles muß durch diesen gekreuzigten und erstandenen Heiland gehen. Und die ganze Weltentwicklung geht auf Ihn hin. Und alle Kriege und Revolutionen gehen auf Ihn hin. Zerbrechen in sich soll die Welt, Rettung begehren und sie finden im Blut und Leben des Lammes. Christus ist das Gott-Reservoir, in welchem die Fülle wohnt. Nur was an Ihn angeschlossen ist, hat Leben in Ewigkeiten. Dieser Torheitspredigt Boten sind die Gläubigen und ihre Geistbegabten. “Laßt euch in Jesu Blut versöhnen mit Gott!” so rufen sie in die Welt hinein und schämen sich nicht dieses törichten Wortes, welches Gottes ganze Liebe in sich schließt.
Wird nun dieses Torheitswort und Einfaltswort gepredigt, dann offenbart es alsbald seine überlegene Größe. Es scheidet zunächst die ganze Welt durch und durch. “Es ist eine Torheit den Verlorenen, uns aber, den Geretteten, ist es eine Gotteskraft.” Das Wort vom Kreuz, als das Rettungswort des ewigen Gottes, regt die Geister in ihrem tiefsten Gottgrund auf. Die einen offenbaren sich als Nein-Geister und stoßen sich an diesem Wort, die anderen offenbaren sich als Ja-Geister und fallen diesem Wort zu. Dieses Wort hat schon zu des Paulus Zeiten den Weltkreis erregt, und es erregt ihn noch, wo es hinkommt. Es erregt den innersten Weltkreis des menschlichen Herzens, und es erregt die äußersten Weltkreise des menschlichen Lebens. Und dieses Wort wird fortgepredigt in dieser Todeswelt hüben und drüben. Es wird fortgepredigt in verschiedenen Zeitalter-Weisen — jetzt in der Weise der Glaubensgemeine, danach in der Weise des Königreiches Christi. Aber es wird fortbezeugt, bis die letzte Seele vor dieser Torheit des Kreuzes gestanden ist und ja oder nein gesagt hat.
Dieses törichte Wort wirkt die tiefste Scheidung der Geister. Wem es eine Torheit ist und bleibt, der gehört damit zu den Verlorenen, zu denen, welche im Eigenwesen und Todeswesen bleiben. Wer es aber annimmt und dem Heiland glaubt, der gehört zu den Geretteten, und ihm wird dieses Wort zur Ursache des Lebens. Es wird ihm zur Gotteskraft, welche aus dem Tod zum Leben hindurchführt — ja es kann zur Gotteskraft werden, welche eine neue Geburt in uns zeugt und uns zum Kind und Erben macht. So gibt es kein Wort in der Welt, das so große, so tiefe, so bleibende Scheidung schafft. So gibt es kein Wort in der Welt, dessen Verwerfung oder Annahme so unausdenkliche Folgen hat. Das Torheitswort des Kreuzes ist eine überlegene Torheit über alles. Was ist es dir? Torheit oder Gotteskraft? Je nachdem bist du noch verloren oder gerettet. Aber du hast noch Zeit!
Seine Überlegenheit erweist dies Torheitswort sonderlich gegenüber der Weisheit dieser Welt. Die Weisheit und der Verstand dieser Welt, d. h. alle Klugheitskräfte, welche aus dem Eigenen kommen und welche im Umkreis des Geschaffenen sich betätigen, will Gott zunichte machen. Es steht ja schon beim Propheten geschrieben: “Ich will zunichte machen die Weisheit der Weisen, und den Verstand der Verständigen will Ich verwerfen.”
Eigenweisheit und Eigenverstand sind, wie alle Eigenkräfte, Todeswege. Diese will Gott außer Kurs setzen und außer Wirkung bringen. Er will Leben, nichts als Leben. Das schafft nun Gott dadurch, daß Er es der Eigenweisheit und dem Eigenverstand völlig unmöglich macht, in die Rettung und ihr Torheitsgeheimnis einzudringen. Am Wort vom Kreuz, vom Sünderheiland, wird alle Menschenvernunft und Menschenkraft zuschanden. Das verstehen sie einfach nicht, und es geht ihnen kein Licht über dasselbe auf. Wie klein und wie verkehrt, wie arm und kraftlos sind natürliche Vernunft und natürlicher Verstand, daß sie übers Diesseits, übers Fluchdiesseits nicht hinauskommen und das einzige, was darüber hinausbringen kann, nicht verstehen. Alle Weltweisheit und alles Weltwissen ist bis heute am Kreuz vorbeigegangen.
