Wenn die Schrift bezeugt, daß Gott die Welt liebt, so ist damit gar
nichts darüber ausgesagt, wie die Welt ist, sondern nur, wie Gott ist.
Das gilt es einmal ganz klar mit allen Konsequenzen zu fassen.


Adolf Heller (1895 - 1973)
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Von der biologischen Revolution zum Gender Mainstreaming

Hochinteressanter Video-Vortrag von Inge M. Thürkauf über das satanisch inspirierte sog. “Gender Mainstreaming”, das mittlerweile nahezu sämtliche Bereiche der westlichen politischen, gesellschaftlichen und auch kirchlichen (speziell der evangelischen) Welt infiziert hat. Der antichristliche, widergöttliche, menschenfeindliche Charakter dieser zutiefst destruktiven Ideologie wird hier sehr deutlich und eindrücklich dargelegt.

Ich kann diese Videoreihe jedem aufrichtigen Glied am Leibe Christi und jedem Politik- und Wissenschaftsgläubigen nur eindringlich ans Herz legen! Prüfet die Geister!

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Autor: admin | Kategorie(n): Aktuelles, Versuchung & Verführung, Zeitgeist, Zeitgeschichte & Politik  |  5,625 x gelesen

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Download: Das biblische Zeugnis von der Versöhnung des Alls

Liebe Leser und Freude von “Ausblicke vom Kreuz”,
liebe Geschwister,

ab sofort steht Ihnen in der rechten Menüleiste unter der Rubrik “Downloads” das vergriffene Buch von Heinz Schumacher “Das biblische Zeugnis von der Versöhnung des Alls” als PDF-Dokument kostenfrei zur Verfügung. Es handelt sich hierbei um die 1959 im Paulus-Verlag erschienene Erstauflage.

Viel Freude und Segen beim Lesen!

Autor: admin | Kategorie(n): Aktuelles  |  2,698 x gelesen

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Hat Christi Wiederkunft etwas mit dem Weltuntergang zu tun?

»Wenn aber der Sohn des Menschen kommen wird in Seiner Herrlichkeit und alle Engel mit Ihm, dann wird Er auf dem Thron Seiner Herrlichkeit sitzen« (Matth. 25, 31).

»Das sehnsüchtige Harren der Schöpfung wartet auf die Offenbarung der Söhne Gottes, sodass die Schöpfung von der Knechtschaft der Vergänglichkeit frei gemacht werden wird zur Freiheit der Herrlichkeit der Kinder Gottes« (Röm. 8, 19.21).

Je näher wir dem Ende kommen und je mehr sich Katastrophen nie gekannten Ausmaßes weltweit häufen, desto mehr tauchen in den Medien Begriffe wie »Endzeit« und »Apokalypse« auf. Die Welt spürt, dass uns gewaltige Veränderungen und Gefahren bevorstehen. Wenn in jüngster Zeit Christen aus aller Welt nach Jerusalem zogen, um auf dem Ölberg — wie sie meinen — die Wiederkunft Christi aus nächster Nähe zu erleben, dann berichten die Medien, diese Menschen würden dort den Weltuntergang erwarten. Dass Christi Wiederkunft von Menschen, die die Bibel nicht kennen, mit dem Weltuntergang in Verbindung gebracht wird, kann uns nicht verwundern. Leider beruht diese Ansicht aber auf der kirchlichen Lehre (die auch von vielen Freikirchlern übernommen wird), dass Christus am »Jüngsten Tag« zum »Jüngsten Gericht« wiederkommen wird. Beide Begriffe werden mit dem Weltuntergang gleichgesetzt. Damit wird die Wiederkunft Christi auf den »Sankt-Nimmerleins-Tag« verschoben.

Welchen Sinn sollte die Wiederkunft Christi haben, wenn gleichzeitig die Welt — Himmel und Erde — untergeht? Die Schrift bezeugt uns an vielen Stellen, dass Christus in großer Macht und Herrlichkeit wiederkommen wird, um der Welt Frieden und Gerechtigkeit zu bringen. Dann werden sich das Harren der Schöpfung und die Erwartung der Gemeinde und des Volkes Israel erfüllen.

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Autor: Herbst, Gerhard | Kategorie(n): Das prophetische Wort, Endzeit, Gerichte Gottes, Heilsgeschichte  |  3,390 x gelesen

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Biblische Beweisführung über das Ende der “Hölle”

Vorbemerkung von Heinz Schumacher:

Nachdem in jüngster Zeit in christlichen Publikationen mehrfach von der »Hölle« die Rede war, wollen auch wir uns des Themas annehmen. Vorab sei angemerkt, dass das Wort »Hölle« in der Bibel überhaupt nicht vorkommt, wohl aber ist die Rede von der Gehenna (u. a. in Matth. 5, 22.29; 10, 28; 23, 33; Mark. 9, 43.45.47), vom »äonischen Feuer« (u. a. in Matth. 25, 41; Jud. 7) und vom Feuersee (Offb. 19, 20; 20, 10.14.15; 21, 8). — In der ihm eigenen Gründlichkeit hat Professor E. F. Ströter 1915 das Aufhören der Feuersee-Pein (»Höllenpein«) biblisch bewiesen*. Im Folgenden können Sie diesen Text lesen, leicht gekürzt und mit Zwischenüberschriften versehen. Gewaltige Gedanken in gewaltiger Sprache!

(* In seinem Buch »Das Evangelium Gottes von der Allversöhnung in Christus«, S. 288-307 in der verlinkten PDF-Datei.)


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Als letzter Feind wird der Tod abgetan (1. Kor. 15, 26)

Ein kurzes, knappes, aber ungemein inhaltreiches Wort. Zunächst ist zu bemerken, dass dasselbe in erfrischender Deutlichkeit aufräumt mit der philosophischen Lüge, dass der Tod ein wahrer Freund der armen Menschheit sei, daher der Name »Freund Hein«.

Dass der leibliche Tod unter gewissen Umständen als eine Art Befreiung oder Erleichterung eines schweren, schier unerträglichen Loses voll furchtbarer Schmerzen, Gebundenheiten und dergleichen angesehen werden kann, ist zuzugeben. Aber das gilt auch nur unter gewissen Voraussetzungen, z. B. wenn Christus unser Leben geworden, dann ist Sterben Gewinn (Phil. 1, 21). Gewiss aber nicht in dem Sinne, dass es uns wirkliche Erlösung brächte, sondern nur so, dass wir durch den Triumph dessen, der dem Tode die Macht genommen hat, auch imstande sind, über ihn zu triumphieren, insofern, als er uns nur in die innigere, ungetrübte Gemeinschaft mit seinem Besieger bringen muss.

Dabei steht die Erlösung unsres Leibes aus seinen Banden durch Auferstehung noch aus. Daher betont auch derselbe Paulus, der Sterben als einen Gewinn bezeichnen durfte, mit großer Bestimmtheit: Lieber nicht Entkleidetwerden, d. h. leiblich Sterben, sondern Überkleidetwerden, damit das Sterbliche verschlungen werde von dem Leben (2. Kor. 5, 4).

Nein, die Schrift behält unter allen Umständen Recht gegen allen Betrug der Finsternis und Philosophie. Der Tod ist ein Feind des Lebens. Daher ist von einem völligen Triumph des Lebensfürsten in der ganzen weiten Schöpfung nur dann erst die Rede, wenn der letzte Feind, der Tod, ganz aufgehoben sein wird. Und das ist es, was uns dieses Wort in bestimmte Aussicht stellt. Was will es uns sagen?

Man mag sich den Inhalt dieser Verheißung (1. Kor. 15, 26) ausdenken, wie man will, eins ist ganz unabweislich: Sie kann niemals als erfüllt gelten, solange noch irgendwo im ganzen weiten Bereich der Herrschaft des Herrn Jesus irgendein anderer Feind als solcher existiert und sein Wesen hat.