Deshalb kann der Apostel fragen: “Wo sind die Klugen?” Das ist soviel wie: wo sind die Philosophen? Er meint: wo sind sie unter den Geretteten? Die Philosophie ist immer ums Evangelium herumgegangen wie die Katze um den heißen Brei. Sie hat es nie gegessen. Sie hat es aber entleert, verdorben, lächerlich gemacht. Natürlich nur für sich und ihre Anhänger — das Wort vom Kreuz bleibt trotz aller Philosophie stets gleich groß und gleich kräftig. Aber auf dem Wege der Weltweisheit und ihres Sinnens und Denkens ist noch keiner gerettet worden, und die Weltweisheit muß bescheidene Dienerin des Wortes vom Kreuz sein. Weltweisheit an sich ist kein Weg zur Weltrettung. Am Kreuz ist die Schranke aller Weltklugheit.
Darum fragt Paulus auch: “Wo ist ein Schriftgelehrter?” Die Zunftschriftgelehrten sind Philosophen. Eigene Vernunft und Kraft leitet sie auch beim Suchen in der Schrift. Und da laufen sie bei aller Kopferkenntnis am Lebensbaum des Kreuzes vorbei. Nur ein bußfertig gläubiger, geistgelehrter Schriftgelehrter dringt ins Geheimnis des Gottesrates ein. Die natürlichen Schriftgelehrten sind stets Feinde der Gläubigen gewesen.
Und wiederum fragt Paulus: “Wo ist ein Erforscher dieser Welt?” Man mag mit allen Instrumenten die Welten messen und durch Forschungen Kräfte der Erde entbinden — man bleibt in der Todeswelt. Der Arzt mag den Körper erforschen, wie er will, den Glauben kann er nicht ergründen. An der Rettungsbotschaft des Kreuzes wird alle Philosophie, Schriftgelehrsamkeit und Welterforschung zuschanden. Da hat Gott die Weisheit dieser Welt zur Torheit gemacht. Hier kann sie nicht heran.
Das Wort vom Kreuz ist überlegene Torheit. Hier sind himmlische, ewige Lebenskräfte im Spiel; die können die irdischen Weisheitskräfte nicht erfassen. Darum haben wir auch die irdischen Weisheitsträger nicht in der Gemeine. Für die wahre Weisheit bleiben sie Toren. Und weil sie die wahre Weisheit nicht fassen, heißen sie dieselbe Torheit, während niemand ein Tor ist als diese Weisen selbst.
Aber gerade darum, um die Torheit der Weltweisheit herauszustellen, hat Gott durch solch törichte Kreuzespredigt den Himmel erschlossen; und gerade darum hat Er als Weg Buße und Glauben genommen. “Weil die Welt in ihrer Weisheit Gott in Seiner Weisheit nicht erkannte, gefiel es Gott wohl, durch törichte Predigt zu retten die, so daran glauben.” Fürs Höchste, für die Rettung deiner Seele und für die Versetzung ins himmlische Leben, läßt alle Weltweisheit und Wissenschaft und auch alle nur wissenschaftliche Schriftgelehrsamkeit völlig im Stich.
Ja, das ist das Überlegene des törichten Kreuzeswortes, daß es etwas leistet, was alle anderen nicht leisten können. Die Welt in ihrer ganzen Weisheit hat bis heute Gott in Seiner Weisheit nicht erkannt.
Nicht einmal in der Natur haben sie den lebendigen Gott der heiligen, richtenden und rettenden Liebe gesehen. Noch weniger ist ihnen die Selbsthingabe Gottes in Seinem lieben Sohn je irgendwie offenbar geworden.
Die Welt geht zwei Wege. Der eine Weg ist der jüdische, das ist der Eigengesetzesweg. Da schaffen und wirken, erfinden und arbeiten die Menschen; da machen und halten sie Gesetze und Ordnungen, so wie die Juden ihr geoffenbartes Gesetz hielten — sich täuschten, als hielten sie es. Und dann erwarten sie, das Herrlichkeits- und Friedens- und Seligkeitsreich müsse mit Macht kommen. Die Selbstgerechtigkeitsleute wollen den Himmel herabreißen. Wie die Juden Zeichen wollten, d. h. äußere Herrlichkeitserscheinung des Messias, als Lohn für ihr Tun, so erwarten es alle Gesetzesleute als Frucht ihres Wirkens. Sie sehen nicht, wie ihr eigenes Gesetz, das sie nicht tun, sie schlägt.