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Autor: Ströter, Ernst F., Prof. | Kategorie(n): Allversöhnung, Gerichte Gottes, Heilsgeschichte  |  4,093 x gelesen

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Der einzige, allein wahre Gott, Sein Sohn und Seine Söhne

»Ich bin Jahweh, und es ist sonst kein Gott außer Mir. Ein gerechter und rettender Gott ist keiner außer Mir … Ich bin Gott und keiner sonst.« — »Ich bin Jahweh, der König Israels und sein Erlöser … Außer Mir ist kein Gott« (Jes. 45, 21.22; 44, 6).

Je näher wir der letzten Zeit des Endes kommen, desto mehr vermischen sich Politik und Religion. Schon vor mehr als 50 Jahren hat Friedrich Malessa vorausgesehen, dass am Ende eine zuvor entstandene Welteinheitsreligion Wegbereiter für eine Welteinheitsregierung sein wird. Einerseits wenden sich die Menschen — insbesondere im europäischen Raum — immer mehr vom inspirierten Wort der Bibel ab, andererseits werden sie immer religiöser. Der Ruf nach dem Dialog mit und unter den Weltreligionen wird immer lauter. Man sucht gemeinsame »Werte« und Ziele herauszufinden, Trennendes zu beseitigen und Toleranz zu üben. Das größte Hindernis für diese Einheitsbestrebungen ist der »Alleinvertretungsanspruch« Jesu: »Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich« (Joh. 14, 6).

Darum haben im Sommer 2006 namhafte protestantische Theologen in einem Aufruf, der von prominenten Persönlichkeiten mit unterzeichnet wurde, die Christen aufgefordert, »endlich den Alleinvertretungsanspruch Gottes aufzugeben und sich in die Gemeinschaft der Weltreligionen einzureihen« (Topic 6/06). Es ist auffallend, dass die Aufforderungen zur Toleranz gegenüber anderen Religionen einseitig von »Christen« an »Christen« gerichtet werden, während z. B. der Islam nicht daran denkt, seinen Anspruch, die ganze Welt dem Koran zu unterwerfen, aufzugeben und gegenüber dem Gott der Bibel Toleranz zu üben. Mit der Leugnung der Erlösungstat Jesu, des Sohnes Gottes, am Kreuz von Golgatha und der Herabstufung Jesu lediglich zum Propheten, als den Ihn auch der Koran anerkennt, wird die Grundlage der christlichen Botschaft und des Glaubens zerstört (1. Kor. 15, 14-19) und das Christentum zu einer der vielen Religionen degradiert.

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Autor: Herbst, Gerhard | Kategorie(n): Erkenntnis & Wesen Gottes, Kirchentum, Religionen, Zeitgeist  |  3,391 x gelesen

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Eisen und Erz, Symbole für Sünde und Gericht

Wir wollen ein Siebenfaches betrachten:

  1. Eisen, ein Bild der Sünde
  2. Gefängnisse und Fesseln von Eisen und Erz
  3. Erz, das Metall des Vorhofs
  4. Der eiserne Schmelzofen
  5. Die eherne Schlange
  6. Der Eisenschmied
  7. Eisen und Erz, dem Jahweh geheiligt

1. Eisen, ein Bild der Sünde

Eisen ist unedles Metall und wird deshalb oft als Bild der Sünde und Widerspenstigkeit gebraucht. Wir begegnen ihm schon auf den ersten Blättern der Heiligen Schrift, in 1. Mose 4, 22. Dort lesen wir von Tubalkain, einem Hämmerer von erzenem und eisernem Werkzeug. Sein Name heißt auf Deutsch: Besitzer des Erdreichs. Er gehörte nicht zu der gottesfürchtigen Sethlinie, sondern stammte aus der gottlosen Kainslinie.

So können wir verstehen, dass er auf das Paradies, von dem die Überlieferung berichtete, und auf die Verheißungen, die dort seinen gefallenen Voreltern gegeben worden waren, keinen Wert legte und sein Verlangen auf diese verfluchte Erde und ihre Schätze richtete. —

In Jer. 17, 1 steht geschrieben, dass Judas Sünde mit eisernem Griffel, mit diamantener Spitze in die Tafeln ihrer Herzen und in die Hörner ihrer Altäre eingegraben ist. Dass Diamant als Bild der Härte gebraucht wird, ersehen wir aus Sach. 7, 12, wo es heißt: »Sie machten ihr Herz zu Diamant, um das Gesetz nicht zu hören.«

Gott hat doppelte Buchführung. Einmal steht Judas Sünde in ihrem eigenen Herzen, im Gewissen eingegraben, und zum andern ist sie eingeritzt in die Hörner der Altäre.

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Autor: Heller, Adolf | Kategorie(n): Biblische Symbolik  |  3,460 x gelesen

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Maria, die Mutter Jesu

Was sagt die Schrift über sie?

Wir hören zunächst ein Wort aus Lukas 1, 26-38:

»Im sechsten Monat (nämlich der Schwangerschaft der Elisabeth) wurde der Engel Gabriel von Gott gesandt in eine Stadt in Galiläa, die Nazareth heißt, zu einer Jungfrau, die vertraut war einem Mann mit Namen Josef vom Hause David; und die Jungfrau hieß Maria. Und der Engel kam zu ihr hinein und sprach: Gegrüßet seist du, Holdselige (oder: Begnadete)! Der Herr ist mit dir, du Gebenedeite (oder: Gesegnete) unter den Frauen. Da sie aber ihn sah, erschrak sie über seine Rede und dachte: Welch ein Gruß ist das? Und der Engel sprach zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria, du hast Gnade bei Gott gefunden. Siehe, du wirst schwanger werden und einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen. Der wird groß sein und ein Sohn des Höchsten genannt werden, und Gott der Herr wird Ihm den Thron Seines Vaters David geben, und Er wird König sein über das Haus Jakob ewiglich und Seines Königreichs wird kein Ende sein. — Da sprach Maria zu dem Engel: Wie soll das zugehen, da ich doch von keinem Mann weiß? Der Engel antwortete und sprach zu ihr: Heiliger Geist wird über dich kommen und Kraft des Höchsten wird dich überschatten; darum wird auch das Heilige, das von dir geboren wird, Gottes Sohn genannt werden. Und siehe, Elisabeth, deine Verwandte, ist auch schwanger mit einem Sohn in ihrem Alter und ist jetzt im sechsten Monat, von der man sagt, dass sie unfruchtbar sei. Denn bei Gott ist kein Ding unmöglich. Maria aber sprach: Siehe, ich bin des Herrn Magd; mir geschehe, wie du gesagt hast. Und der Engel schied von ihr.«

Was hat man doch im Lauf der Geschichte alles aus der Maria gemacht! Ich will jetzt nur einiges erwähnen. Man nennt sie die »Madonna« — das heißt auf Deutsch »meine Herrin«. Im Evangelium hören wir aber nichts davon; vielmehr lautet das Ur-Glaubensbekenntnis der ersten Christen: »Herr ist Jesus Christus!« (vgl. Röm. 5, 1; 10, 9; 1. Kor. 12, 3; Phil. 2, 11 u. a.). — Oder man nennt sie die »Himmelskönigin«. Davon sagt die Bibel auch nichts. Der Herr Jesus ist es, der sich zur Rechten Gottes gesetzt hat im Himmel; Er ist »König der Könige und Herr der Herren« (Hebr. 1, 13; 10, 12; Offb. 19, 16). — Auch wird sie die »Fürsprecherin« genannt. Gottes Wort aber sagt: »Wir haben einen Fürsprecher bei dem Vater: Jesus Christus, den Gerechten« (1. Joh. 2, 1). — Auch wird sie als die »Schlangenzertreterin« bezeichnet und auf Medaillons dargestellt. Man sagt, im Jahr 1830 habe eine Katharina eine Marienvision gehabt, in der sie die Maria auf der Weltkugel habe stehen sehen, mit dem Fuß auf die Schlange tretend. Danach hat man dann Medaillons angefertigt und gesagt, wer ein solches glaubend bei sich trage, werde ganz besondere Segnungen empfangen. Nach der Heiligen Schrift aber sagt Gott in 1. Mose 3, 15: Der von der Frau gekommen ist, Jesus Christus, Er wird der Schlange den Kopf zermalmen.