Die anderen, die Griechen, fragen nach Weltweisheit. Sie dringen ein in die Erde und ihre Gesetze, sie ziehen ihre Schlüsse und Folgerungen, sie stellen ihre Leitsätze und Richtlinien auf — aber sie merken nicht, daß sie alle ihre Weisheit aus einer Todeswelt schöpfen und darum im Tode steckenbleiben.
Kommt man zu diesen Juden und Griechen und sagt ihnen, all eure eigenen Gesetzes- und Weisheitswege schaffen gar nichts zur Rettung auch nur einer Seele oder gar der Welt — dann werden sie böse. Zeigt man ihnen Christus, den Gekreuzigten, als den, in welchem die Rettung bereits vollzogen sei, dann ärgern sich die Selbstwirker und Gesetzeswirker, weil sie gar nichts bei dieser Rettung zu tun haben. Und die Selbstsucher lachen, weil es so einfach gehen soll, worüber sie so viele Künste machen und doch nichts erreichen. “Den Juden ein Ärgernis, den Griechen eine Torheit.”
Während nun die Weltgesetzlichkeit, weil sie ihre Gesetze nicht hält, Fluch wirkt und die Weltweisheit, weil sie nur Todeslinien sieht, im Gericht bleibt, geht die überlegene Torheit Gottes ihren Weg zur wahrhaftigen Ausführung und Durchführung der Rettung. Weltgesetzlichkeit und Weltweisheit vermehren nur den Jammer der Menschen — sie türmen große Erdenreiche auf, und diese zerfallen wieder; sie machen selbstgroß, und ihr Ende ist das Grab.
Das Kreuz von Golgatha aber und das Wort vom Gekreuzigten rettet Menschen. Für Juden und Griechen, wenn sie bußfertig glauben, ist es göttliche Kraft und göttliche Weisheit. Es vergibt die Sünden, gibt einen gnädigen Gott, gibt Frieden in Gott, gibt göttliches Leben. Es gibt im Geist Christi Kraft, die Sünde zu überwinden. Es hebt in der Liebe Gottes über alle Leiden hinaus. Grab und Tod und Gericht sind verschlungen vom Leben. Herrlichkeit beim Sohn und im Sohn ist das Ziel. Neue Menschen: Lebensmenschen, Liebesmenschen, Ewigkeitsmenschen schafft die Gnade und weise Menschen. Wir sehen Schritt für Schritt tiefer in Gottes Rat, in Gottes Wege, in Gottes Ziele. Wir lernen Gottes Willen lieben und eigene Wege meiden.
So ist die Torheit Gottes die überlegene. Sie ist mit ihrer Schwachheit — mit dem Gekreuzigten und auf dem Glaubens-Kreuzesweg stärker, als die Menschen sind; sie ist mit ihrer Torheit — mit dem Bluten und Auferstehen Christi — weiser, als die Menschen sind. Während Juden und Griechen weiterbauen und weiterfallen, wird im Gekreuzigten ein neues Volk geboren in rechtschaffener Gerechtigkeit und Heiligkeit. Während Menschenweisheit immer wieder stirbt mit der sterbenden Welt, wird hier in Christus die Lebensgrundlage der neuen Welt geschaffen.
O ihr seligen Anhänger der überlegenen Torheit des Kreuzes, wandelt in Buße und Glauben und nehmt darinnen zu! Wenn Christus, euer Leben, offenbar werden wird, dann werdet auch ihr mit Ihm offenbar werden in der Herrlichkeit. Und dann wird sich’s auch an euch erweisen: daß die göttliche Torheit weiser war, denn die Menschen sind, und die göttliche Schwachheit stärker, denn die Menschen sind.
(1925)
(Quelle: “Wir sehen Seine Herrlichkeit”; Verlag des Evangelischen Vereins für innere Mission Augsburgischen Bekenntnisses e. V.; Karlsruhe)


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