Aber genug davon; diese Maria soll uns heute nicht beschäftigen, sondern die Maria, die uns die Heilige Schrift vor Augen stellt. Wir betrachten:

  1. Maria von Nazareth, die Begnadete
  2. Maria, die Angefochtene
  3. Maria, die glaubende Bibelleserin
  4. Maria, die Familienmutter
  5. Maria, die Ratgeberin
  6. Maria, die Lernende in der Erziehungsschule Gottes
  7. Maria, Glied der betenden Gemeinde

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Autor: Schard, Joachim | Kategorie(n): Hingabe, Lehre  |  3,320 x gelesen

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Das Evangelium von der Sohnschaft

Die frohe Botschaft der Bibel — insbesondere des Neuen Testaments — enthält viele herrliche Verheißungen für die erwählten und berufenen Gläubigen. Eine der kostbarsten göttlichen Gnadengaben ist das Geschenk der Sohnschaft in Verbindung mit der einmaligen Stellung der Gemeinde Jesu Christi.

Der Sohnschaftsstand der Glieder des Leibes Christi ist aber nur möglich infolge der Herrlichkeit des Erstgeborenen, Jesus Christus, und Seiner wunderbaren Mittlerschaft. In Psalm 2, 7 wird die prääonische Zeugung des Sohnes Gottes verkündet. Bis zu diesem wunderbaren Akt war Gott das allein existierende Wesen. Gott, der Vater Jesu Christi, hatte aber einen Entschluss gefasst, nicht nur einen Sohn ins Leben zu rufen, sondern viele Brüder dieses Erstlings (Röm. 8, 29).

Und wer die Heilsgeschichte der Bibel kennt, weiß auch, dass Gott nicht eher ruht, bis auch die ganze Schöpfung in den Sohnesstand versetzt sein wird. Dazu bedarf es der Mithilfe der erlösten Gemeinde, die eine enorm wichtige Zukunftsaufgabe nach ihrer Vollendung erhält. Diese »Ekklesia« (Auswahl, Herausgerufene) ist nicht zum Selbstzweck erlöst, sondern zum Mitherrschen und -regieren bestimmt.

Wir betrachten im Folgenden

  1. Die Sohnschaft der Gemeinde Jesu Christi und die Knechtschaft der Religiosität
  2. Die heilsgeschichtliche Entwicklung der Sohnschaftsphasen
  3. Die Konsequenzen der Erwählung zum Sohnesstand

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Autor: Heinemann, Karl | Kategorie(n): Gemeinde, Glaubensleben & Wandel, Irrlehre, Kirchentum, Religionen  |  3,008 x gelesen

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Die Menschen der letzten Tage

Gekürzte Zusammenfassung von Wortdiensten der Brüder Karl Geyer, Willy Schirrmacher, Otto Hoffmann, Heinz Schumacher über 2. Tim. 3, 1-5 auf der Karlsruher Jugendfreizeit vom 7. bis 10. April 1955; mit eigenen Worten wiedergegeben und ergänzt von Heinz Schumacher

“Dieses aber wisse, daß in den letzten Tagen schwere Zeiten da sein werden; denn die Menschen werden eigenliebig sein, geldliebend, prahlerisch, hochmütig, Lästerer, den Eltern ungehorsam, undankbar, heillos, ohne natürliche Liebe, unversöhnlich, Verleumder, unenthaltsam, grausam, das Gute nicht liebend, Verräter, verwegen, aufgeblasen, mehr das Vergnügen hebend als Gott, die eine Form der Gottseligkeit haben, deren Kraft aber verleugnen; und von diesen wende dich weg!” (2. Tim. 3, 1-5)

Dieses aber wisse …! Wie manches andere Zeugnis des Neuen Testamentes zeigt auch diese Aufforderung des Nationenapostels an seinen geistlichen Sohn Timotheus die lebendige Naherwartung des wiederkommenden Herrn, wie sie in den Urgemeinden durchweg lebendig war (vgl. dazu etwa 1. Thess. 4, 17; 1. Kor. 7, 29; 2. Kor. 5, 4; Röm. 8, 11). Nur weil Paulus durch Offenbarung Jesu Christi wußte, daß der gegenwärtige Äon seinem Abschluß entgegengeht und daß die “letzten Tage” (nämlich des gegenwärtigen Äons) nahe bevorstehen, konnte er es für notwendig erachten, die besonderen Charakterzüge und Erkennungsmerkmale dieser Zeit hier zur Belehrung und Warnung herauszustellen. Denn nur, wer eine Zeit ihrem Wesen und Charakter, ihrer “Tendenz” und ihrem “Zeitgeist” nach durchschaut hat, ist in der Lage, sich inmitten einer solchen Zeit richtig, d. h. wortgemäß zu verhalten.

Ist diese Naherwartung des Paulus ein “Irrtum”, über den wir längst “erhaben” sind, die wir längst denken und vielleicht auch sprechen lernten: “Mein Herr kommt noch lange nicht!” (Matth. 24, 48.49)? Oder haben wir es hier nicht vielmehr mit einer prophetischen Fernschau von ganz besonderer Deutlichkeit und Schärfe zu tun, die dem Träger dieser Prophetie, der ja gleichsam durch ein göttliches Fernrohr schauen durfte, als ganz nahe bevorstehend erscheinen mußte?

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Autor: Diverse | Kategorie(n): Das prophetische Wort, Endzeit, Heilsgeschichte, Zeitgeist  |  2,697 x gelesen

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Gedenket eurer Lehrer!

Ein Wort zum Heimgang unseres Bruders Karl Geyer

Unserem allweisen und alliebenden Gott und Vater in Christo hat es gefallen, unseren teuren, hochgeschätzten Bruder Karl Geyer heimzurufen. Unser törichter Verstand will es nicht fassen; unser unverständiges Herz möchte ihn zurückholen; nur der Glaubensgehorsam kann auch dazu sagen: “Der Herr hat ihn uns gegeben, der Herr hat ihn uns genommen, der Name des Herrn sei gelobt!”

Einer, der weithin als eine Säule der Gemeinde Gottes angesehen wurde (Gal. 2, 4), ward abberufen. Wie sollen wir als Hinterbliebene — und dazu gehören ja letztlich alle, denen er in ihrem geistlichen Leben etwas bedeutet hat; wie vielen ist er Vater, Seelsorger, Lehrer, Prophet gewesen! — uns nun angesichts solch göttlicher Führung verhalten? Sollen wir klagen, jammern oder gar zweifeln und murren? Oder alle Regungen des Gedenkens und Erinnerns um des Schmerzes willen, vielleicht auch aus falscher “Geistlichkeit”, vorerst mit Gewalt ersticken? — Beides sei ferne!

Dem Schreiber des Hebräerbriefes wurde es durch den Heiligen Geist geschenkt, auch für solche Lage den Gläubigen eine Richtlinie gottgewollten Verhaltens zu geben. Er setzt sie uns in Kapitel 13, 7 auseinander in den drei kurzen, klaren Ermahnungen:

  1. Gedenket eurer Lehrer!
  2. Ihr Ende schauet an!
  3. Folget ihrem Glauben nach!

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Autor: Schumacher, Heinz | Kategorie(n): Glaubensleben & Wandel, Lebensbilder  |  2,507 x gelesen

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